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Streit zwischen SPD und Grünen: Der fremde Freund
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Rot-Grün galt mal als strategische Partnerschaft. Das ist vorbei. Der Streit in der Steuerpolitik und die Debatten über Machtoptionen zeigen: Jetzt kämpft jeder nur noch für sich allein. Die Partner haben sich auseinandergelebt.

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gyandromedae 19.08.2013, 19:46
30. ämmm.

"Aber mehr als ein Lippenbekenntnis ist das wohl nicht mehr."
Und warum regieren die dann die wichtigsten Länder der Republik?

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muellerthomas 19.08.2013, 19:50
31.

Zitat von ellem-bo
Woher soll denn bitteschön z.B. das Geld kommen, das mit dem nächsten Schuldenschnitt für Griechenland aufgebracht werden muss?
Bei einem Schuldenschnitt sind die Anleihen weniger wert, aber es muss niemand Geld "nachschiessen". An welches Geld denken Sie also, was der Steuerzahler bei einem Schuldenschnitt bezahlen muss?

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Spiegelkritikus 19.08.2013, 19:52
32. GroKo ist angestrebt

Zitat von sysop
Rot-Grün galt mal als strategische Partnerschaft. Das ist vorbei. Der Streit in der Steuerpolitik und die Debatten über Machtoptionen zeigen: Jetzt kämpft jeder nur noch für sich allein. Die Partner haben sich auseinandergelebt.
Die eigentlich Mächtigen: internationale Grossfinanz, Konzerne, Bilderberger etc. wollen eine Fortsetzung der Europolitik. Die aufgrund ihrer Instabilität lukrative Zone soll unbedingt erhalten bleiben - zu Lasten der deutschen Bürger und Steuerzahler. Es gilt viel Geld abzuschöpfen, bevor diese Zone in den Orkus befördert wird.

Die Wunschregierung der Mächtigen ist klar: Eine Grosse Koalition, damit eine breite politische Basis die Eurorettung der Bevölkerung glaubhaft als "alternativlos" verkaufen kann und die neoliberale Doktrin weiterhin in Deutschland herrscht.

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Trinkfest 19.08.2013, 19:53
33. danke, l.f.red (10)

Nichts hinzuzifügen -umso verwunderlicher, dass ein solcher Beitrag die Spon-Zensur überhaupt passiert.

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westerwäller 19.08.2013, 19:53
34. Profitiert haben immer nur die Grünen ...

Zitat von sysop
Rot-Grün galt mal als strategische Partnerschaft. Das ist vorbei. Der Streit in der Steuerpolitik und die Debatten über Machtoptionen zeigen: Jetzt kämpft jeder nur noch für sich allein. Die Partner haben sich auseinandergelebt.
... der Versuch, mit "grünen" Themen zu punkten (EEG), hat die Stammwählerschaft der SPD eher vergrätzt. Umgekehrt wilderten die Grünen ungeniert und erfolgreich bei "sozialen" Themen in der Wählerschaft der SPD ...

Erinnert an den alten Witz:

Kommt das Huhn zum Schwein und sagt:
"Du, wir machen eine Frühstückspartnerschaft!"

"Was soll denn das sein?"

"Na, ich gebe die Eier und du den Schinken..."

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Nandiux 19.08.2013, 19:56
35.

Zitat von sysop
Rot-Grün galt mal als strategische Partnerschaft. Das ist vorbei. Der Streit in der Steuerpolitik und die Debatten über Machtoptionen zeigen: Jetzt kämpft jeder nur noch für sich allein. Die Partner haben sich auseinandergelebt.
Das ist doch eine seltsame Diskussion. Wo rückt denn die SPD von den Steuererhöhungen ab? Ganz abgesehen davon, dass auch die Union erklären muss, wie sie ihre Wahlgeschenke ohne soziale Einschnitte oder Steuererhöhungen finanzieren möchte. Der Bürger weiß, dass nach der Wahl abgerechnet wird.

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eu-sklave 19.08.2013, 20:02
36. Danke an die SPD/Grünen

Zitat von pallmall78
Ich verstehe die SPD nicht mehr (okay, wer tut das schon noch...). Nachvollziehbar finde ich, dass sie bei den grünen Plänen zum Einkommenssteuerspitzensatz nicht mitgehen, jedenfalls bei den angestrebten Verdienstgrenzen für die erhöhten Steuersätze. Aber eine höhere Besteuerung von Kapitalerträgen, Erbschaften und Vermögen sollten doch - sofern diese Dinge eine bestimmte Höhe überschreiten (es sich nicht um "Oma ihr klein Häuschen" handelt bspw.) - im genetischen Code der SPD verankert sein. Wenn sie so etwas nicht mehr postuliert, dann unterscheidet sie sich tatsächlich nicht mehr von der CDU und ist in keinem Fall fähig zu einer Koalition Rot-Rot-Grün. Da wählen die Leute dann verständlicherweise lieber das Original...
"Oma ihr klein Häuschen" diesen Satz sollte die SPD wirklich nicht mehr in den Mund legen.

Müntefering hat ihn missbraucht als es von Journalisten die Frage gab: "Oma ihr klein Häuschen" würde bei Hartz4 wohl fällig werden? NEIN das haben Sie falsch verstanden sagte dieser Lügner.

