Forum: Politik
Stunde der Amateure: Nichts gelernt, und auch noch stolz darauf
DPA

Immer mehr Menschen glauben, sie wären die besseren Journalisten oder Politiker - dabei beherrschen sie nicht einmal den Konjunktiv. Das Land braucht wieder ein gesundes Elitebewusstsein.

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meinemeinungpunkt 10.10.2016, 14:31
10. Punkt. Fertig. Aus.

Alles gesagt und korrekt auf den Punkt bebracht.

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karlssten 10.10.2016, 14:31
11. Nicht die Grammatik ist entscheidend sondern der Inhalt.

Eine Elite wird man durch Vorbild und nicht durch Selbsternennung.

Bedauerlicherweise wird die 4 . Gewalt im Staate Ihrer Bestimmung immer weniger gerecht. Wann z.B hat zuletzt eine Zeitung in Deutschland dazu beigetragen durch investigativen Journalismus einen Minister oder eine Regierung zu stürzen. Sind die Skandale weniger geworden oder trauen sich die Journalisten weniger?

Deswegen sind Journalisten auch keine Elite mehr.

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bronck 10.10.2016, 14:31
12. Erfahrung

"Erfahrung heißt gar nichts. Man kann seine Sache auch 35 Jahre schlecht machen." - Kurt Tucholsky

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blödföhn 10.10.2016, 14:31
13. Lügenpresse

Also mit fallen schon so einige Medien ein, die es mit der Objektivität und den Fakten alles andere als genau nehmen. Ich denke nur das die Leute die Lügenpresse rufen ihre Informationen genau da her haben.
Lange genug war der rechte Rand sowas wie die Resterampe der Mehrheitsbeschaffung, dass hat man jetzt davon.
und zur hölle mit dem komma

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DerZauberer 10.10.2016, 14:31
14.

Dummerweise dürfen auch die Dummen wählen.

Wenn die Regierenden es nicht schaffen, das einfache Volk von ihren Themen zu begeistern oder diese wenigstens verständlich zu machen, haben sie ihren Job nicht im Griff.

Konjunktiv hin oder her - Wählerstimme ist Wählerstimme.

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mwroer 10.10.2016, 14:32
15.

Der Autor sollte sich eher mit dem Inhalt der Kritik auseinandersetzen, nicht nur mit der Form. Die Kritik bezog sich nämlich nicht auf die 'Schreibe' oder verlorene Satzzeichen sondern einzig auf den Inhalt.

Es ist die ewige Krankheit der sog. Intellektuellen dass Form zur Hauptsache erhoben wird wenn man keine Lust hat zu diskutieren. Rechtschreibung wird, gerade in Foren wie diesem, immer nur benutzt um dem jeweils anderen schon mal eins klar zu machen 'Ich bin schlauer als Du. Du bist dumm. Was Du sagst muss dumm sein'.

Das ist genau der falsche Weg. Als Journalist mit entsprechender Ausbildung hat man das mal gelernt Herr Fleischhauer. Man erinnere sich bitte.

Und bevor jetzt wieder einer mault: Ich darf Fehler machen wenn ich in Deutsch schreibe weil ich Niederländer bin. Also wer maulen will der tue dies bitte in fehlerfreiem Niederländisch. Danke.

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tonalum 10.10.2016, 14:32
16. ist ja fast schon komisch

aber genau dieses Elitedenken versucht doch der "Spiegel" seit Jahrzehnten aus den Menschen zu prügeln.....

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sushiboi 10.10.2016, 14:32
17. Absolute Zustimmung

Nur wer schreibt dann in den nächsten Jahren, bis die geforderte Elite ausgebildet ist, noch etwas für die Zeitungen und die anderen Medien?

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whugo 10.10.2016, 14:32
18.

Lieber Herr Fleischhauer, ich verstehe ja, dass Sie sich um Ihren Job sorgen, wobei Sie ja noch zu denen gehören, die das nicht zuallererst müssten. Aber ein guter Journalist zu sein, ist doch eigentlich gar nicht so schwierig: Berichtet werden muss nur wahr, vollständig und ohne selbst involviert zu sein. Wenn das gewährleistet ist, kann ich auch auf vorgefertigte Meinungen verzichten, denn die kann ich mir selbst bilden. Und wenn dann hier und da mal ein Komma zuviel oder zuwenig gesetzt, oder ein Konjunktiv falsch verwendet wurde, halte ich das für Sündenfälle der lässlichen Art.

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benuron 10.10.2016, 14:33
19. Wann hat das angefangen...

... ,fragt der Fleischhauer. Also so einen ganz genauen Termin kann ich auch nicht nennen. Wahrscheinlich auch eher ein schleichender Prozess. Aber wenn ich mir die hanebüchenen Tippis, Orthographie- und Interpunktionsfehler in den Artikeln auf SPON so ansehe, oder etwa die rhetorischen Fähigkeiten zeitgenössischer Profipolitiker (Öttinger, Seehofer, Hofreiter) dann verstehe ich mindestens, dass die Überzeugtheit von der Bildungselite zu Recht durchaus schwindet und der ein oder andere auf die Idee kommt, er könnte es vermutlich besser. Komme mir keiner mit dem Unsinn, Politiker müssten ja auch gar keine Fachkenntnisse ihrer Zuständigkeitsbereiche haben, dafür haben sie ja Fachleute und -gremien. Schon klar. Das einzige, was ein Politiker wirklich können sollte, ist reden. Da hapert es aber bei den meisten.

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