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Südchinesisches Meer: China empört über G7-Erklärung zu Inselstreit
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Aufgeschüttete Inseln, Militäranlagen, Kampfjets: Peking zementiert seine Macht im Süd- und Ostchinesischen Meer. Die G7-Außenminister mahnten eine friedliche Lösung an - "unverantwortlich", findet Peking.

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joG 12.04.2016, 08:09
1. Dass sich da eine. ...

.... Krise vorbereitet und eventuell ein Krieg ist kaum zu übersehen. Da ist das Niveau der Maßnahmen internationaler Organisationen und auch einzelner Länder wie Deutschland enttäuschend.

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five-oceans-buccaneer 12.04.2016, 08:10
2. Frechheit Chinas

nimmt überhand und bisher konnten sie es sich leisten weill die ganze Welt den 'run' auf den grössten Markt gemacht hatte.

Nur das Blatt wendet sich, so wie es in Japan kam, Korea, Taiwan etc. und jetzt kommt dazu, dass man erkennt, dass die Chinesen im Land selbst genug Probleme haben, der chinesische Markt eben auch nicht so viel zahlkräftige Kunden hat, fast alle Exportware Chinas ein Schrott darstellen, selbst ursprünglich EU und US Produktion nach China verlagert und schon ist der Qualitätsschwund da.

Dann macht China eine Politik des Aufkaufens überall auf der Welt, nur müssen diese Investitionen sich längerfristig auch bezahlt machen und den ROI Return On Investment bringen, sonst ist eben alles wieder für die Katz...

China kommt in eine Position in der es wirtschaftlich die ganze Welt gegen sich hat. Die gelben Brüder werden ganz schön bald vom hohen Ross heruntersteigen müssen. Denn etwas muss eben auch klar sein - wer sind denn die besten gutbezahlenden Kunden Chinas? Europa, USA, Japan. Und wenn die 'unzufrieden' werden, dann wird der Drache eben seinen Schwanz einziehen müssen...

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veyrol75 12.04.2016, 08:18
3. was muss hier groß berichtet werden?

"amerikanisches Militär ist gut, chinesisches ist böse". Dieser Satz hätte völlig ausgereicht. Was bilden sich eigentlich die Chinesen ein, vor ihrer Haustür Militär zu stationieren? Sie sollten doch wissen dass man erst die Amerikaner um Erlaubnis fragen muss. Schließlich gehören die USA ja auch mittlerweile faktisch den Chinesen (Stichwort: Staatsanleihen), da können sich diese so was nicht einfach herausnehmen. Wo kämen wir da hin? Ach so... dann müsste es ja umgekehrt sein. Ach egal... NUR das Imperium hat hat das Recht, auf der Welt (egal wo!) Streitkräfte zu stationieren. Und wir als EU und nibelungentreue Transatlantiker MÜSSEN jedes Fettnäpchfen applaudieren in das die USA tappen. Die USA stecken ihre Nase in jeden noch so entlegensten Winkel der Erde (um's mal ganz diplomatisch zu formulieren) und wir in der EU HABEN das gefälligst gut zu finden.
Ich freu mich schon auf Präsidentin Clinton: da wird's endlich wieder Kriege geben!

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chiefseattle 12.04.2016, 08:19
4. seit dem Vietnam Krieg

unterhält China eine Basis auf den Paracel-Inseln. Das Ganze ist eine japanische Spitze - völlig unnötig. Oder wurden auch Guantánamo, Thule oder Gibraltar erwähnt?

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derunbestechliche 12.04.2016, 08:22
5. Was geht das die G7 an?

Die G7 (Nato-Staaten + Japan) sollen sich um Wirtschaftsfragen kümmern und sich nicht im Inselstreit im Südchinesischen Meer einseitig zugunsten Japans (und den USA) einmischen. Da aber Japan ein enger Verbündeter der USA ist, ist klar, dass das Format der G7 politisch missbraucht werden muss.

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Early Bird 12.04.2016, 08:31
6. Wieder mal zweierlei Maß....?

Bei der abgebildeten Insel handelt es sich offenbar um ein Korallenriff, welches zubetoniert und vermutlich beim Aufschütten zerstört wurde. Wo bleibt der kollektibve Aufschrei und die gezielten Aktionen der sonst so allgegenwärtigen Umweltmafia ? Nichts - nur tiefes Schweigen oder Ignorieren; denn es waren ja nicht die USA welche hier Umweltzerstörung betreiben. Erbärmlich finde ich das Stillhalten in dieser Sache; aber wenn in Hamburg (bequem zu erreichen und nicht mit Sanktionen bedroht) mal ein Kreuzfahrtschiff liegt, dann sind sie da. Und machen den Affen.

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t dog 12.04.2016, 08:41
7. Territorial Streitigkeiten

China hat territoriale Streitigkeiten mit einigen seiner Nachbarn. Als rechtliche Grundlagen dienen allen beteiligten Staaten zum Teil Jahrhunderte alte Dokumente. Die Verhandlungen sind verfahren. Anstatt zu drohen und zu mahnen, sollten die G7 lieber alle beteiligten Staaten dazu aufrufen ein gemeinsames Dokument aus zu handeln, welches die Grenzen klar festlegt. Wenn alle sich entgegen kommen, dann ist das billiger und besser als ein Krieg. Da die Rohstoffförderung im Meer in immer tieferen Regionen möglich ist, ist eine neue international anerkannte Grenzziehung notwendig. Der Status quo ist nicht mehr haltbar durch den Einzug neuer Technologien und den ständig wachsenden Rohstoffbedarf der Weltwirtschaft. Und wer Angst vor der geostrategischen Bedeutung dieser Inseln hat, der sollte einfach mal über das wachsende Arsenal an militärischen Tankflugzeugen und Flugzeugträgern nachdenken. Spätestens ab dem Jahr 2025 spielen diese Inseln dann auch keine Rolle mehr. Die G7 haben durch ihre Globalisierung der Wirtschaft China stark und zur neuen Weltmacht Nummer Eins gemacht. Da ändern jetzt auch ein paar diplomatische Protestnoten nichts dran.

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heinzpeter0508 12.04.2016, 08:47
8. Mann muss China recht geben

dieser G7 Quasselklub sollte sich wirklich um die wichtigen Probleme kümmern, und nicht über so eine grössere Sandbank im chinesischen Meer. Doch auch hier wieder Inkompetenz wenn es darum geht die grossen Probleme zu lösen, und somit bleibt es mal wieder nur beim quasseln.

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espet3 12.04.2016, 08:47
9.

Wie die "Weltpolizei" USA sich mit einer entourage von 6 Hilfswilligen positioniert, so kann es China letztendlich auch. Immerhin leben in China 1000 Mio. mehr Menschen als in den USA und Kanada zusammen. Die einen schicken schwimmende Inseln in Form von waffenstarrenden Flugzeugträgern um den Globus und andere vergrößern eine Insel durch Sandaufschüttungen, die Nordamerika nicht erreichen können.

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