Forum: Politik
Struktureller Sexismus: Sollte man den Karneval verbieten?
DPA

Schlechte Witze, zu viel Alkohol, liederlicher Umgang der Geschlechter: Das einfache Volk pflegt eine fragwürdige Liebe zum Karneval. Wer progressiv denkt, weiß: So kann es nicht weiter gehen.

Seite 28 von 33
veritas31 01.03.2019, 10:22
270. Herrlich!

Oh das schäumen die jungen, hippen und ach so engagiert-progressiven Eierköpfe ja wieder.
Der böse weiße alte Mann hat ihr klinisch reines Weltbild mal wieder beschmutzt. Bei Bento (diesen vorlauten Kindern, die in ihrem bisherigen bislang Leben nix als dummes Geschwätz vorzuweisen haben) laufen sicher schon wieder die Genderdeppen Sturm.
Nur zu, nur zu. Ich genieße das Spektakel.
By the way...an alle Trottel die meinen, die Welt mit ihrem politischen korrekten Dünnpfiff retten zu müssen...die meisten Frauen schütteln über die eierlosen und ach so verständnisvollen Männer nur den Kopf.

Beitrag melden
lab61 01.03.2019, 10:25
271.

Zitat von r_dawkins
Fleischhauer mag den Karneval einfach nicht. Ausgelassen sein, lautes Lachen, Tanzen, Witze machen - all das ist dem Autor einfach unheimlich und zuwieder. Setzt sich lieber allein in sein Wohnzimmer und hört Marschmusik auf seinem Grammophon.
Sie scheinen da etwas durcheinander zu bringen.
Marschmusik tönt doch ständig an Karneval.
Auf den "Sitzungen" und beim Umzug am Rosenmontag.

Beitrag melden
teacher20 01.03.2019, 10:32
272.

Abgesehen davon, dass man die Anti-Establishment Rolle (in der sich viele Karnevalisten so gern sehen) nicht allzu hoch hängen sollte, hat Fleischhauer wieder einmal ins Schwarze getroffen. Genial, wie er das „progressive“ Spießertum der politisch Korrekten auf die Schippe nimmt.
Ich selbst halte nicht allzu viel von der fünften Jahreszeit (abgesehen davon, dass sie ein Anlass für Schulferien ist), aber ich könnte mir dennoch auf die Schenkel klopfen über die feministisch-bierernstige Empörtheit spaßbefreiter Gutmensch*innen über abgestandene Witze, die eigentlich keiner ernsthaften Notiznahme würdig sind.
Schon dieses Vergnügen spricht dafür, den Karneval beizubehalten, Bütchen hin - Bützchen her.

Beitrag melden
HorstOttokar 01.03.2019, 10:36
273. @232

Zitat von Kampfgeist
Es ist oft die "Dicke weiße Frau", die sich gutaussehenden, schlanken Bengels an den Hals wirft. Ob er es gut findet oder nicht, reiben sie ihre Körper an die Jungs und zwingen denen Küsse auf.
Das ist ja gerade das Feministisch/anarchische am Karneval. Dass die Frauen endlich mal das tun dürfen, wass ihre gleichaltrigen und genauso unansehnlichen Männer sonst das ganze Jahr lang tun.

Und zum Thema "Leider sind es immer weniger die hübschen jungen Mädchen, die sich gerne vergnügen wollen und sich selbstdarstellerisch knapp bekleiden. Die bleiben gerne immer öfter lieber unter Altersgleichen": Ich denke, die blieben schon *immer* lieber unter Altersgleichen. Nur, dass Sie wahrscheinlich mittlerweile nicht mehr dazugehören.

Beitrag melden
klmo 01.03.2019, 10:39
274.

Zitat von Papazaca
Hoher Unterhaltungswert, der zu deutlich mehr Teilnahme führt. Fast ein politischer Prozess, den unsere Parteien blöderweise nicht hinbekommen.
Ihr Fazit ist interessant. Der Spiegel, die Medien und die Politik als Unterhaltungsfaktor. Nach dem Motto: Immer schön den Ball flach halten, nur kein Stress und Überforderung. Ergo, den globalen Karneval als Dauerschleife.
Die Masse, sprich Bevölkerung, wird es danken.
Schöne heile Welt, die uns da erwartet!

