Forum: Politik
Suchtgefahr: Politiker wollen alkoholfreie Supermarktkassen
DPA

Der Handel bietet Schnaps, Wermut oder Wodka in kleinen Fläschchen zum Spontankauf an. Im SPIEGEL fordert die Drogenbeauftragte der Bundesregierung ein Umdenken.

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zeichenkette 21.04.2018, 11:24
60. Endlich

Sollte man aber auch für Zigaretten und Süsswaren verbieten. Das ist nämlich ein systematisches Belagern der Aufmerksamkeit während der Wartezeit an der Kasse, bis halt jemand schwach wird. Wer gerne eigenverantwortlich einkauft wird seine Zigaretten und seinen Schnapps ja wohl auch finden wenn sie woanders stehen.

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hr.schnackermüller 21.04.2018, 11:24
61.

Zitat von hanfiey
haben nicht das Geld pro Schluck 2 Euro zu zahlen, die kaufen 0,7 Liter für 3,99 oder Bier für 25 Cent. Der gesamte Alkohol hat in Supermärkten nichts zu suchen, genau wie Zigaretten.
Und die "nicht echten" sind sicher nur Simulanten und Angeber die nur zhu einer Gruppe dazu gehören wollen, oder?
Ich hab in meinen besten Zeiten 100.000 DN im Jahr verdient.
Ich konnte mir halt die "besseren" Sachen leisten. Es hat nicht das Geringste mit dem soz. Status zu tun. Nicht das Geringste.

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martin58. 21.04.2018, 11:24
62. Nicht gelernt aus 1933?

Da wurde der 18. Zusatzartikel zur Verfassung der USA durch den 21. aufgehoben. Und damals ging es nicht nur um Supermarktkassen, sondern um eine allumfängliche Prohibition. Bevormundung, Gängelung und vorgebliche "Volkserziehung" scheitern, auf lange Sicht, immer wieder kläglich am freien Bürger.

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hr.schnackermüller 21.04.2018, 11:29
63.

Zitat von mwroer
Und weil ein paar Leute unter mangelnder Selbstbeherrschung leiden und hinterher zu feige sind um sich Hilfe zu suchen, machen wir dem Rest der Welt das Leben einfach so schwer wie möglich? Alkoholsucht ist nur eine Sucht - auch Shoppingsucht ruiniert Existenzen, was ist Ihr Mittel dagegen? Ausgabedeckelung für Kleidung und anderes bei 300 Euro? Fresssucht ... einkaufen für alle nur noch bis 200 Euro im Monat? Kommen Sie, seien Sie kreativ. Die Liste ist lang!
Völlig ahnungslos. Und hier schwadronieren.
Wie heißt es so schön von Dieter Nuhr:"Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fr..... halten."
Oder wie ich gerne sage:"Wenn du etwas lernen willst mußt du mal die Watte aus den Ohren nehmen und in den Mund stecken."

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Spr. 21.04.2018, 11:31
64. Nicht nur an der Kasse!

In Supermärkten jeder Art ist es inzwischen normal, dass die Drogenabteilung größer ist als die Obst- und Gemüseabteilung, außerdem viel prominenter platziert und deutlich ansprechender gestaltet. Auch sonst wird an jeder Tankstelle und an jedem Kiosk Alkohol verkauft. Der Jugendschutz wird dabei gerne ignoriert. Man kennt seine Kunden ja und weiß, dass die Kinder und Jugendlichen den Alkohol für ihre Eltern kaufen.

Es wird Zeit, dass die harte Droge Alkohol nur noch in speziellen Läden an Erwachsene verkauft werden darf, die sich bei jedem Kauf ausweisen müssen. So kann der Drogenkonsum kontrolliert und es können Abhängige und Schwerstabhängige identifiziert werden, um ihnen Hilfen anzubieten, von ihrer Sucht loszukommen. Davon profitiert dann die gesamte Gesellschaft, denn auch die übermäßig vielen alkoholbedingten Unfälle und Gewalttaten werden deutlich abnehmen.

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aliof 21.04.2018, 11:33
65. herausragender kleiner Artikel !

.. aber tatsächlich 8 Millionen Trinker in Deutschland, Frau Schmergal ? Wobei ich kürzlich sogar bei spon einen Artikel über schädigende Wirkung bereits kleiner Mengen Alkohol gelesen habe ...