Fragen Sie Omas nach ihr klein Häuschen wenn diese Pflegebedürftig werden. Weg ist das klein Häuschen.

Danke an die SPD/Grünen. Wenn man Feige ist tritt man halt auf die Kleinen,das ist so einfach.

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tealight 19.08.2013, 20:04
37. Manipulation muß Spaß machen... Oder wer zahlt für tendenziöse Berichterstattung?

Zitat von l.f.red
haben die Journalisten in diesem Land nichts anderes mehr zu tun als sich an einzelnen Sätze von Grünen oder SPD abzuarbeiten. Ist es nicht mehr en vogue Mutti zu kritisieren? Muss man immer den gleichen kleinkarierten mobbing-Müll über die Opposition lesen. Warum nicht mal andere Themen, zum beispiel dass die Regierung die Energiewende immer noch völlig verwässert, verschleppt und verteurt hat. Dass die augenblickliche Regierung in Gestalt von angela Merker in Interwviews über Waffenlieferungen an Krisengebiete nachdenkt, um die Kriegsschauplätze noch weiter eskalieren zu lassen. Zum Wohle der europäischen Waffenindustrie. ist das dem zeitgenössischen Yuppiejournalisten egal? Oder dass die Regierung versucht das Freihandelsabkommen durchzusetzten mit USA auf das wir hier alle gentechnisch veränderte Lebensmittel zeichnungsfrei kaufen dürfen? Haben die Journalisten die Eurokrise und das zögerliche abwarten der Bundesregierung und das daraus resultierende wirtschaftliche absacken der wirtschaftlich schwächeren Euro Länder vergessen. Andere hätten schneller und entschlossener gehandelt. Das Debakel von falsch bestellten Rüstungsgütern, die in Deutschland in dieser Größe ohnehin nicht gebraucht werden hat 500 mio gekostet. Davon wird nicht mehr berichtet. Haben die Journalisten die ganze unfähigkeit dieser bestehenden Bundesregierung und deren Minister vergessen als dass sie ständig nur über die Wahlkamppannen der Oppositionsparteien lamentieren. Ist es dass was uns vor der Wahl interessiert? Welches Rasierwasser der Kanzlerkandidat der SPD benutzt und ob er sympatisch bei Frauen rüberkommt? Unsere Regierung handelt nicht, sie reagiert. Deutsche Journalisten haben sich dem mehrheitlich angeschlossen. Keiner beleidigt Mutti. Entsetzliche Zeit.
Wie wahr: Zumindest tendenziös die Berichterstattung.
Die Opposition wird tot gemobbt. Mögliche aufkommende Gegner haltlos als völlig unmöglich verrissen oder gleich tot geschwiegen.

Ohne Erneuerung wird unser Land wie die USA und auch Gb völlig zur "Lobbyblik" werden. Die Etablierten Parteien haben keine Kraft zu einem Neuanfang. Da muß etwas neues her.
Konstruktive Auseinandersetzung mit den groben Schnitzern der Regierung wäre aber ebenso wichtig wie eine konstruktive diskussion und Auseinandersetzung von kleinen neuen demokratischen aber unverbrauchten Parteien.
Wir können so etwas im Gegensatz zu den "Demokraturen" Gb und VSA mit Ihrem Mehrheitswahlrecht, das mit Demokratie dank Lobbyismus und Parteiengleichheit nur noch wenig zu tun hat.

Schade , wenn SPON sich bei diesem medial extrem wichtigen Thema
den anderen Medien einfach anschließt. Freiwillige Selbstzensur ? Ich hoffe nicht.

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Spr. 19.08.2013, 20:05
38. Den Grünen dürfte längst klar sein,

Zitat von sysop
Rot-Grün galt mal als strategische Partnerschaft. Das ist vorbei. Der Streit in der Steuerpolitik und die Debatten über Machtoptionen zeigen: Jetzt kämpft jeder nur noch für sich allein. Die Partner haben sich auseinandergelebt.
dass die S(ozialabbau)PD spätestens seit 1998 keine linke Partei mehr ist, sondern eine neoliberale. Selbst wenn die Grünen sich zu den neuen Spießern entwickeln, neoliberal sind die nicht!

Außerdem haben die Grünen gute Chancen, diese S(ozialabbau)PD als zweitstärkste Partei auf Dauer abzulösen. Mit jeder Aktion von irgendjemandem aus der S(ozialabbau)PD wird diese Chance größer.

Zu Kritisieren sind hier lediglich die Äußerungen der konservativen Vorzeigechristin zur Partei Die Linken. Die werden nämlich auch deutlich zulegen, weil sie nun mal die einzige linke Partei in Deutschland sind. Aber die Kirchenfrau wird ja zum Glück nicht ewig Parteivorsitzende bleiben und hoffentlich von jemand weniger Überheblichem abgelöst.

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Third eye 19.08.2013, 20:08
39. So Leute wie Trittin sind ja auch durchgeknallt

hochnäsig, in fast allen Politikfeldern überfordert. Trittin als Finanzminister ist für uns rot/grün Orientierten undenkbar. In beiden Parteien ist Innovation ein Fremdwort. Nachwuchs nicht sichtbar. Machterhalt und persönliche Pfründe wie bei den Regierungsparteien! Diese Wahl gibt keine Wahl. Deutschland ist genauso postdemokratisch wie die USA und Russland

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