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Studie über Integration: So leben Migranten in Deutschland
DPA

Welche Chancen haben Migrantenkinder in der Schule? Wie weit kommen sie auf dem Arbeitsmarkt? Die OECD und die EU haben Daten aus mehreren Staaten verglichen. In den meisten Punkten schneidet Deutschland schlecht ab.

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denn76 02.07.2015, 14:55
30.

Zitat von fmerk
Es wird eine Studie nach der anderen aufgestellt. Und diese Zahle sollen aufklären - und beruhigen! Nun ist es sicher lobenswert, die Stimmung im Land (die nun definitiv nicht mehr zu leugnen ist) aufzugreifen.......
Wer genau liest, bemerkt dass wir auch eine sehr hohe Abwanderung haben.
Angst sollten Sie eher haben wenn keiner mehr kommt.
Kein Wunder dass viele so eine schlechte Meinung von Zuwanderern haben, wenn man nicht mal einfachste Statistik versteht.

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bekkawei 02.07.2015, 14:58
31.

Zitat von ha007
Leider kann ich das nur bestätigen. Der Nachname ist mindestens genauso wichtig wie die Qualifikation, ob man zum Bewerbungsgespräch eingeladen wird oder nicht. Es macht mich sehr wütend, dass diese Tatsache immer schöngeredet wird.
Das kommt darauf an.

Bewerber mit Nachnamen wie Taylor, Debusson, Erikkson, Yamahara oder gar Nguyễn haben in den meisten Firmen kein Problem eingeladen zu werden.
Wenn die Qualifikation stimmt.

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maxuli 02.07.2015, 15:01
32.

Zitat von spiegelleser861
Wie #1 und #2 richtig sagen, müssten die Ergebnisse aufgeschlüsselt werden, um aussagekräftig zu sein. Wenn ein Migrant ohne jede Deutschkenntnisse hierher kommt, ist es doch klar, dass sowohl seine Kinder in der Schule schlechter abschneiden (solange sie nicht richtig deutsch können) als auch er selbst ohne Deutschkenntnisse und ohne spezifische Berufsausbildung einen schlechteren Job bekommt... Alles andere wäre auch schwer verständlich...
und gerade weil es diese Kinder sehr viel schwerer haben als die Kinder deutscher Eltern mit durchschnittlichem Einkommen, muss die Gesellschaft (also die Bildungspolitik) viel mehr für diese Kinder tun, zumal deren Zahl schon bald größer sein wird als die Zahl der Kinder gebildeter deutscher Eltern. Die Kinder der Migranten sind unsere Zukunft!

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seiby 02.07.2015, 15:05
33.

Es stellt sich doch die Frage, warum soviele Menschen aus aller Herren Länder nach Deutschland wollen, wo sie es doch in anderen europäischen Ländern viel besser hätten.

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denn76 02.07.2015, 15:09
34.

Zitat von Wolffpack
Mag vlt daran liegen, dass: 1. Immer noch keine Pflicht herrscht, deutsch ausreichend zu lernen 2. Migranten hier hergelassen werden, auch wenn .....
Sie bringen aber auch einige Sachen durcheinander.
Bei Flüchtlingen ist es schwierig auf den Bildungsstand zu achten, sie suchen in erster Linie Schutz und die meisten bleiben nicht lange.
Wenn ich nur herkomme um zu arbeiten, müssen Sie sehr wohl eine gewisse Qualifikation mitbringen.

Punkt 2 ist mir zu polemisch und allgemein gefasst. Bitte ein bissel differenzierter

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eurythmike 02.07.2015, 15:12
35. Dieser Artikel suggeriert mal wieder...

"Deutschland muss was tun".
Nein, tut mir leid! Integration ist nicht allein die Aufgabe der (Noch-)Mehrheitsgesellschaft.
1. so eine "Analyse" ist für die Tonne, solange nicht ansatzweise differenziert und nach Herkunftsländern aufgeschlüsselt wird.

2. was heißt schon "Migranten"? Wenn z.B. Einwanderer aus Thailand oder Vietnam in der Schule sogar besser abschneiden als Einheimische, während es z.B. bei Einwanderern eher südlich gelegener Ländern schon an der Sprache mangelt:
Sagt das dann mehr über uns als Gesellschaft oder über gruppenbezogene Unterschiede der "Migranten" aus?

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Racer77 02.07.2015, 15:14
36. Da gab es mal Vorschläge...