Beitrag melden
m.klagge 01.03.2019, 10:45
275. Eigentlich ist Herr Fleischhauer nicht mein Ding.

Aber diesmal hat er die Reaktionen hervorgelockt, die von den politisch korrekt konditionierten Oberlehrern und -innen zu erwarten waren und die so treffend zeigen, wie hoffnungslos blöde diese Leute sind. Danke dafür.

Beitrag melden
schredder66 01.03.2019, 10:46
276. Wie soll...

Zitat von virginia
mit welcher boesartigen wucht hier selbsternannte 'kommentatoren' gegen fleischhauer zuschlagen. schon mal was satire gehoert?
...der, nicht nur medial, überforderte Mensch von heute wissen, was Satire ist? Wenn die Menschen das Gelesene auch verstünden, würden sie nicht irgendwelchen Populisten auf den Leim gehen. Tun sie aber. Ergo: Entweder verdummt der Mensch, oder er macht es sich (zu) einfach. Beides ist traurig...

Beitrag melden
chiefseattle 01.03.2019, 10:47
277. Typisch Fleischhauer

Ein Artikel, den man nicht braucht, weil der Autor (als Nordlicht) überhaupt keine Ahnung vom Karneval hat. Außer Spesen nichts gewesen.

Beitrag melden
Gluehweintrinker 01.03.2019, 10:48
278. Es sei jedem/r freigestellt sich zum Deppen zu machen

ja, klar... der Genderwahn und die Befindlichkeiten weichgespülter Rauschebarthipster erreichen nun den Karneval und das empfindsame Großstadtgemüt, im Netz um keine Hassbotschaft verlegen, fühlt sich irritiert. Gehts noch? Wer sich zum Gespött machen will an den Tollen Tagen, der soll das tun dürfen. Wer die Warnungen vor K.O. -Tropfen ignorierte, der kann nicht behaupten, man hätte nicht hinreichend gewarnt. Wer im Vollrausch sein Fahrzeug vor Bäume setzt, ebenfalls. Und wenn sich Feminstinnen zum Augenschmaus herabwürdigen lassen wollen, dann sollen sie dürfen.

Immerhin ist der Karneval eine Zone des allgemeinen Tabubruchs bis zu gewissen Grenzen und da nach jedem Karneval ein Absinken bei den Patienrenzahlen in psychiatrischer Behandlung zu erkennen ist, darf man davon ausgehen, dass für das eine oder andere malade Gemüt immerhin ein temporärer Genesungsefekt Statt findet. Warum also nicht? Alaaf. Helau. Von mir aus gern. So lange ich nicht gezwungen werde mitzuschunkeln, völlig OK.

Beitrag melden
Forenmull 01.03.2019, 10:49
279. Karneval ist, wie er ist.

Zitat von Corona17
Sie schreiben: Nun ist es aber so, dass wir hier draußen in der wirklichen Welt immer noch so leben und reden und feiern, wie wir es mögen. Dazu gehören sowohl sexistische als auch rassistische Witze, viel Alkohol und sexuelle Freiheiten, die Frauen zu Lustobjekten machen und zwar gerade mit deren Einverständnis ibs. an Karneval. Zitatende. Ach so, Karneval ist also eine Art urdemokratische Veranstaltung, bei der jeder mal zum Zug kommt?
Karneval ist, wie er ist. "Neue aktuelle Maßstäbe", darum ging´s, schafft sich der Karneval, wenn dann, selber. Eine sozio-ökologische Überformung wird es nicht geben. Eine Art Ur-Demokratie gab es dort schon immer, idem jeder weitgehend tut, lässt und sagt was er will und trotzdem noch ein paar Grenzen kennt. Genderspeech wird es z.B. dort nie geben, während an anderer Stelle der Karneval auch Vorreiter war, nämlich bei der Verkleidung, die in anderen Zeiten gerne von Männern genutzt wurde mal eine Frau zu sein, was ansonsten verboten war.

Ich bin selber im Rheinland geboren. Mal sind wir hingegangen, mal nicht. Jetzt Hamburg leben, vermisse ich den Unfug kaum aber ergibt es sich mal wieder eine Gelegenheit, warum nicht. Nichts geht über ein Kölsch in der einen Hand und eine süße Maus an der anderen.

Beitrag melden
Seite 28 von 33
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!