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Studie der Adenauer-Stiftung: CDU-Mitglieder sehen sich rechts von ihrer Partei
DPA

Brisant: Laut einer Untersuchung der CDU-nahen Adenauer-Stiftung sehen sich die Mitglieder ideologisch rechts von ihrer Partei. Und das, obwohl der Untersuchungszeitraum noch vor Beginn der Flüchtlingskrise lag.

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Dengar 19.12.2017, 16:28
10. Also ändert sich nichts

"Natürlich werden wir uns die Ergebnisse der Studie genau ansehen."
Also Ablage P, da die Mitglieder ja ohnehin an Bord bleiben, egal was Merkel macht. Dafür wäre mir meine Selbstachtung zu hoch und mein Geld zu schade.

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charlybird 19.12.2017, 16:29
11. Die Union

war schon immer rechts. Oder sagen wir mal halbrechts, bis die CSU anfängt.
Die Medien haben sie nur einfach gerne in die Mitte geschrieben, weil sie zum einen eine vermeintlich linke Kanzlerin hat - eigentlich eher ein schlechter Witz - die mal auf Klimarettung, auf sozialbesorgt, auf Flüchtlingshilfe, auf innere Sicherheit, gern auch auf bürgernah macht und als Partei auf der anderen Seite die kleinen sozialen Verbesserungen der SPD in der GroKo mitgetragen hat. Nur Spahn, Ziemiak, Kauder und Konsorten sind die handwerlichen Klapperer, die schon auch mal rechts überholen.
Die Partei selbst sieht sich natürlich als die Vertretung der bürgerlichen Mitte, aber die ist nun mal auch rechts ( geworden ? ), nicht umsonst hat ein großer Teil davon sogar ins Blaubraune gewählt.
Also nix neues.

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B.Buchholz 19.12.2017, 16:38
12.

Zitat von femdoc
Frau Merkel steht ja für Machterhalt ohne jegliche Inhalte. Das sagen mittlerweile ja auch einige Journalisten und Politiker öffentlich. Nach jahrelanger Groko mit den Roten steht die Regierungspolitik teilweise link, ansonsten eher für nichts und alles, hauptsache Merkel bleibt an der Macht!
Und genau deswegen hat Schulz, dem ich sonst nichts abgewinnen kann, mit seiner Aussage, dass Merkel quasi ein Anschlag auf die Demokratie ist, völlig recht gehabt. Dass mal ein Populist ins Kanzleramt kommt, der selber für nichts, wofür er kämpfen und ggf. auch gehen würde, steht, sondern stets chamäleonartig jede Position annimmt bzw. wieder abstösst, die den Machterhalt sichert bzw. gefährdet, und so quasi unendlich lang das Kanzleramt besetzen kann, die Opposition überflüssig und das Parlament zur Schnarchbude macht, war so nicht vorgesehen. Und dann beseitigt diese Person sogar auch noch innerparteilich jegliche personelle Alternative. Das Chamäleon hat nun schon 3 US-Präsidenten erlebt, könnte den 4. erleben, und schließt noch nicht einmal ein weiteres Antreten 2021 aus. Da brauchen wir uns auch nicht mehr über den x-ten Antritt von Putin lustig machen. Demokratie geht anders. Ein Grund mehr für eine Befristung des Amtes auf max. 8 Jahre.

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Proggy 19.12.2017, 16:39
13. Der schlechte Umgang ist es

Wen wundert es? Dauer-GroKo mit der SPD, da darf man sich nicht wundern - schlechter Umgang färbt nun einmal ab.
Bleibt zu hoffen, dass die Verhältnisse innerhalb der CDU/CSU wieder normalisiert werden, einen kräftigen Schritt nach rechts und wenn sie wieder ihre frühere Position im Parteienspektrum erreicht hat, dann klappt es bald auch wieder mit dem Wähler!
Merke - wer nach links rückt, verliert (in ganz Europa!)

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pric 19.12.2017, 16:40
14. Wen wunderts

Die Männer der CDU tragen immernoch schwer daran, Fr. Merkel als Vordenkerin zu haben. Positive Ideen für eine Verbesserung von Zuständen konnte man hier nie finden, da scheint auch noch jede kleineste moralische Entscheidung tief zu verstören. Das irritiert diese Leute vermutlicht am meisten, da diese Partei traditionell nur für Machterhalt auf Kosten Aller steht und was in der Jugend bei der Jugendorganisation gelernt, das lässt sich im Alter schwer aufgeben.