Zitat von maxuli
und gerade weil es diese Kinder sehr viel schwerer haben als die Kinder deutscher Eltern mit durchschnittlichem Einkommen, muss die Gesellschaft (also die Bildungspolitik) viel mehr für diese Kinder tun, zumal deren Zahl schon bald größer sein wird als die Zahl der Kinder gebildeter deutscher Eltern. Die Kinder der Migranten sind unsere Zukunft!
Vor einigen Jahren gab es mal in Bayern die Idee alle Kinder ein Jahr vor Beginn der Grundschule auf ihre Deutschkenntnisse zu testen. Wenn diese nicht ausreichend waren sollten verpflichtende kostenlose Deutschkurse besucht werden mit Sanktionen für die Eltern, falls die Kinder diese nicht besuchen.

Das sollte dann sogar eine bundesweite Regelung werden. Auf dieser Ebene ist diese Idee jedoch dann leider versandet.

Das könnte helfen genau die von Ihnen genannten Probleme zu lösen. Aber es muss auch der Wille bei den jeweiligen Eltern vorhanden sein...

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velkoryn 02.07.2015, 15:17
37. Immer diese Deutschen ...

Der Tenor der Studie ist halt wie so oft ... die lieben Deutschen sind Schuld an allem gepöck was die immigranten so mitbringen.
Tut mir leid - das ist viel zu allgemein und wie viele Kommentare gut dargestellt haben ohne Berücksichtigung von Unterschieden der Immigranten selbst, deren Motivation (oder besser deren fehlende Integrationsmotivation) - am Ende wir in Deustchland halt Deutsch gesproche nund auch Deutsch gelebt, ausser man/frau ist nur auf Besuch da...

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hockeyversteher 02.07.2015, 15:20
38. Wieso ...

Zitat von ha007
Außerdem fällte es mir schwer mich zugehörig zu fühlen, wenn in diesem Land ein Tilo Sarazin mit seinen Thesen einen Bestseller lande, Asylheime brennen und Ausländer systematisch benachteiligt werden. Und trotzdem, ich fühle mich als deutscher Staatsbürger und bin auch integriert. Und ich bin absolut keine Ausnahme in Deutschland. Alle die das nicht wahrhaben wollen, sind in meinen Augen Ignoranten.
fällt es Ihnen schwer, sich mit Pass hier als Staatsbürger zu fühlen? Als deutscher Staatsbürger sind sie auch in der Haftung für Hitlers Verbrechen, profitieren vom Wirtschaftswunder und ihnen stehen alle persönlichen Entwicklungswege in einer so großen persönlichen Freiheit wie an vielleicht keinem zweiten Land der Welt offen? Wenn es Ihnen schwer fällt, sich zugehörig zu fühlen, stehen Ihnen doch auch Wege offen, sich dort niederzulassen, eines ihnen leichter fällt sich zugehörig zu fühlen. Im Fall im Land ihrer Eltern. Warum tun Sie das nicht? Weil es hier besser, freier, demokratischer, rechtsstaatlicher zugeht, als wahrscheinlich im Land ihrer Eltern. Sie fühlen sich ganz offensichtlich hier wohler. Das sollte man ins Berhältnis setzen, zu einem Buch, dass voller trockener Statistiken ist, mit ähnlichem Ergebnis wie die im Artikel genannten Studie und daraus abgeleiteten, für Gesellschaften aus denen Zuwanderung erfolgt nicht so tollen Schlussfolgerungen. Und es brennen in Deutschland mehr Asylunterkünfte, weil sie von den Bewohnern selbst angezündet werden, als das sie Opfer rechter Gewalt wurden. Lässt das Sie sich auch ausgegrenzt fühlen? Brandstiftung ist nicht zu entschuldigen- egal von wem verübt.

Wenn Sie deutscher Staatsbürger sind, sind sie aufgerufen, in dieser Gesellschaft mitzuwirken. Fingerzeigerei und Opferhaltung sind dabei wenig hilfreich.

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japhet 02.07.2015, 15:25
39. Bei allem Respekt ...

@ maxuli (#33): ... aber ich kann und will Ihren Schlußsatz nicht unterstützen: "Die Kinder der Migranten sind unsere Zukunft!".
Ich wünsche zwar auch, dass die Kinder von Migranten eine möglichst lebenswerte Zukunft haben, aber dass meine Zukunft oder die meiner Kinder inzwischen immer mehr an Zuwanderung geknüpft wird, das wünsche ich mir nicht!
Was würde jemand vom WWF erwidern, wenn ich seine Befürchtungen bzgl. des Aussterbens einer Tierart in ihrem Verbreitungsgebiet damit erwidern würde, dass man doch einfach eine andere Tierart in dem Verbreitungs aussetzen solle?
Deutschland war und ist schon immer ein Land (gewesen), dessen Gesellschaft sich stetig geändert hat. Aber über Geschwindigkeit und Richtung der Veränderung, würde ich als Deutscher gerne mitbestimmen!

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