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Studie: Putins Russland verliert weltweit an Ansehen
DPA

Die Ukraine-Krise lädiert offenbar das Image Russlands: Weltweit sinkt laut einer Studie das Vertrauen in das Land von Staatschef Putin. Es gibt aber auch Ausnahmen: zwei Entwicklungsländer in Afrika und Südostasien.

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geo_48 06.08.2015, 10:32
30. Kein Recht ..

Wenn man so mit Russen spricht, dann hört man oft, dass es viel Willkür und Korruption gibt. So beliebt ist die Regierung dort nicht, wie das hier immer dargestellt wird.
Es gilt das Recht des Stärkeren.

Wenn Russland nicht in der Lage ist, Recht und Ordnung zu schaffen, dann wird es scheitern. Übrigens, die Chinesen haben das besser auf die Reihe bekommen

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gamehill 06.08.2015, 10:32
31. Kein Wunder

wenn man bedenkt, wie Jelzin das Land verwüstet hat. Anscheinend setzt bei uns eine Gehirnwäsche ein, die den politfernen Menschen einreden möchte, dass Politiker, die sich für die Interessen des Landes & ihrer Bürger einsetzen, böse sind. Das sind in der Regel auch jene, die kein Problem damit haben, dass bei uns Hartz IV & sklavenähnliche Beschäftigung eingeführt wurde und damit Millionen nicht nur in die Armut sondern auch sozial aussortiert wurden.

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ichsagsja 06.08.2015, 10:32
32. Bericht aus dem Urlaub - Ostbayern

In Ostbayern lassen sich immer mehr Haushalte an die Erdgasversorgung anschließen. Leider kommt die Leitung aus Russland noch über die Ukraine. In 2 Jahren geht's drum herum. Die Ostseepipeline "North Stream" wird von Russland verdoppelt, indem eine weitere Leitung durch die Ostsee parallel verlegt wird. - Zur gleichen Zeit wollen die USA Raketen in Polen und Nachbarstaaten stationieren, die gen Russland gerichtet sind, Nato-Manöver in Hülle und Fülle. Über Ostbayern weren schon wieder Übungsflüge mit Kampfjets gemacht. - So, Frage: Wem soll man nun mehr vertrauen?? USA oder unserem Nachbarn Russland. - Dieser Hetzartikel der "Qualitätsmedien" hier ist ganz klar ein Produkt des Sommerlochs. Es gibt immer wieder Organisationen wie DIW, Atlantische Brücken und scheinobjektive Grafiken, die massiv Demagogie betreiben. - Übrigens, der Rubel steigt und steigt. Vielleicht mal bei Wallstreet Online reinschauen und nicht in Kampf-Pamphlete!

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tao chatai 06.08.2015, 10:33
33. Es gibt aber auch die Geheimstudie von Goldman Sachs,

beauftragt vom neuen Mann Ford im US State Department die Zerohedge.com zum Anfang diesen Jahres veroeffentlichte und die Russland Supergewinne ausgeloest durch Subventionen belegt.

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no_blind 06.08.2015, 10:33
34. 39 Länder in einer Studie...

was sollen mir die Ergebnisse jetzt sagen? Die Ablehnung ist in den Ländern am größten, dessen Medien seit Jahren klare antirussische Positionen beziehen. In Ländern, die für die zukünftige Entwicklung Russlands eine bedeutende Rolle spielen (asiatischer Raum) liegt man bei 50%, auf die Anerkennung Polens wird Russland verzichten können.

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Bueckstueck 06.08.2015, 10:33
35.

Zitat von jens.kramer
Was die Russen einfach nicht hinbekommen, ist gutes Political Marketing. Die Amerikaner sind da viel weiter, die vermarkten sich geschickt als die guten, freiheitsliebenden Demokraten. Wie es hinter den Kulissen aussieht, wird von einer genialen Marketingmaschinerie übertüncht. Putin muss noch viel lernen....
Die USA haben trotz allem deshalb ein gutes Image, weil es dutzende staatliche und private Organisationen gibt, die überall auf der Welt Notleidenden helfen. Die USA sind, was Entwicklungs- und Nothilfe anbelangt, mit grossem Abstand die Nummer 1. Das vergessen die Menschen nicht.

Oder hast du mal mitbekommen, dass Russland einen ganzen Verband mit Versorgungsschiffen, Helikopterträgern und Pioniereinheiten in ein Katastrophengebiet entsandt hat? Beispiel Tsunami 2004. Während alle anderen daheim noch ihr Zeug sortiert und gepackt haben, waren die Amis mit ihrer Navy schon dort und haben erste Hilfe im ganz grossen Stil geleistet.