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realitätssprecher 19.12.2017, 16:40
15.

Zitat von Dengar
"Natürlich werden wir uns die Ergebnisse der Studie genau ansehen." Also Ablage P, da die Mitglieder ja ohnehin an Bord bleiben, egal was Merkel macht. Dafür wäre mir meine Selbstachtung zu hoch und mein Geld zu schade.
Die Mitglieder sterben eher aus.
Wenn in der AFD die Erzkonservativen gegen den nationalistischen Flügel gewinnen läutet das den langsamen Tod der CDU als Volkspartei ein.

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eule_neu 19.12.2017, 16:41
16. Geht der Linksdrall in unserer europäischen Gesellschaft zu Ende?

Allenthalben wird der Nationalkonservatismus in einigen europäischen Ländern wieder gesellschaftsfähig. Der Linksdrall in einigen Parteien findet seinen Widerpart im Aufstieg rechter Ideen, die Wahlergebnisse in einigen Ländern geben zu Denken, die daraus entstehenden Regierungskoalitionen schrecken auf.
Über die Ursachen dieser "Wende" werden Historiker kommender Genenationen urteilen können, wenn die Regierungsakten ab dem Jahre 2000 und folgende für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Derzeit kann man nur Ahnen, aufgrund welcher Fehlentscheidungen de EU auseinanderdriftet. Die politischen Fehlentscheidungen in einigen Ländern und insbesondere in Deutschland und im Nahen Osten sind seine Steilvorlage für den Geist rechts orientierter Gesellschaftskreise. In der neueren Geschichte der europäischen Völker ist das nichts Neues, nach Links kommt Rechtes und dann wieder umgekehrt. Hier kann man eine Analyse ansetzen. Die entsprechenden Historiker wie auch interessierten Philosophen sollten hierüber einmal nachdenken ...

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damalswarallesbesser 19.12.2017, 16:41
17. Linksruck?????

Zitat von Max Super-Powers
.... Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte: Ohne den massiven CDU-Linksruck der vergangenen Jahre gäbe es keine AfD - zumindest nicht in dem Ausmaß.
Wer hat es in seinem Programm stehen gehabt?
Zitat: "Stärkung der wirtschaftlichen Stellung und Freiheit des Einzelnen; Verhinderung der Zusammenballung wirtschaftlicher Kräfte in der Hand von Einzelpersonen, von Gesellschaften, privaten oder öffentlichen Organisationen, durch die die wirtschaftliche oder politische Freiheit gefährdet werden könnte." Zitatende

Na, kommen sie drauf? Richtig! Das war die CDU 1948 in ihrem Ahlener Programm. Und wo steht die CDU heute, verglichen mit 1948? So weit rechts, dass man schon den Tisch verlängern musste, damit rechts von der CDU noch Platz ist.
Wenn alle Parteien auf einem Schiff stünden, wäre das gekentert, weil (fast) alle nach Steuerbord drängen. Unser Land hat keinen Linksruck, sondern eine rechte Schieflage.

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beob_achter 19.12.2017, 16:42
18. Wozu diese Aufregung?

Die CDU soll doch froh sein, wenn diese Mitglieder in dieser Partei verbleiben und nicht frustriert aus- und in die AFD eintreten.

Solche Studien sind völlig kontraproduktiv, weil sie gewisse Wähler abschrecken und anderen Parteien in die Arme treiben können.

Das Einzige, was zählt, ist die Anzahl der Parteimitglieder und die Gesamtsumme aller Parteispenden!

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Das schwarze Schaf 19.12.2017, 16:43
19.

Ich bin Mitglied der CDU und fühle mich in der „linken“ Partei sehr gut vertreten. Leider wurde ich von der KAS nicht befragt. Gerade wegen dieses Linksruckes bin ich in die Partei eingetreten. Als normaler Arbeitnehmer bin ich auch Mitglied der CDA und sogar einer Gewerkschaft. Ja ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass sich die CDU sogar in manchen Bereichen auf das Ahlener-Programm besinnen sollte. Allerdings wünsche ich mir, dass bei der Inneren Sicherheit mehr getan wird. Auch sollte das Thema EU präsenter sein. Und was unsere Kanzlerin angeht, bin ich mit dem Regierungsstil von Angela Merkel voll einverstanden. Ich finde es sehr gut, dass sie versucht die Regierung zu moderieren. Sowohl das Autoritäre bei Helmut Kohl als auch das „Basta“ bei Gerhard Schröder empfand ich nicht so gut.

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