Forum: Politik
Stunde der Amateure: Nichts gelernt, und auch noch stolz darauf
DPA

Immer mehr Menschen glauben, sie wären die besseren Journalisten oder Politiker - dabei beherrschen sie nicht einmal den Konjunktiv. Das Land braucht wieder ein gesundes Elitebewusstsein.

Seite 1 von 48
dieter 4711 10.10.2016, 14:17
1. Genug Bewustsein

Unsere Elite hat genug Bewustsein

Beitrag melden
hypnos 10.10.2016, 14:24
2. Der neue Qualitätsjournalismus

Für die Qualitätseinbuße sind doch die Verleger verantwortlich.

Oder wer hat die "Bürgerjournalisten" etabliert. In immer mehr Lokalredaktionen schreiben und fotografieren Hausfrauen oder Lehrer. Ich denke auch an den Fotoaufruf der Springer-Medien. Für gelieferte Sensationsbilder wurden Prämien ausgelobt. Hauptsache Honorare und Gehälter beim Seitenfüllen zwischen den Anzeigen gespart. So geht Journalismus!

Beitrag melden
beentold81 10.10.2016, 14:25
3.

Traurig aber wahr...

Beitrag melden
bildammontag 10.10.2016, 14:25
4. Erster Leserbeitrag, erster Fehler.

Bewusstsein. Mit Doppel-s.

Beitrag melden
iStone 10.10.2016, 14:27
5. Den Amateuren soll die Welt gehören (oder besser nicht)

Auch Erzieher und (Klima-)forscher braucht man doch gar nicht mehr. Jeder, der Kinder hat oder wen kennt, der Kinder hat, oder weil man selbst ein Kind war, meint, dass er/sie ein guter oder sogar besserer Erzieher wäre. In dem Fall drückt sich das sogar oft im niedrigen Gehalt in Kindergärten aus. Auch "Klimaskeptiker" wissen nach 10 min. und dem Betrachten von ein paar Abbildungen viel besser, was promovierte Forscher in Jahrzehnten mühsam erarbeitet haben. Sie sind als Journalist also nicht allein - willkommen im Club (in meinem Fall der Klimaforscher).

Beitrag melden
Hokuspokus 10.10.2016, 14:28
6.

Jeder sucht sich heutzutage die Wahrheit heraus, die ihm am besten gefällt. Daran werden auch solche Artikel oder der wie neulich von Sascha Lob nichts ändern. Ja, der Großteil der Menschheit, nicht nur die Deutschen, glaubt lieber Gerüchten, Halbwahrheiten und Verschwörungstheorien. Da steht das, was man instinktiv schon lange geglaubt hat. Ich gehe nicht so weit, zu sagen, dass ein Großteil recht dumm sei, das wäre arrogant, so wie der Begriff von den "Eliten". Aber in Zeiten von Google und Wikipedia weiß selbst jeder Schulabbrecher scheinbar alles besser. Bedenklich wird es immer nur dann wenn die modernen Rattenfänger - seien sie religiös oder politisch motiviert - ihre Flöte spielen. Dann hilft keine Wahrheit, keine Fakten und keine Naturgesetz. Aufklärung ade. Wie wollen Sie das ändern? Wir werden damit leben müssen...

Beitrag melden
io_gbg 10.10.2016, 14:28
7. Dunning-Kruger

"Immer mehr Menschen glauben, sie wären die besseren Journalisten oder Politiker "

Das ist als Dunning-Kruger-Effekt bekannt und gut untersucht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Dunning-Kruger-Effekt

Beitrag melden
INGXXL 10.10.2016, 14:29
8. Na ja neben

FAZ Lesern würde ich auch die von SZ und Spiegel dazu zählen, vielleicht noch ein paar mehr.

Beitrag melden
Pokemonschlächter 10.10.2016, 14:31
9. Seihen sie beruhigt

Herr Fleischhauer. Es geht Ärzten (Impfgegner, Heilpraktiker, Homöopathen), Forschern (selbige+Tierversuchskomplettablehner) und Fussballtrainern genauso. Wobei bei ersteren die grundlegende Ablehnung ihrer Expertise langsam aber sicher zu einem echten und langfristigen Problem wird. Politik und Journalismus sind da stärker in sich abgeschlossen und eventuell kurz bis mittelfristig nicht vom Mangel an qualifiziertem Nachwuchs betroffen. Wird doch ohnehin öfters die Seilschaftsproblematik der Altvorderen angeprangert. Und das es tatsächlich nur um Marginalien geht, welche speziell die Journalisten zumindest überdenken sollten, ist nun wirklich nicht zu behaupten. Überzogene Kritik von außen darf zu keinem Abwehrreflex gegen die Tatsache einer notwendigen Selbstkritik führen.

Beitrag melden
Seite 1 von 48
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!