Forum: Politik
Studie: Kinderkriegen wird immer unattraktiver
Corbis

Die Deutschen bekommen immer weniger Nachwuchs. Erstmals wurde in einer Studie untersucht, warum das so ist. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Kinder und Beruf sind immer noch schwer zu vereinbaren und berufstätige Mütter haben kein gutes Image.

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meisenprinz 17.12.2012, 10:58
280. Ein gewaltiger Pluspunkt

Ich freue mich jeden Morgen über meine Tochter. Und jeden Abend. Dazu noch das gesamte Wochenende. Echt. Ehrlich!!! Trotz ständig zu befürchtendem finanziellen Ruins und inzwischen beeindruckender Augenringe.

Long story short - zu einer Gesellschaft gehören Nachkommen, so einfach ist das nun einmal. Und Kinder haben die Menschen jahrtausendelang sogar mitten im Krieg bekommen. Was wir hier betreiben, ist Jammerei auf ganz hohem Niveau.

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karlsiegfried 17.12.2012, 10:59
281. Oh Gott, oh Graus - wo bleibt die Gebärfabrik?

Zitat: 'Im weltweiten Vergleich habe Deutschland den höchsten Anteil dauerhaft kinderloser Frauen.' Das ist ja prima. Die deutschen Frauen und Männer können denken. Die deutschen Frauen sind keine willfährigen Gebärmaschinen und die Männer keine willfährigen Zuchthengste. Weiter so. Die ganze Welt kann davon lernen!!!

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prof.blaubär 17.12.2012, 10:59
282. Wen

wundert es. In einer Gesellschaft, in der alles am Geld festgemacht wird, sind Kinder Störfaktoren. Armes Deutschland.

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Freizeit 17.12.2012, 10:59
283.

Zitat von rainking
Der wesentliche Schritt, um das zu erreichen, ist es, denen die Rente zu streichen, die keine Kinder großgezogen haben.
Werden die "Kinderlosen" dann auch von den Beiträgen zur Rentenversicherungen befreit?


Was machen Sie mit denen, die sich vergeblich ein Kind wünschen und alles dafür gaben, Eltern zu werden? Pech gehabt?


Was machen Sie mit denen, die ein Kind in jungen Jahren durch Krankheit oder Unfall verlieren? Pech gehabt, zusätzlich zu dem seelischen Schmerz?

Wo ziehen Sie die Grenzen?

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laluna3 17.12.2012, 10:59
284. Kinderlosigkeit

Deutschland gilt auch als kinderfeindlichstes Land.
Eltern, die vom Staat leben mussen, gelten als faul, asozial, Saeufer und unfaehige Eltern.
Berufstaetige Muetter koennen ihre Kinder nicht betreuen lassen.
Wer es sich leisten kann, bekommt von Frau Schroeder die stattliche Summe von € 100.
Das gilt natuerlich nicht fuer die, die eh nichts haben.

Hier kann man nur Kinder bekommen, wenn man genug Geld hat.

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eine-Meinung-unter-Vielen 17.12.2012, 10:59
285. Auf die Gefahr ...

Zitat von sysop
Die Deutschen bekommen immer weniger Nachwuchs. Erstmals wurde in einer Studie untersucht, warum das so ist. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Kinder und Beruf sind immer noch schwer zu vereinbaren und berufstätige Mütter haben kein gutes Image.
, dass es schon mal geposted wurde - ich habe nicht alle Beiträge gelesen ...

Was unserer Gesellschaft einfach nicht klar zu sein scheint, ist eine Binsenwahrheit: Im Alter werden Menschen gebrechlicher und sind weniger körperlich belastbar. Das trifft auf alle zu, Eltern oder Kinderlose.

Einmal ins Extreme projiziert ...

Wenn die Anzahl Jüngerer zu gering wird, um die Älteren zu unterstützen, wird selbst ein in Kinderlosigkeit gehortetes Vermögen am Lebensabend nicht viel helfen, weil kaum jemand exisitert, der etwas tun könnte. In diesem hypotetischen Fall könnte man sich - Moral mal hinten angestellt - eine Zeit lang aus ärmeren Ländern mit dienbaren Menschen versorgen, aber wie lange könnte so etwas funktionieren?

Die ganze Situation zeigt, dass grundlegende Wahrheiten in unserer Gesellschaft verloren gegangen sind, die zu ihrem Erhalt nötig wären.

In der Tat kann/muss man feststellen: Deutschland schafft sich ab, wenn keine Kehrtwende eingeleitet und vorher der Wert des Menschen wieder entdeckt wird.

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fmfx 17.12.2012, 10:59
286. Rente

Tolle Sache, dass zwei Menschen die sich voll und ganz auf die berufliche Karriere konzentrieren können und dadurch enorme Rentenansprüche an einer Kindgeneration erwerben zu der sie im Prinzip nichts beigetragen haben.
Darüberhinaus haben sie den direkten Zeitgewinn und den zusätzlichen finanziellen Spielraum in Gesundheit und Vergnügen investiert - das garantiert ein langes Leben auf den Schultern der künftigen Rentenfinanzierer! BRAVO

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johnsheridan 17.12.2012, 11:00
287. Gute Analyse ...

Zitat von Eviathan
Will ja nur meine 2 Cents beisteuern: Könnte es vielleicht auch am hiesigen Familienrecht liegen, dass keine Kinder mehr geboren werden? Kommen Kinder zur Welt, sind sie hierzulande faktisch Eigentum der Mutter. Welcher Mann sollte unter diesen Bedingungen Kinder zeugen wollen? Es kann nicht erwartet werden, dass man zwar Pflichten übernehmen, aber faktisch rechtlos sein soll, wenn Mutti das so will. Kein guter Deal, das.
...und wenn man dann noch mitbekommt, wie diese 'Verfahren' nach einer Trennung im Freundeskreis ablaufen kann man nur sagen: Politik, Jugendämter und Gerichte grandios gescheitert, Familie = Nein. Danke.

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PrinzValium64 17.12.2012, 11:00
288. Renten stemmen

Zitat von mukkesucker
Das irgendwer die Renten stemmen muss wird gern vergessen. Eigentlich müssten Eltern, die für ihre Kinder sorgen und das System am laufen halten, von den bewusst kinderlosen finanziert werden! Spätestens im Alter wird den Singles klar werden, dass der Porsche nur eine kurze Freude war, wenn sie einsam unterm Weihnachtsbaum sitzen... In diesem Sinne, frohe Weihnachten
Auch Singles zahlen Rentenbeiträge. Und was helfen viele Kinder der Rentenkasse, wenn sie keine Jobs bekommen und von Transferleistungen leben.

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altebanane 17.12.2012, 11:00
289.

Zitat von rainking
Der wesentliche Schritt, um das zu erreichen, ist es, denen die Rente zu streichen, die keine Kinder großgezogen haben.
Ich kann es langsam nicht mehr hören. Wer bezahlt denn die Rente von Leuten, deren Kinder gerade überhaupt nichts ins Solidarsystem einzahlen, weil sie schön zu Hause die Kinder erziehgen ? Na ? Sind das vielleicht wir Berufstätigen ?
Sie meinen, es geht auch so ? Dann bitte bezahlen Sie Ihre Eltern auch selbst. Und Ihre Großeltern.
Ich behalte derweil meine Kohle und versuche, mir daraus eine Altersssicherung aufzubauen.

Mann inne Tünn.

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