Und das tun sie seit mehr als 50 Jahren. Putins Russland hat da viel Nachholbedarf. Aleine Diktatoren und Despoten zu stützen macht nicht viele Freunde...

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chrimirk 06.08.2015, 10:34
36. Nach USA-Meinung:

... ist die heutige (d. h. durch die USA beherrschte) Ukraine, der eigentliche "Bündnisstaat" für uns EU Länder.
Russland hingegen ist immer noch das "Weltzentrum des Bösen" und W. Putin so ungefähr der Haupt-Luzifer dieser roten Unterwelt.
Echt USA + Holywood, aber müssen wir das mitmachen?

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chjuma 06.08.2015, 10:34
37. Je mehr Putin verteufelt wird,

umso fester sitzt er zu Hause im Sattel. Was die Krim angeht, da stelle ich nüchtern fest, die war immer russisch. Die Art, angetrunken von Chrustschow "verschenkt" zu werden war höchst illegal und muss jeden Krimrussen gewaltig aufgebracht haben. Wie hätte man das besser korrigieren können? Unter USA....Ich meine....UNO Aufsicht? Ich muss direkt grinsen bei dem Gedanken. Der derzeitige Ukrainekrieg ist eine direkte Folge. Putin ficht das unvermeidliche lieber auf dem Stastsgebiet der Ukraine aus als auf der Krim. Das ist zwar die hässliche Logik, aber ich glaube fest, dass Russland diesen Krieg möglichst ausgelassen hätte. Die Ukraine hat provoziert in dem Glauben, der Westen wird schon helfen. Glaubt die "Führung" in Kiev auch richtig. Leider.

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axel1958 06.08.2015, 10:35
38. Ist schon schön....

Ja, für dich hätte es schon eine russische Umfrage mit dem gegenteiligen Ergebnis sein müssen, damit du es glaubst. Schon klar.


das sie unseren amerikanischen "freunden"alles abnehmen was die so von sich geben...sie glücklicher....

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BaMargera 06.08.2015, 10:35
39. Russlands Anspruch und Wirklichkeit

Obwohl es in meinen Augen in erster Linie die USA sind, die den Konflikt mit Russland ganz bewusst suchen und Europa dort mit reinziehen wollen, liefert Putin mit seinem Konzept des wiedererstarkenden russischen Nationalismus auch kein Ruhmesblatt ab. Ich persönlich bin im Hinblick auf die Rolle der USA in der globalen Außen- und Wirtschaftspolitik für den Wechsel von einer unipolaren – also auf Washington bzw. die Wallstreet ausgerichteten – Welt hin zu einer multipolaren Welt, in der die USA, EU, Russland und China als Partner zusammenarbeiten. Dem werden sich die USA jedoch freiwillig niemals fügen, denn sie sehen sich nach wie vor als globale Führungsmacht, der die anderen bitteschön folgen sollen. Europa, und besonders Deutschland, kann von einer stabilen Partnerschaft mit Russland nur profitieren und die großen Probleme unserer Tage können nur gemeinsam mit Russland, niemals jedoch gegen Russland, gelöst werden. Was die ganze Sache nicht einfacher macht, ist Putins Vision von einem neuen wiedererstarkten Russland. Hier sehe ich aber eine große Differenz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Putin und die Russen müssen endlich einsehen und akzeptieren, dass das neue, heutige Russland niemals mehr wieder dasselbe Maß an Macht und Einfluss haben wird, wie sie es aus der so vermeintlich glorreichen Zeit der Sowjetunion kennen. In diesem Punkt existiert bei den Russen bis heute eine Art „Phantomschmerz“ und darum gibt es auch heute noch eine gewisse Glorifizierung dieser „guten alten Zeit“. Aus dieser Ecke kommt auch Russlands Anspruch auf den Erhalt seiner alten Einflusssphären in Osteuropa und Zentralasien. Die Hoffnung jedoch, dort wieder hinzugelangen, ist unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten durch nichts gerechtfertigt. Russland hat – mit wenigen Ausnahmen: die Kalashnikow, die Sojus-Kapsel, den Kaviar sowie einige Produkte aus der Rüstungstechnik – so gut wie keine weltmarktfähigen Produkte hervor gebracht. Und wenn man sich nun noch die Rohstoffvorkommen wegdenkt, dann bleibt für Russland im besten Fall der Entwicklungsstand und die Bedeutung eines Schwellenlandes übrig. Vor diesem Hintergrund würde Putin und seiner Entourage wieder ein wenig mehr Bodenhaftung gut tun. Und auf der Ebene der gesellschaftlichen Entwicklung in Russland schon zweimal.

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