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Streit um Zeitplan: EU-Staaten erzielen Konsens über Brexit-Verschiebung
Francois Badias/ DPA

Im Grundsatz sind sich die EU-Staaten einig, dass der Brexit abermals mehr Zeit bekommen soll. Allerdings sind sich die Staaten uneinig darüber, wann Großbritannien aus der Europäischen Union austreten soll.

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EiligeIntuition 25.10.2019, 15:52
50. Und was gibt es

Zitat von panzerknacker 51
Die EU will keinen Nettozahler ziehen lassen, weil man sich noch nicht darauf geeinigt hat, wer (Deutschland?) für die den Restmigliedern entstehenden Mehrkosten aufkommen muß.
daran auszusetzen?

Schließlich ist die EU auch am wirtschaftlichen Erfolg für seine Mitglieder interessiert und das nicht allein beschränkt auf die "Mehrkosten", die durch den Wegfall eines Nettozahlers entstehen, sondern vielmehr durch die kaum absehbaren wirtschaftlichen Gesamtkosten- und Verluste durch einen wie auch immer gearteten Brexit.

Ein wenig über den Tellerrand sollte man/frau schon blicken und nicht
ständig ausschließlich auf einer populistischen Stammtischparole herumreiten.

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soerensen 25.10.2019, 15:53
51. @jung&jang

Zitat von jung&jang
ich kann mich nicht erinnern, das mit Britannien in der Vergangenheit auf EU Ebene irgendetwas beschlossen werden konnte, ohne auf britische Befindlichkeiten Rücksicht nehmen zu müssen. Und die dummen Politiker der EU lassen sich selbst beim Abschied derselben in Fortsetzung von deren Befindlichkeiten beeinflussen, das ist aber schon länger eine Frage der Glaubwürdigkeit gegenüber dem Wählervolk der EU. Also raus, aus und Ende.
Sie scheinen einer der wähler zu sein, die nicht verstanden haben, dass die eu nicht wollte, dass die Briten gehen und dies nur Nachteile für uns hat.

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soerensen 25.10.2019, 15:55
52.

Zitat von spontanhv
Sie haben auch kein Lexikon? Konsens ist, wenn man sich einig ist. Wenn man sich uneinig ist, ist ... was ? Es herrscht also Konsens über den Brexit, man ist sich "nur" uneinig. Aber genug der Witze!
Offenbar haben Sie den Artikel immer noch nicht gelesen oder verstanden. Es herrscht Konsens darüber, dass man einer verschiebung zustimmt.

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EiligeIntuition 25.10.2019, 15:57
53. Ob Frankreich mehr Einfluss gewänne,

Zitat von Nur ein Blog
Ich glaube nicht, dass es allen nur um's Geld gehe. Den Briten jedenfalls nicht. Die britischen Beiträge wären ein Verlust für alle 27. Auf der anderen Seite würden sich die Interessen eher Richtung Frankreich und Club Med neigen, wenn die Briten, die doch öfters mit den Nordländern und auch Deutschland gestimmt haben, weg sind. Unter dem Strich würde Frankreich also an Einfluss gewinnen - das ist mehr wert als Geld. Immerhin muss auch Frankreich seinen Haushaltentwurf nachbessern und ohne ein "Nordland" hätte Frankreich mehr Handlungsspielraum.
sei dahingestellt.

Die wirtschaftlich starken Nordländer verlören deutlich an Einfluss, nicht nur innerhalb der EU, sondern auch nach außen.

Und daran dürfte auch Frankreich kaum gelegen sein.

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soerensen 25.10.2019, 15:59
54. #36

Zitat von Pampuschka
Der Brexit wird doch sowieso abgeblasen. Das ganze Theater in House of Commons dient doch nur zur Verwirrung, um davon abzulenken, das die politische Kaste sich einig ist, den Willen des Volkes n i c h t umzusetzen.
Welche politische Kaste meinen Sie? Die, die gegen den brexit sind, die die dafür sind mit einem ungeregelten Ausstieg oder die, die es geregelt haben wollen. Vor einigen Jahrzehnten wurde der Begriff Volkswille oft benutzt. Heute ist man sich einig, dass es den nicht. Diktatorische Systeme benutzen ihn aber weiterhin gerne.

