Forum: Politik
Sturm auf Polizeizentrale von Odessa: "Du bist ein toter Mann"
AFP

Sicherheitskräfte sehen tatenlos zu, der ukrainischen Regierung wird ihre Machtlosigkeit vorgeführt: In Odessa haben prorussische Aktivisten Gefangene aus einer Polizeizentrale befreit. Eine Ende der Gewalt auf beiden Seiten ist nicht abzusehen.

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t dog 04.05.2014, 19:04
1. Bringt doch mal ein paar

Fotos, oder ein Video. Ich will mir die russischen Spezialeinheiten mal genau anschauen, die sich da als Demonstranten verkleidet haben. Jeder in der Menschenmenge der wehruntauglich, zu jung, zu alt, oder weiblich ist, der kann schon mal kein russischer Soldat sein. Ist doch mal eine gute Gelegenheit die Zweifler hier mit einem Bilddokument ruhig zu stellen.

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MatthiasSchweiz 04.05.2014, 19:07
2. optional

Bildunterschrift: "Die Angreifer fordern die Freilassung von prorussischen Aktivisten, die während einer Demonstration am 2. Mai - hier im Bild - festgenommen worden sind." - kann man die Vorkommnisse in Odessa noch mehr verharmlosen?

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matthias111 04.05.2014, 19:08
3. optional

Föderalisten nicht Seperatisten.
Die bösen "pro russischen Terror Separatisten" wollen eine föderierte Ukraine und nicht, wie die Putschisten in Kiev, eine zentralistische.
Und die deutschen/europäischen/westlichen Faschisten Unterstützer scheinbar auch.

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Dr. Clix 04.05.2014, 19:09
4. zeigt doch mal Originalbilder von

Putins Antwort auf soetwas in Tchechnien. Der Putin weiss schon lange dass der Westen Werte hat - Er lässt den Westen halt auflaufen.

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Aegir 04.05.2014, 19:10
5. .

Wie ich im vorigen Artikel schon gesagt habe, die Rebellion scheint auf den Süden überzugreifen. Bis zu der Eskalation am Freitag war es ja neben kleineren Auseinandersetzungen recht ruhig gewesen. Jetzt wird es genauso ein Krisenherd wie der Osten. Ich befürchte, der "point of no return" wurde schon überschritten.

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sunhaq 04.05.2014, 19:17
6.

Zitat von t dog
Fotos, oder ein Video. Ich will mir die russischen Spezialeinheiten mal genau anschauen, die sich da als Demonstranten verkleidet haben. Jeder in der Menschenmenge der wehruntauglich, zu jung, zu alt, oder weiblich ist, der kann schon mal kein russischer Soldat sein. Ist doch mal eine gute Gelegenheit die Zweifler hier mit einem Bilddokument ruhig zu stellen.
Erstmal war mir nicht klar, worauf Sie sich überhaupt beziehen, bis ich realisierte, dass Sie sich auf den Einmarsch nicht gekennzeichneter russischer Truppenverbände in der Krim bezogen. Allerdings haben die Photos nicht mit diesem Einmarsch zu tun. Es handelt sich um eine andere Gegend, es gibt keine vermummten uniformierten militärisch geschulten Truppen.

Also: Was hat der Einmarsch von vermummten russischen millitärisch organisierten Kampfverbänden auf der Krim mit den ultranationalistischen russischen Mob in anderen Gebieten der Ukraine zu tun? Ich sehe da keine Schnittpunkte?

Ich kann mir Ihren Kommentar nur so erklären, dass Sie verzweifelt versuchen, irgendetwas etwas zu finden, was für die Russen sprechen können, aber damit bisher keinerlei Erfolg hatten.

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stonecold 04.05.2014, 19:17
7.

Zitat von t dog
Fotos, oder ein Video. Ich will mir die russischen Spezialeinheiten mal genau anschauen, die sich da als Demonstranten verkleidet haben. Jeder in der Menschenmenge der wehruntauglich, zu jung, zu alt, oder weiblich ist, der kann schon mal kein russischer Soldat sein. Ist doch mal eine gute Gelegenheit die Zweifler hier mit einem Bilddokument ruhig zu stellen.
Die Artikel von Herrn Bidder werden langsam objektiver. Vielleicht ist es auch bis zu ihm vorgedrungen, dass im Süden und Osten mitnichten "russische Spezialeinheiten" agieren, und auch keine von Russland mit Waffenlieferungen unterstützte Terroristen, sondern dass ein erheblicher Teil der UKRAINISCHEN Bevölkerung mit der neuen Regierung und dem "neuen ukrainischen Geist" (der von Swoboda und Rechtem Sektor, obwohl eine Minderheit, aggressiv verbreitet wird) absolut nicht einverstanden ist, und nach den Ereignissen der letzten Tage und Wochen immer mehr den Eindruck bekommt, dass sich die anfangs sehr nebulösen Befürchtungen und Ängste bezüglich einer Beschneidung von Rechten und Identität als russische UKRAINER, die Ängste vor der "westukrainischen Gewalt" und dem "Maidanchaos" (um es mal so polemisch auszudrücken) in den eigenen Städten momentan bewahrheiten.

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t dog 04.05.2014, 19:21
8. Das Journalisten

aus Kiew geschlagen werden ist nicht richtig. So wie Gewalt nie richtig ist. Die Bevölkerung möchte aber keine linientreue Berichterstattung von Kiewer Medien. Angesichts der Gräueltaten der Nationalgarde aus Kiew sehr verständlich. Demonstranten in ein Gebäude zu sperren und dieses anzuzünden ist wirklich widerlich. Auch wenn die Machthaber auf dem Maidan dies als erfolgreiche Säuberungsaktion gefeiert haben, bleibt es Unrecht.

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Nr43587 04.05.2014, 19:22
9. Was hätte die Polizei tun sollen?

Zitat von sysop
Sicherheitskräfte sehen tatenlos zu, der ukrainischen Regierung wird ihre Machtlosigkeit vorgeführt: In Odessa haben prorussische Aktivisten Gefangene aus einer Polizeizentrale befreit. Eine Ende der Gewalt auf beiden Seiten ist nicht abzusehen.
In dieser Lage konnte die Polizei nur verlieren. Wäre sie gegen den Mob vorgegangen, hätte sie von Putin und Lawrow wieder "Einsatz gegen da eigene Volk" zu hören bekommen.

Greift sie so wie jetzt nicht ein, kriegt sie eine vorwurfsvolle Überschrift von Benjamin Bidder.

Russland ist auf jeden Fall der größte Profiteur des Chaos und tut dementsprechend nichts, für eine Befriedung.
Ein erster Schritt wäre, mit der Propaganda in seinen Fernsehsendern aufzuhören.
Ein zweiter, sich endlich konstruktiv in die völkerrechtlichen Verhandlungen in Genf einzubirngen, ohne Vorbehalte mit der ukrainischen Regierung zu verhandeln, Forderungen klar und nicht wolkig auf den Tisch zu legen (regionale Autonomien, Minderheitenschutz usw.), die Botschaft von friedlichen Veränderungen zu senden

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