Forum: Politik
Studie über "Wutbürger": Alt, stur, egoistisch

Sie*protestieren gegen Großprojekte wie Stuttgart 21, Windräder und Hochspannungsmasten, werden deshalb "Wutbürger" genannt. Doch Göttinger Forscher haben jetzt herausgefunden: In Wahrheit geht es den Empörten weniger um Kritik an politischen Prozessen, sondern um blanken Eigennutz.

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M@ESW 08.09.2011, 12:42
1. _

Natürlich geht es immer nur um Eigennutz. Kann gar nicht so viel essen wie ich wegen meiner "Koblenzer Nachbarn" kotzen möchte die einfach nicht ihr blödes Gericht loslassen können.

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MissBildung 08.09.2011, 12:52
2. klar

natürlich geht es den Protestierenden nicht um eine politische Richtung sondern nur um Eigennutz.
In der Mehrheit sind dies Menschen, die sich über Konsequenzen ihres Handelns keine Gedanken machen und es lieben, anderen Vordenkern hinterherzulaufen.

Da kauft sich Herr Meier also lieber ein Haus auf dem Land mit schöner Aussicht und denkt so der Gesellschaft wegen der hohen Preise in der Stadt ein Schnippchen zu schlagen. Das die riesige freie Fläche vor seinem Haus irgendwann bebaut wird, möglicherweise mit Solaranlagen, Hochstromführungen etc. nein so ein Gedanke kommt erstmal nicht.
Klar protestiert man auch gegen deutsche Atomkraftwerke. Das dies nutzlos ist, weil an der Grenze des Nachbarlandes wieder welche stehen, wird ignoriert. Wenn dann die Energiepreise anziehen, dann wird gemotzt. So habe man das auch wieder nicht gewollt und sichtbare Stromkabel am eigenen Grundstück, nein das geht gar nicht.

Mein Tenor: Das ist die Konsequenz von der jahrelangen Bürgerverdummung, anders kann ich mir die panischen Reaktionen von Wutbürgern auf Modernisierung nicht erklären.

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ooyoo 08.09.2011, 12:53
3. Ganz gute Beschreibung

Egoistisches Nichtwollen ohne zu sagen, was man will.

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Bundeskanzler Ackermann 08.09.2011, 12:54
4. Eigennutz

Warum sollten Bürger auch uneigenüntzig handeln, wenn Politiker, Konzerne usw. das auch nicht un?

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zynik 08.09.2011, 12:57
5. studie

Zitat von sysop
Sie*protestieren gegen Großprojekte wie Stuttgart 21, Windräder und Hochspannungsmasten, werden deshalb "Wutbürger" genannt. Doch Göttinger Forscher haben jetzt herausgefunden: In.....
Es wird auch keine Möglichkeit ausgelassen jegliche Form von zivilem Widerstand zu diskreditieren. Wer hat die Studie diesmal finanziert? Die Bahn?
Fazit: Engagement -wofür oder wogegen auch immer- lohnt in unserer Demokratie nicht und macht einen lediglich zum "Wutbürger".

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H-Vollmilch 08.09.2011, 12:57
6. .

Was soll jetzt dieser denuzierende Artikel?

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turnus 08.09.2011, 12:58
7. Klartext

Na, dann bringt doch die Sache auf den Punkt: Der "Wutbürger" ist der heute pensionierte Alt-68er, der sich jetzt langweilt und frustriert ist, sein Leben lang recht gehabt hat und jetzt nochmal den Narrenkarneval seiner Jugend wiederaufwärmen will. Einen zukunftsträchtigen Bahnhof braucht der nicht

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vHayekFan 08.09.2011, 13:02
8. Da biste platt!

Das sind ja bahnbrechende Erkenntnisse, dass Leute sich für ihre Interessen einsetzen und Alte sich nicht so leicht vereiern lassen, wie Junge.

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Analogkäse 08.09.2011, 13:02
9. Das ist so...

Das ist so: Kenne aus eigenen Verwandschaftskreisen die Problematik. Es geht um den Wert der Grundstücke und die Idylle. Das wird noch spannend...(Guter Beitrag !)
Allerdings könnte ich mir bei Stuttgart 21 auch vorstellen, dass große Empörung herrscht über das Verhältnis von Aufwand und Nutzen. Sprich: Mittelverschwendung höchsten Ausmaßes.

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