Zudem auch sehr interessant die Forumsbeiträge zu überfliegen. - Die These, je mehr pro Alk, desto weniger Realitätsbezug, scheint nahezu bewiesen.

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hr.schnackermüller 21.04.2018, 11:36
66.

Zitat von Klaus Peters
Was mich noch mehr stört ist der Umstand, dass bei uns in D an tankstellen rund um die Uhr Alkoholika verkauft werden dürfen, da gibt es auch Hochprozentiges im Kassenbereich. Manche Tankstelle wird mehr als Alibi betrieben um einen Getränkemarkt Tag und Nacht öffnen zu können. Alkohoika werden also als selbstverständlicher Reisebedarf des Fahrers betrachtet.
Und das stimmt so auch nicht.
Erst schlau machen, dann posten.

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OompaLoompaOfScience 21.04.2018, 11:40
67. #42 @hanfiey

Ich befürchte Sie unterschätzen die Tragweite des Alkoholismus. Alkoholiker sind nicht nur die, die sich morgens um 8:00 vor dem Supermarkt versammeln, um sich dann schnell die Flasche Korn an den Hals zu setzen. Es gibt hunderttausende Menschen, für die der Schnaps und das Bier zur Mittagspause dazu gehört, die einem Beruf oder dem Job als Hausfrau nachgehen, ohne direkt in den exzessiven Alkoholismus abzutauchen. Soll nicht bedeuten, dass ich das gutheiße, aber wenn ich mir anschaue wer an der Kasse die kleinen Schnapsflaschen kauft, dann sind das meist Leute, die sich eben einen zwischendurch genehmigen wollen. Und auch das sind in vielen Fällen Alkoholiker, Ausnahmen gibt es natürlich immer.

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Spr. 21.04.2018, 11:43
68.

Zitat von Kanalysiert
Für Alkohol gibt es doch sowieso einen anderen Gang im Supermarkt, lasst lieber die stinkenden Krebs-Zigaretten verschwinden!
Besonders lächerlich machen sich diejenigen, die sich für die harte Droge Alkohol stark machen, und sich im gleichen Satz über andere Drogen beschweren!

Sie hätten auch schreiben können: "lasst lieber den stinkenden Leberzirrhose-Alkohol verschwinden!" Die Gesundheitsschäden durch Alkohol stehen denen durchs Rauchen in nichts nach! Beim Alkohol kommt durch die Nebenwirkungen Aggressivität (tätliche Angriffe auf Unbeteiligte) sowie Selbstüberschätzung (Unfälle z.B. im Straßenverkehr) aber noch eine erhebliche Gefahr für alle Mitmenschen dazu.

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GerdHolzmacher 21.04.2018, 12:00
69. Deswegen ist...

Zitat von Cäptn Chris
Endlich wagt sich jemand, wenn auch meiner Meinung nach zu vorsichtig an dieses Thema heran. In den skandinavischen Ländern gibt es bereits seit Jahren deutlich effektivere Methoden, den Konsum von Alkohol einzuschränken. Dort gibt es Alkohol über einem bestimmten Volumenanteil (ich bin mir nicht sicher, glaube es sind 2.5 %) nur in ausgewiesenen Läden und nur unter bestimmten Zugangsbedingungen. Alkohol ist neben Zucker (und Tabak) eine der schlimmsten Drogen dieses Planeten, die frei verkäuflich sind. Genau das wünsche ich mir auch für das Land der Bier- und Weintrinker. Ich möchte niemandem seinen "Rausch" und/oder seine Freude an Alkohol streitig machen: für unsere Gesellschaft und unser aller Gesundheit wäre es jedoch wirklich stark zu wünschen, dass wir hier den Zugang kontrollieren. Und zwar deutlich effektiver als bislang. Die Verbannung aus der Quengelzone kann hier ggf. ein guter erster Schritt sein.
in den skandinavischen Ländern auch das "Butterschiff" und der
Deutschland-Tourismus so ausgeprägt.

Selten so gelacht.

Ist wie bei Menschen in meiner Umgebung:
EX-Raucher möchte die Welt "bekehren"
EX-Trinker ebenso.

Was ein Schwachsinn.

MfG.
Holzmacher

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