Forum: Politik
Südchinesisches Meer: Pentagon-Chef kritisiert Pekings Machtanspruch
AFP

China beansprucht das Südchinesische Meer für sich, die USA schicken regelmäßig Schiffe in die Region. Nun griff US-Verteidigungsminister Mattis bei einem Auftritt in Asien offen Pekings Politik von "Einschüchterung und Zwang" an.

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omanolika 02.06.2018, 08:54
1. Glashausprinzip?

James Mattis hat schon Nerven,
China ja genau das vorzuwerfen,
wofür man grade die USA kennt,
denn, was China tut im Moment,
also, die eigenen Interessen richtig schützen, um jeden Preis,
ist sicher nicht gut, aber die USA machen den selben Sch&$ß

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quark2@mailinator.com 02.06.2018, 09:05
2.

Ich empfehle mal, sich bei Wikipedia anzusehen, was die "Hull-Note" ist. Das könnte vielleicht erklären, was da so abläuft.

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PaulchenGB 02.06.2018, 09:24
3. China ist der Bösewicht/Aggressor, nicht die USA

Chinas Ansprüche widersprechen der UN-Konvention, so das Richterurteil des Schiedsgerichtshof Den Haag. Bereits vor dem Urteil hatte das chinesische Verteidigungsministerium klar gemacht, egal wie in Den Haag entschieden wird, China wird die Entscheidung des Schiedsgerichtshofes nicht anerkennen. Besagtes Seegebiet ist rund 800 Kilometer von China, aber nur 220 Kilometer von den Philippinen entfernt. Und leider hat der Schiedshof keine Möglichkeit dieses Urteil auch durchzusetzen. Ausführlicher nachzulesen: https://www.tagesschau.de/ausland/suedchinesisches-meer-115.html.

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family1 02.06.2018, 09:37
4. Die Zeit fuer Intervention ist laengst abgelaufen

Da haette schon zu Zeiten Obama's viel massiver interveniert werden muessen, als die Chinesen anfingen die kuenstlichen Inseln zu bauen. Obama war damals viel zu lasch. Heute kann man da nichts mehr machen. Ansonsten gibts Krieg. Da sind zuviele Rohstoffe vorhanden. Der Zug fuer Interventionen ist abgefahren.

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s.l.bln 02.06.2018, 09:39
5. Ich bin nicht sicher...

Zitat von quark2@mailinator.com
Ich empfehle mal, sich bei Wikipedia anzusehen, was die "Hull-Note" ist. Das könnte vielleicht erklären, was da so abläuft.
...ob das vergleichbar ist, weil ein Konflikt mit China andere wirtschaftliche Auswirkungen hätte als mit Japan damals.
Auch wenn sich die USA ihrer Stärke damals zunächst nicht bewußt war(man hielt zwischenzeitlich sogar eine japanische Invasion der USA für denkbar), weiß man heute zumindest, daß ein vergleichbarer Effekt auf eine militärische Konfrontation, wie ihn die A Bombe hatte, heute nicht mehr denkbar ist, weil sich hier zwei Atommächte gegenüber stehen.
Die Chinesen werden die Kontrolle über das südchinesische Meer wohl kaum aufgeben und wenn man ihnen militärisch droht, könnten sie auf dem gleichen Wege antworten, wie Trump das gerne tut: sie verknüpfen einfach Wirtschaft mit Politik. Die Deckung des kompletten chinesischen Sojabedarfes und der Einkauf von "Schweineabfällen" aus anderen Quellen würde die US Landwirtschaft und damit die Wählerbasis der Republikaner hart treffen.
Und das wär nur eine von vielen Möglichkeiten, welche die Chinesen hätten.
1940 ist lange her.

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sven2016 02.06.2018, 09:48
6.

DieUSA sollten sich nicht als Wahrer der freien Welt darzustellen.

Zur Zeit setzen USA, Russland und China (erfolgreich) auf brutale Durchsetzung nationaler Ziele und nationaler Ideologien.

