Forum: Politik
Streitkultur: Mehr Franz Josef Strauß wagen!
DPA

Links und Rechts sind keine Begriffe der Vergangenheit. Das wollten uns nur die Leute einreden, die aus der Politik ein Schlaflabor gemacht haben. Plädoyer für eine neue Kultur des Streits.

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tmhamacher1 13.10.2016, 15:43
1. Linke Mehrheit ....

Wie kläglich die Linken aufgestellt sind, hat sich gerade wieder gezeigt: Käßmann als Bundespräsidentin! Das ist, um es mit Heiner Geißler zu sagen, ein Anschlag auf unsere Verfassung. Es geht hier nicht um eine Streitkultur, es geht darum, dass linke Sektierer den Staat an sich reißen wollen, um Sozialexperimente durchzuführen wie mit Versuchskarnikeln. Zum Glück wollen die Menschen das noch nicht in Deutschland!

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mfgkw 13.10.2016, 15:44
2. das ich das nch erleben darf

Jakob Augstein kann FJS etwas gutes abgewinnen.
(Ich trotzdem noch nicht, auch wenn ich es ein Stück weit nachvollziehen kann. Grund: FJS ist nicht angeeckt, weil er wirklich streitbar war, sondern weil er einfach zu egozentrisch war.)

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eigene_meinung 13.10.2016, 15:44
3.

Irgendwie hat Augstein ausnahmsweise recht - aber anders, als er denkt.

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pacificwanderer 13.10.2016, 15:45
4. oder

die Antwort auf links oder rechts heisst: Oder.

Weder links noch rechts sondern eine vernuenftige Mitte welche sich an den Beduerfnissen der Menschen (des Volkes) und nicht an den Beduerfnissen der Investoren und Bankiers orientiert.

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irobot 13.10.2016, 15:47
5.

Ein Mann wie Strauß würde in der heutigen Medienlandschaft und Gesellschaft keine 3 Monate überleben. Genau so wenig wie ein Herr Wehner. Die Zeiten sind vorbei.

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supito 13.10.2016, 15:47
6. Es passieren noch Zeichen und Wunder!

Ich gebe zu, das erste Mal, das mir Herr Augstein aus der Seele spricht. Was ist passiert? :-)

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dr.könig 13.10.2016, 15:49
7. F.J. Strauss, der Übervater der Nachkriegsrechten

Herbert Wehner liess Herrn Strauss einmal im Bundestag kreidebleich werden.
Auf eine agressive Rede von Herrn Strauss ging Wehner zum Rednerpult und sagte u.a. diesen köstlichen Satz :
" Über Sie, Herr Strauss, habe ich noch etwas in meinem Tresor.
Wenn ich das auspacke, können sie einpacken " !
Heute sind die Politiker alle so richte Trantüten.
Es sollte wieder mehr, wie früher, mit Florett gefochten werden.
By the way...
Dass Jakob Augstein die Bücher seines Vaters zitiert,
kommt selten vor, passt diesmal aber.

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michelinmännchen 13.10.2016, 15:51
8.

für Deutschland ja, aber nicht für die Machtgier der CDU. Und mit Demokratie hat das ganze derzeit immer weniger zu tun, das Wort ist abgelutscht. Allerdings: was ist links und was ist rechts? Im Moment sehe ich bei den beherrschenden Themen fast nur noch eine Mitte, parteilich jedenfalls. Die einzige mit öffentlicher Stimme ist Frau Wagenknecht, alle anderen nähern sich dem allfälligen Konsens an. In vielen Fällen hält eine Diskussion wie um das Flüchtlingsthema der Möglichkeit der Zuordnung in rechts/links wenig stand - denn es gibt hier nur einen richtige Weg (das scheinen ja auch alle irgendwie begriffen zu haben...), nämlich die Deckelung der Zuwanderung auf ein für unsere Gesellschaft erträgliches Maß, ob Sie für "unsere" nun Deutschland meinen, also national, argumentieren oder die EU, also am Ende auch national argumentieren, ist überflüssig. In derzeitigen Gefühlslage der Menschen wird eine solche Aussage aber als "rechts" und "nationalistisch" abgetan, obgleich sie die einzig logische Möglichkeit darstellt. Der Rest ist Geschwurbel der Politdarsteller.

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moritz27 13.10.2016, 15:53
9. Ach Herr Augstein,

eine "linke Alternative" hatte doch der östliche Teil Deutschlands bis Ende 1989. Betrachten Sie diese Jahzehnte tatsächlich als Erfolgsmodell? Dann wären doch viele in den Osten und nicht in den Westen geflüchtet. Sehe ich da was falsch - oder vergessen Sie so schnell?

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