Forum: Politik
Studie: Kinderkriegen wird immer unattraktiver
Corbis

Die Deutschen bekommen immer weniger Nachwuchs. Erstmals wurde in einer Studie untersucht, warum das so ist. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Kinder und Beruf sind immer noch schwer zu vereinbaren und berufstätige Mütter haben kein gutes Image.

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PARANRW 17.12.2012, 07:47
1. Damit...

...wird doch deutlich und überparteilich die Wertigkeit des Faktors "Mensch" klar artikuliert. Es ist doch auch eine Art Wahl, die Mütter und Väter zum Glück haben. Sie sehen den Umgang der Politik und der Gesellschaft mit ihren Alten, Kranken, Behinderten aber auch mit den sog. Normalen. Und dieser Umgang ist alles andere als normal. Ich habe meine mittlerweile erwachsenen Kinder auch ermutigt, auf Nachwuchs zu verzichten. Kinder in diese Gesellschaft hineinzugebären erfüllt den Tatbestand von vorsätzlicher seelischer Grausamkeit.

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trallala34 17.12.2012, 07:50
2. quatsch

Kinder will man oder eben nicht.
Kaum jemand bekommt Kinder "nach Kassenlage".

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bolek1234 17.12.2012, 07:56
3.

ich finde die cdu sollte sich das mal zum Herzen nehmen anstatt schwachsinnige betaeungsgelder zu verbreiten !!!

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lapaz 17.12.2012, 07:56
4.

Zitat von sysop
Knapp ein Viertel der Frauen der Geburtsjahrgänge 1964 bis 1968 hat dem Bericht zufolge bewusst keine Babys geboren.
Ist ja sehr aussagekräftig. Und was ist mit den Frauen die für Kinder noch in Frage kommen?
Demnächst kommt die nächste Hiobsbotschaft: Immer weniger Rentnerinnen entscheiden sich für Kinder.

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KuGen 17.12.2012, 07:58
5. Gut für Deutschland...

...gut für die Erde. Gesundschrumpfen für die Biosphäre ! Leider wird es noch etliche Jahrhunderte dauern, bis nachhaltige Verhältnisse erreicht sind.

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Eviathan 17.12.2012, 07:58
6. Hm.

Will ja nur meine 2 Cents beisteuern:

Könnte es vielleicht auch am hiesigen Familienrecht liegen, dass keine Kinder mehr geboren werden?

Kommen Kinder zur Welt, sind sie hierzulande faktisch Eigentum der Mutter.

Welcher Mann sollte unter diesen Bedingungen Kinder zeugen wollen?

Es kann nicht erwartet werden, dass man zwar Pflichten übernehmen, aber faktisch rechtlos sein soll, wenn Mutti das so will.

Kein guter Deal, das.

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reinhard_d 17.12.2012, 07:59
7. Kinder mögen optimistische Eltern

und unsere Politiker bieten keine Grundlage für sichere, optimistische, verantwortbare Elternschaft. Wer heute Verpflichtungen eingeht, möchte sie auch morgen halten können. Sicherheit haben nur unsere Beamten und Politiker. Die haben ja auch nachweislich viele Kinder!

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PARANRW 17.12.2012, 08:02
8. Solange...

es in dieser Gesellschhaft opportun und gesellschaftlich aktzeptiert wird, dass Politiker aberhunderte von Millionen Steuergelder in den Sand setzen (Beck-Nürburgring, van Beust-Elbphilarmonie, Wowereit/Platzek-Flughafen Berlin, Stuttgart 21 - nur die Spitze der Eisberge!!) es aber an Mitteln fehlt für Kitas, Schulen, Freizeiteinrichtungen, an Schulsporthallen und Schwimmbädern Dächer einstürzen... warum sollten junge, intelligente Menschen sich vermehren und diesem kranken System weitere Steuerzahler für Protzbauten und imagefördernde Massnahmen zur Verfügung stellen. Sollen sich doch diese Politiker ein anderes Volk wählen!

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henryb_de 17.12.2012, 08:02
9. Warum steht das zuletzt?

"Der Studie zufolge haben das Verfolgen beruflicher Interessen, die Pflege von Freundschaften oder Hobbys einen höheren Stellenwert als Kinder. Dem Bericht zufolge lautet das Fazit der Studie: "Kinder stellen nicht mehr für alle Deutschen einen zentralen Lebensbereich dar."

Hier liegt doch der Hase im Pfeffer. Selbst wenn Punkt eins (Beruf) nicht immer zutrifft, was ja viele Artikel über das schwindende Interesse an Karriere (auch bei SPON) suggerieren, hier wird auch oft von Leistungsverweigerung geschrieben, so hat doch die allgemeine Verblödung einen Stand erreicht, der erstaunlich ist: Bei immer mehr Menschen scheit der Hauptgrund unseres Daseins, der Erhalt der unserer Art, aus dem Bewusstsein zu schwinden.

Anstelle dessen tritt eine mediale und werbemässige Verblödung. Die Macher und Profiteure dieser Gehirnwäsche können sich wirklich auf die Schulter klopfen: die jetzige noch in großem Wohlstand lebenden Generation lässt sich bereitwillig aussaugen ... danach sind wir als Markt, egal ob 80 oder 40 Mio ohnehin uninteressant.

Vor einigen Jahren noch, hatten Menschen auch Freunde/Beziehungen ohne dass dahinter andere Aspekete des Lebens zurüchtreten mussten und ohne dass man ständig medial damit bestrahlt wird "Freunde sind das wichtigste" (stimmt ja auch solange man keine Familie hat). Auch hatte man da Hobbies, die auch solche waren und nicht zwingend mit Konsum gleichgesetzt wurden. Die dazu verwendbaren Mittel werden natürlich Kinder etwas geschmälert, insbesondere dann, wenn auch hier die Werbungsbestrahlung gewirkt hat und man glaubt auch dem Kind allen Kommerz angedeien lassen zu müssen.

Viele Grüße

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