Forum: Politik
Streit um Wulffs Ehrensold: Genug ist genug
dapd

Missgunst, Häme, Hass - die Debatte über Christian Wulffs Ehrensold, den Zapfenstreich und sein Büro ist unwürdig und muss sofort beendet werden. Warum schweigt Angela Merkel?

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toskana2 06.03.2012, 12:53
1130. keinen blassen Schimmer

Zitat von leopoldy
(...) Man hält es eigentlich nicht für möglich aber es wird ein Schaden zurückbleiben. Das angekratzte Verhältnis von Bürgern und Politikern wurde von Herrn Wulff nachhaltig beschädigt. Ich denke auch, letztendlich trägt Frau Merkel dafür die Verantwortung. Von Ihr gibt es zu dem Thema kein Bild und Ton.
Doch, doch, "man" hält es für durchaus möglich,
dass das Verhältnis von Bürgern und Politiker
nachhaltig beschädigt wird.
Darüber schrieb man in diesem Forum wenig.

Ich weiss es nicht, kann ich es aber ahnen,
welche desaströsen Folgen für die Politik
des Landes der Fall Wulff hinterlassen wird.

Noch schlimmer:
Mich beschleicht der Verdacht, dass unsere Politiker
(nicht nur Merkel und Co.,
sondern a l l e ! )
keinen blassen Schimmer davon haben,
was auf sie zukommt.

Politikverduss und Wahlabstinenz wären nur zwei
der kommenden Reaktionen auf den Fall Wulff.

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jenssi 06.03.2012, 12:59
1131. Genug ist eben nicht genug!

Nein, es ist nicht genug, noch lange nicht!
Dieser unsägliche Schnorrer und Schmarotzer hat durch sein widerwärtiges Gebaren die Volksseele doch erst so richtig zum Kochen gebracht!

Die Vorstellung, dass dieser Ganove jedes Jahr einen Jackpot knackt, während sich der deutsche Michel mit seinen morschen Knochen zur Baustelle schleppt für eine Handvoll Euros, macht vielleicht ein wenig neidisch, aber vor allem stinkwütend.

Nein, dieser Herr braucht keine Sekretärin und keinen Fahrer, der braucht vor allem reichlich Personenschutz, will er mal was anderes sehen als seine Wohnzimmertapeten oder seine dauergrinsende Luxus-Betty.

Und wenn ich Trompeter beim finalen Großen Zapfenstreich wäre, würde ich dem Kerl mein Instrument vor die Füssen knallen...das hätte er verdient!!

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guitarsteve66 06.03.2012, 12:59
1132. Moment mal...

Ich gebe zu, dass mit Wulff nicht grad zimperlich umgegangen wird, aber wer hat ihn denn in diese Situation gebracht? Das waren nicht wir, das waren nicht die Medien, dass war er ganz allen... und anstatt wenigstens jetzt einen Anflug von Reue zu zeigen, kartet er nach... Er will und nimmt, so wie es ihm in den Kram passt. Es ist ihm egal, ob der die Annehmlichkeiten braucht oder nicht. Wenn ihm der Ehrensold zusteht, dann soll er ihn auch erhalten, kein Thema. Aber muss er sich nach dieser blamablen Dienstzeit mit einem Zapfenstreich verabschieden? Während der Amtszeit hat er sich versteckt und jetzt präsentiert er sich wie ein Fasan der Öffentlichkeit. Es ist einfach respektlos -uns gegebüber-...

Wir werden jetzt angehalten still zu sein, das anzunehmen, was uns vorgesetzt wird. Was hat Wulff seinerzeit mit Herrn Rau gemacht? Hat er den in RUhe gelassen? Nein, er war einer der größten Hetzer, jemand der jede sich bietende Situation nutzte, um Rau an den Pranger zu stellen. Wie gerne hätte er es gesehen, wenn das Volk ebenso wie er Rau aufgemischt hätte...

Nun war Johannes Rau aber ein Staatsmann, jemand mit Format und Stil, quasi das Gegenteil von Wulff. Er muss jetzt damit leben, so wie wir mit ihm leben mussten... Genug ist genug... sehr richtig, aber das solle man vielleicht Herrn Wulff sagen, der uns weiterhin mit seiner maßlosen Gier quälen wird.

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knieselstein 06.03.2012, 13:05
1133. Vielleicht in Anbetrcht der frühen Morgenstunde

Zitat von pinghu96
Lieber Spiegel, sie moegen mit der Rechtsauffassung richtig liegen, Vertraege moegen geschlossen worden sein, ein Ehrensold mag ihm zustehen, oder eben nicht. Es mag auch durchaus ihre AUfgabe sein, dem leser zu vermitteln wie die Rechtslage ist, und diese darzulegen. An dieser Stelle endet aber Ihr Auftrag als Medium. Aufgabe der freien Medien ist es in meinem Verstaendnis objektiv ueber eine Angelegenheit zu berichten. Dieser Artikel geht deutlich in eine ausserordentlich subjektive Richtung. Jetzt mag man ihnen zu gute halten, dass "die anderen" vor seinem Ruecktritt entsprechend gegen ihn gewettert haben, rechtfertigt aber nicht ein solch klares Meinungsbekenntnis wie im vorliegenden Artikel. So ist objektive Berichterstattung in meinen Augen nicht moeglich. Ich haette anderes erwartet
scheint Ihnen entgangen zu sein, daß dieser Beitrag des Herrn Nelles ein Kommentar und eben kein Ereignisbericht ist.