Die Welt wird erneut aufgeteilt, nur mit anderen Handelnden als letztes Mal.

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Atheist_Crusader 02.06.2018, 10:05
7.

Zitat von sven2016
DieUSA sollten sich nicht als Wahrer der freien Welt darzustellen. Zur Zeit setzen USA, Russland und China (erfolgreich) auf brutale Durchsetzung nationaler Ziele und nationaler Ideologien. Die Welt wird erneut aufgeteilt, nur mit anderen Handelnden als letztes Mal.
Das stimmt zwar, aber während man das Gesamtbild nicht aus den Augen verlieren sollte, muss man auch Situationen auch einzeln betrachten.

In diesem Fall sieht die Situation so aus, dass China der Aggressor ist und mit seiner geballten Macht versucht seinen Willen gegen Schwächere durchzusetzen. Und dass die USA diesen schwächeren Nationen beisteht.
Ja, natürlich primär aus Eigeninteresse. Und ja, an anderer Stelle sind es die USA die die Rolle des Aggressors einnehmen. Aber in diesem Fall eben nicht.

Diese ganze Gleichmacherei ist nicht nur nervig, sondern auch schädlich.

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ossi123 02.06.2018, 10:08
8.

Zitat von PaulchenGB
Chinas Ansprüche widersprechen der UN-Konvention, so das Richterurteil des Schiedsgerichtshof Den Haag. Bereits vor dem Urteil hatte das chinesische Verteidigungsministerium klar gemacht, egal wie in Den Haag entschieden wird, China wird die Entscheidung des Schiedsgerichtshofes nicht anerkennen. Besagtes Seegebiet ist rund 800 Kilometer von China, aber nur 220 Kilometer von den Philippinen entfernt. Und leider hat der Schiedshof keine Möglichkeit dieses Urteil auch durchzusetzen. Ausführlicher nachzulesen: https://www.tagesschau.de/ausland/suedchinesisches-meer-115.html.
Guter Kommentar. Ich lebe schon 15 Jahre so kurz vor Chinas Grenzes und lese fast taeglich in welch unverschaemter Weise die Chinesen ihre Anrainerstaaten drangsalieren oder koedern je nach dem s0 nach der Art Zuckerbrot und Peitsche. Wenn ich sehe mit welch frecher Art die Chinesen im Moment Taiwan drangsalieren, ebenso die Philippinen und auch Vietnam sowie Japan, dann komme ich zu dem Ergebnis dass die Chinesen zu den gefaehrlichsten Menschenschlag gehoeren die auf dieser Welt leben. Und sie nutzen die Unterlegenheit der Nachbarstaaten voll aus, sie nutzen die Naivitaet der Europaer aus die getrieben von der Gier (wobei die Geldgier der Chinesen noch um ein Vielfaches groesser ist) mehr und mehr Umsatz zu machen und der fake Freundlichkeit der Chinesen erliegen. Die Chinesen werden ihre Ansprueche ueber das Suedchinesische Meer niemals aufgeben, sie werden es zementieren da niemand wirklich den Chinesen Einhalt gebietet. Nur die USA ist in der Lage diesen Leuten wenigstens die Stirn zu bieten.

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s.l.bln 02.06.2018, 10:13
9. Na klar...

Zitat von family1
Da haette schon zu Zeiten Obama's viel massiver interveniert werden muessen, als die Chinesen anfingen die kuenstlichen Inseln zu bauen. Obama war damals viel zu lasch. Heute kann man da nichts mehr machen. Ansonsten gibts Krieg. Da sind zuviele Rohstoffe vorhanden. Der Zug fuer Interventionen ist abgefahren.
...natürlich ist Obama schuld. Als hätte der andere Optionen zur Verfügung gehabt, das zu unterbinden, als Trump aktuell.
Der Zug war abgefahren, als die westliche Welt China zur Werkbank der heimischen Märkte gemacht hat.

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