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Südchinesisches Meer: Philippinen wehren sich gegen Chinas Bomber-Manöver
AP

China übt Starts und Landungen von Langstreckenbombern auf künstlichen Inseln im Südchinesischen Meer. Das gefällt den Philippinen gar nicht - der Staat kündigte "diplomatische Schritte" an.

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darjeeling1 21.05.2018, 11:12
1. Wäre doch mal interessant zu sehen was passiert,

wenn Vietnam, Malaysia und die Philippinen in nächster Nähe
der von China aufgeschütteten Inseln das gleiche tun.
Nicht klagen, aufschütten!!

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Art. 5 21.05.2018, 12:05
2. Taiwan sollte auf Inseln verzichten

Dass Taiwan auch Gebietsansprüche auf die vor den Philippinen und Malaysia gelegenen Inseln erhebt, kein seinem internationalen Ansehen nur schaden. Die demokratisch gewählte Regierung in Taipei sollte wohlwollend auf seine absurden Forderungen verzichten und sich auf die Seite der Philippinen stellen, um so der Welt zu zeigen, dass es im Gegensatz zu China zu den Guten gehört.

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sake2013 21.05.2018, 12:15
3. die Guten und die Bösen

..China will seine Handelswege sichern, das machen Andere auch.
Und dann noch zu den Manöver(n) - die USA haben ja auch mit Südkorea "was" gemacht, obwohl sich beide Staaten in einer Annäherung befinden, befanden.. wie auch immer. Jeder so wie er es gerade braucht.

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Worldwatch 21.05.2018, 12:26
4. Hegemonial

Sie tun es, weil sie es können.
Wer sollte China daran hindern?

Mehr als diplomatische Noten hat China nicht zu fürchten. Und die gehen, mit eigener Argumentation, der politischen Macht in Beijing, am strategisch-ökonomischen ?pigu? vorbei.

Muss man nicht mögen. Hat China aber von USA so gelernt, die damit hegemonial-historisch gut gefahren sind.

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Art. 5 21.05.2018, 12:33
5. China kommt zu spät

Zitat von sake2013
..China will seine Handelswege sichern, das machen Andere auch. Und dann noch zu den Manöver(n) - die USA haben ja auch mit Südkorea "was" gemacht, obwohl sich beide Staaten in einer Annäherung befinden, befanden.. wie auch immer. Jeder so wie er es gerade braucht.
Auf diese Weise haben andere das im 17., 18. und 19. Jahrhundert gemacht, als die USA bspw. den Panamakanal annektierten oder als GB viele Karibikinseln zum Staatsgebiet erklärte. Seitdem hat sich viel verändert, der Panamakanal wurde an Panama zurückgegeben und die Karibikinseln sind unabhängig geworden, bis auf solche, die per Volksabstimmung weiterhin zu GB gehören wollten. China kommt zu spät. Zur Zeit der Kolonisierungen war es zu arm, zu schwach und zu sehr damit beschäftigt, sein Reich zusammenzuhalten. Man kann die Zeit nicht zurückdrehen.

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Beat Adler 21.05.2018, 12:34
6. Handeswege sichern? Militaerisch? Geht nicht!

Zitat von sake2013
..China will seine Handelswege sichern, das machen Andere auch.
Handeswege sichern? Militaerisch? Geht nicht!

Sobald ein Konflikt droht, entziehen die Versicherungsgesellschaften die Deckung fuer die Ware und die Frachtschiffe. Die laufen dann erst gar nicht aus ihrem Hafen aus. Es gibt anschliessend auch kein Handel mehr der auf seinem Weg gesichert werden will.

Wa

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Beat Adler 21.05.2018, 12:42
7. Was will China durch sein agressives Verhalten erreichen?

Zitat von sake2013
..China will seine Handelswege sichern, das machen Andere auch. Und dann noch zu den Manöver(n) - die USA haben ja auch mit Südkorea "was" gemacht, obwohl sich beide Staaten in einer Annäherung befinden, befanden.. wie auch immer. Jeder so wie er es gerade braucht.
Was will China durch sein agressives Verhalten erreichen? Die Handelswege sichern? Nein, das geht militaerisch gar nicht.

China pflanzt seine Fahne auf das Inselchen und erklaert es zum chinesichen Staatsgebiet, obwohl der internationale Seegerichtshof anders, zu Gunsten der Philipinen, entschied. China erklaert die 12 Meilenzone um das Inselchen herum zu seinem Staatsgebiet und die 200 Meilenzone zu seiner exklusive Wirtschaftszone. Damit darf dort kein Anderer Fischen, Erdgas oder Erdoel suchen, etc. Das laesst sich militaerisch einigermassen schuetzen. Chinesische Kriegsschiffe vertrieben bereits mehrfach Vietnamesen und Philipinen, die in diesen Gebuten fischten. Sie rammten sogar die Fischerboote, welche sich weigerten abzudrehen.
mfG Beat

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kuac 21.05.2018, 13:12
8.

Zitat von darjeeling1
wenn Vietnam, Malaysia und die Philippinen in nächster Nähe der von China aufgeschütteten Inseln das gleiche tun. Nicht klagen, aufschütten!!
Diese Länder brauchen das Geld dringender für wichtigere Zwecke zuhause.

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joG 21.05.2018, 13:15
9. Ich glaube aus den hier erscheinenden....

.....Artikeln und Politikerverlautbarungen, dass man hier die dort sich formende Gefahren für uns in ihren verschiedenen Gestalten und Folgen besonders gut durchdacht sind. Diesen Handelsweg hat grosso Modo die USA für den Handel freigehalten. Die Chinesen greifen sich nach dem Prinzip Krim das Gebiet und unterhalten sich später. Aber interessant ist doch nun, was wir tun wollen als Deutschland. Die Amis belasten zu verschiedensten Themen und “politische Lösung “ beten? Also Trittbrettfahren und hoffen, dass Nichtstun besser funktioniert als in Syrien? Oder wollen wir endlich von unserem moralischem Ross herunter kommen und mit den Amis echte statt geplapperter Verantwortung übernehmen?

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