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aras62 06.03.2012, 13:05
1134.

Zitat von harmlosarm
"...gehen sie wählen" soll doch wohl nur eine kleine ironische Sequenz darstellen. Wie soll sich denn "Volkes Wille" Bahn brechen, wenn Volkes Stimme sowieso nicht mehr gehört werden soll ? Denn, was die Wahlen angeht, ist es doch in der Bananen Republik Deutschland völlig gleichgültig, welche Farbe präferiert wird. Das Ergebnis bleibt nur noch von sekundärer Bedeutung. Die Selbstbedienungsmentalität der Politik kann somit auch der Wähler nicht beenden.
... ich denke auch die Wahlen sind eine Farce (obwohl ich zur Wahl gehe).
Die Massen müssen "aggressiv" auf die Strasse.
Aber schauen Sie sich doch "die Masse" an - sie kleben am Abend vor "RTL und SAT1 & Co." und lassen sich verblöden. Meine "bessere Hälfte" kommt nach Hause und erzählt was die Kollegen per TV konsumieren - da ist nie "arte" oder "3SAT" dabei.........
Was kommt dabei heraus?

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Satisfier 06.03.2012, 13:06
1135. Was soll das Herr Nelles?

Sehr geehrter Herr Nelles,
ihr Artikel ist "aber sowas von neben der Spur" das ich glaube, dass sie diesen entgegen ihrer wahren meinung nur geschrieben haben um hier mal ein Feuer der Entrüstung zu entfachen - oder?
Wer wie Wulff über Jahre nur durchgeschnorrt hat muß sich doch ncht wundern wenn er medial "ran genommen wird".
Glauben sie etwa Herr Wulff hat ewas von Christdemokratischen Werten in sich???

MERKEL tu was! Schmeiß Hagebölling raus! Stopp den Zapfenstreich! Stopp den Ehrensold! Merkel hat den WULFF geholt - sie trägt Mitverantwortung!

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Obi-Wan-Kenobi 06.03.2012, 13:07
1136. Genug ist genug!

Wulff Zapfenstreich: Ex-Bundespräsident will Musik-Zugabe - Politik Inland - Bild.de

Es ist erstaunlich. Wenn man meint, dass es langsam wirklich genug ist findet dieser Herr Wulff (die Bezeichnung Ex-Bundespräsident bereitet mir physische Schmerzen) immer noch etwas, das er gerne haben möchte :-)

Aber für den, der den Rubicone überschritten hat gibt es anscheiend kein Halten mehr.

Lieber Christian Wulff, vergessen Sie bitte nicht die wundervolle Bettina daran zu erinnern genügend Taschen mitzunehmen um die übriggebliebenen Schnittchen einzupacken. Es werden nicht so viele kommen und das Catering wird großzügig bemessen sein. Da lassen wir uns, als die Ausrichter (resp. die Bezahler) dieser kleinen Feier, sicher nicht lumpen. :-)

quidquid agis prudenter agas et respice finem, Herr Wulff!

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Hans58 06.03.2012, 13:10
1138.

Zitat von tim_159
Ich würde das Amt des Bundespräsidenten nur noch Ehrenamtlich vergeben und das VOLK sollte abstimmen wer die Kandidaten sind bzw. vom Volk gewählt und nicht von „VOLKSVERTRÄTERN“ !!..
Die Bundesversammlung, die den BuPrä wählt, rekrutiert sich aus den Mitgliedern des Bundestags und im gleichen Umfang meist aus Menschen wie Sie und ich (bei einigen "Gesandten" fragt man sich allerdings, ob sie geschickte - oder ungeschickte - Gesandte sind).

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mr.chris 06.03.2012, 13:11
1139.

Zitat von sysop
Missgunst, Häme, Hass - die Debatte über Christian Wulffs Ehrensold, den Zapfenstreich und sein Büro ist unwürdig und muss sofort beendet werden. Warum schweigt Angela Merkel?
Nein, es ist nicht genug. Die Entscheidung einem Ex-DP, der aus persönlichen Gründen, denn es war keine politische Notwendigkeit, sich Urlaube bezalen zu lassen und sonstige Vorteile anzunehmen, zurückgetreten ist, mit einem grossen Zapfenstreich zu verabschieden und ihm Ehrensold, Dienstwagen usw zu belassen, ist ein weiterer Schlag ins Gesicht der einfachen Steuerzahler und beweist einmal mehr, daß Seitens der Politik, das Gerechtigkeitsempfinden des kleinen MAnnes mit Füßen getreten wird. Das hat mit Neid und Häme gar nichts zu tun, es ist nur zum wiederholten Male eine Ungleichbehandlung, die so einfach nicht hinzunehmen ist. Ein Bundesbeamter, und nichts anderes ist auch der Bundespräsident, wird bei Vorteilsannahme im Amt Entlassen unter Verlust aller Ränge und Bezüge. Ihm droht auch Gefängnis! So steht das im Gesetzbuch! UNd wie heist es so schön: Vor den Augen von Justizia sind Alle gleich!
In diesem SInne hoffe ich, daß die Diskussion niemals verstummen wird, bis diese Ungerechtigkeit ausgemerzt wurde!

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