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soerensen 25.10.2019, 16:02
55. #40

Zitat von panzerknacker 51
Die EU will keinen Nettozahler ziehen lassen, weil man sich noch nicht darauf geeinigt hat, wer (Deutschland?) für die den Restmigliedern entstehenden Mehrkosten aufkommen muß.
Offensichtlich haben sie die Nachrichten nicht so verfolgt. Ich bringe sie daher gerne auf den Stand der dinge: die EU ist fertig mit der Verhandlung und wäre bereit für den Ausstieg. Die Briten verzögern die ganze Zeit und betteln ständig um eine verschiebung des austritts.

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gmein 25.10.2019, 16:03
56. Gute Idee

Zitat von Bernd R.
Gebt den Briten einfach 10 Jahre Aufschub und in 10 Jahren - falls sie es bis dahin noch nicht geschafft haben - einfach nochmal 10 Jahre.
Das Beste, was ich dazu gelesen und zugegeben selbst gepostet habe.
Man lass es. Die Briten sollen sich melden, wenn es soweit ist, wenn sie soweit sind. Warum sollte man sie zusätzlich unter Druck setzen, mit Neuwahlen, Nord-Irland und Backstop, und Schottland. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Briten das im Parlament durchbringen, geht gegen Null: Backstop, Nord-Irland-Grenze. Lasst sie das selbst in Ruhe regeln.
panzerknacker 51 hat’s erwähnt: So lange sie hier sind, zahlen sie. Oder werden gemolken. Man gewöhnt sich daran.

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EiligeIntuition 25.10.2019, 16:07
57. Was aber hat die "Ablehnung" neuer Verhandlungen

Zitat von nickdrake
Allein der offensichtlich hohe Beratungsbedarf bei der Fristlänge zeigt, dass Macron nicht gewillt ist, der Empfehlung von Tusk nachzukommen. Macron hat sich auch ungehalten über das Vorpreschen von Tusk gezeigt. Vor kurzem hat er noch eine Verschiebung des Austrittstermins kategorisch abgelehnt und hat dann eine Verschiebung um einige Tage "in Erwägung" gezogen. "Wir werden Ende der Woche sehen, ob eine rein technische Verlängerung von einigen Tagen gerechtfertigt ist", sagte Europa-Staatssekretärin Amélie de Montchalin am späten Dienstagabend, wie die französische Nachrichtenagentur AFP berichtete. Neue Verhandlungen über das Austrittsabkommen der EU mit London lehne Frankreich hingegen ab." Da dürfte der französische Spielraum äußerst gering sein. Von " einigen Tagen" zu drei Monaten zu mutieren, zöge schon einen erhöhten Erklärungsbedarf nach sich. Und niemand macht sich gerne lächerlich.
mit einer weiteren "Verlängerung" zu tun?

Bei diplomatischen Verlautbarungen und besonders in der aktuell höchst brisanten Situation sollte man schon auf jedes Wort achten.

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Sendungsverfolger 25.10.2019, 16:07
58. Einfach

Zitat von soerensen
Welche politische Kaste meinen Sie? Die, die gegen den brexit sind, die die dafür sind mit einem ungeregelten Ausstieg oder die, die es geregelt haben wollen. Vor einigen Jahrzehnten wurde der Begriff Volkswille oft benutzt. Heute ist man sich einig, dass es den nicht. Diktatorische Systeme benutzen ihn aber weiterhin gerne.
In solchen Beiträgen ist die "politische Kaste" immer die, der man nicht angehört oder deren Einstellung man nicht teilt.

"Volkswille" ist immer der eigene.

Ist doch gar nicht so schwer, oder? ... ;-)

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Ezechiel 25.10.2019, 16:08
59. Viel zu umständlich.

Die EU wird so lange verlängern, wie GB will. Deshalb hätte man der Einfachheit halber einen Beschluss fassen sollen, nach dem GB solange EU-Mitglied bleibt, bis das Austrittabkommen ratifiziert in Brüssel vorliegt. Aber es muss ja Theater und Gedöns als Show für die Bevölkerung der verbleibenden EU-Staaten gemacht werden.

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