Forum: Politik
Studie über Pegida-Teilnehmer: In Dresden marschiert die Mittelschicht
DPA

Wer geht bei Pegida auf die Straße? Forscher haben die Teilnehmer der Protestzüge erstmals untersucht. Ihr Fazit: Der typische Dresdener Demonstrant ist gut ausgebildet - und der Islam ihm gar nicht so wichtig.

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kilix.brandenburg 14.01.2015, 13:21
1.

Dafür war nun wirklich keine Studie notwendig um das zu erkennen. Nur wollten das einige Medien wieder mal nicht wissen, Rechtsradikale sind besser niederzumachen.

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goldt 14.01.2015, 13:21
2.

Wenn überhaupt nur ein Drittel überhaupt auf die Befragung geantwortet hat, ist die Studie völlig wertlos...

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shooop 14.01.2015, 13:22
3. Ja Leute

..genau so ist es. Das ist ein Teil der Mittelschicht, der dort marschiert. Wir brauchen alle nicht so tun, als wäre uns das völlig fremd, Fremdenfeindlichkeit gehört zur Deutschen Identität dazu. Und ich meine das erst mal relativ wertfrei. Jeder prüfe selber, wie er unseren muslimischen und anderen Mitbewohnern gegenüber fühlt und sich verhält. Ich beziehe mich da selbst mit ein. Ich bin Muslimen gegenüber auch vorsichtig und fühle mich unbehaglich vor dieser fremden Kultur. Aber ich möchte das ändern. Denn in Deutschland leben seit inzwischen etwa 70 Jahren Muslime und sie gehören zu Deutschland dazu. Ein jeder prüfe auch sich selbst.

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boam2001 14.01.2015, 13:23
4. So, so.....

..... und ich dachte, aufgrund der Medienberichterstattung in der letzten Zeit wären die PEGIDA-Anhänger allesamt Rechtsradikale und Nazis.

Da hat man von seiten der Medien wohl nicht genau hingesehen und hingehört.

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biwi_101 14.01.2015, 13:24
5. Politik Kritik

Dieses Ergebnis der Umfrage wird der Politik sicher nicht gefallen und wird vermutlich wieder mit blumigen Worten wegdebattiert. Es war doch so praktisch alles auf die Islamfeindklichkeit zu schieben.

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knieselstein 14.01.2015, 13:24
6. Tja, liebe Redakteure

wenn diese Untersuchung mit der Titulierung und Einordnung der Demonstranten in den Medien vergleiche, sehe ich in dem bösen "L"-Wort einen Wutausbruch über die zumindestens in großen Teilen schlampige Recherche und nicht gerade sachliche Berichterstattung
"Die Wissenschaftler betonen, ihre Ergebnisse stünden "zum Teil bisherigen öffentlichen Annahmen über Anliegen und sozialen Hintergrund von Pegida-Anhängern entgegen".

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DaWE 14.01.2015, 13:25
7. Wow!

Einer der wenigen differenzierteren Beiträge zum Thema.
Evtl. ändert dies ja die Ansicht derer die nur Hooligans und Nazis unter den Demonstranten vermuten. Hier läuft etwas schief im Land, dagegen wendet sich die Mehrheit der Leute die Montag für Montag von ihrem Recht auf Meinungsäußerung Gebrauch machen. Das dies Extremisten BEIDER Seiten auf den Plan ruft, scheint fast schon logisch! Und nun heißt es sich klar von diesen Extremisten abgrenzen und die Forderungen weiterhin klar formulieren!

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r_dawkins 14.01.2015, 13:25
8. Naja, ist ja noch alles in Ordnung:

wenigstens brennen die Kreuze (noch) nicht!

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horstvonork 14.01.2015, 13:26
9.

Dieses Ergebnis, dass es bei Pegida nicht um das Thema Islam sondern um deutlich weitreichendere Inhalte geht, haben Teile der ausländischen Presse bereits seit Wochen erkannt und entsprechend darüber berichtet – selbst der internationale Pressespiegel auf SPON hat diese Erkenntnisse ansatzweise dargestellt. Und dass das Thema Islam nur einen Bruchteil der Unzufriedenheit ausdrückt wurde mir bereits vor Wochen klar, als wir während eines Dresden-Aufenthalts zufällig mit dem Thema Pegida konfrontiert wurden und uns damals für die Orgelandacht in der Frauenkirche statt für die Pegida oder die Gegendemonstration entschieden haben. Ich denke, wenn man das Thema Politikverdrossenheit und die Entfremdung zwischen Wähler und Mandat beleuchtet und hier zukünftige Ansätze einer bürgernäheren Regierung und aktiverer Mitbestimmungsrechte sucht, dann ist man auf dem richtigen Weg. Die Verteufelung der Pegida könnte sich als Holzweg erweisen, weil das Thema deutlich mehrdimensionaler ist, als die Politik es wahr haben möchte.

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