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Südchinesisches Meer: Trump provoziert das Dronegate
REUTERS

Mit der Beschlagnahmung einer US-Unterwasserdrohne will China eine deutliche Botschaft an Washington senden. Der designierte Präsident Trump reagiert ungehalten - und geht weiter auf Konfrontation.

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schropc3 18.12.2016, 20:11
1. Ein Vollpfosten

...ist jetzt der "Anführer der freien Welt". Meine Prognose ist, dass sich Amerika diese Peinlichkeit in Person nicht 4 Jahre lang leisten wird, sondern schon vorher ein Impeachment eingeleitet wird. Wetten, dass Donald Duck dazu mehr als einen Anlass liefern wird? Zur Erinnerung: das letzte Amtsenthebungsverfahren gegen Bill Clinton wurde wegen einer Falschaussage zu seinen sexuellen Aktivitäten eingeleitet (mein Gott, ein Kapitalverbrechen!).

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hanspetermoesch 18.12.2016, 20:20
2.

Die Botschaft Trumps an China war: "Sollen sie die Drohne doch behalten".
Nach Gesprächen China-USA dann das statement: "China gibt die Drohne an die USA zurück". China braucht keine Drohnen aus den USA.
Somit ist für Trump und China alles klar. Nur nicht für die Medien.

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wumundwendelin 18.12.2016, 20:32
3. Oh Donny boy

Im Wahlkampf den polternden Rabauken zu geben, ist eine Sache; die besonnenen und vernünftigen Chinesen zu provozieren, ist eine andere Sache. Nicht dass diese ein paar US-Amerikanische Schuldscheine auf den Markt werfen!

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Leser161 18.12.2016, 20:33
4. Ja und?

Entweder man darf da rumdrohnen oder nicht. Trump vertritt den Standpunkt das die USA das dürfen (wohl auch unterstützt von internationalen Gremien). Und dann verstehe ich das er auf Konfrontation geht.
Und ich frage mich warum der Autor jetzt auf Seiten Chinas steht. Sind die USA nicht immer noch mehr unsere verbündeten als die Chinesen?

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Bueckstueck 18.12.2016, 20:33
5. Eine Posse der Chinesen - und Trump doppelt nach

China stiehlt US-Eigentum und der Dumbass in Chief hat nichts besseres zu tun als sich einzumischen bevor er das Recht dazu hat, indem er mitteilt, sie mögen das Ding doch gleich behalten.

Wahnsinnig hilfreich. Das wird noch richtig kompliziert wenn Trump erst einmal wirklich das durchs Amt gegebene Recht hat für den Staat zu sprechen. Mit diesen militanten Chinesen wird die Region durch Trump erst richtig zum Pulverfass.

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hhorbach 18.12.2016, 20:45
6. Die Masche ist doch überall dieselbe...

...irgendwas raushauen (ein Präsident per Twitter....blöder geht's ja nimmer) so wie auch bei Erdogan, Orban , Putin und anderen Despoten. Danach relativieren und umdeuten. Die Saat ist aber gesät und die willfährigen Applaudierer werden es weiter verbreiten. Das wird ein spannendes Jahr 2017 mit so vielen Nullnummern an den Hebeln der Macht. Und, ich möchte bitte Frau Merkel ausdrücklich davon abheben. Die denkt erst und redet dann... Könnte auch in Südostdeutschland mal überlegenswert sein

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Segojan 18.12.2016, 20:51
7.

Zitat von schropc3
Ein Vollpfosten...ist jetzt der "Anführer der freien Welt". Meine Prognose ist, dass sich Amerika diese Peinlichkeit in Person nicht 4 Jahre lang leisten wird, sondern schon vorher ein Impeachment eingeleitet wird. Wetten, dass Donald Duck dazu mehr als einen Anlass liefern wird? Zur Erinnerung: das letzte Amtsenthebungsverfahren gegen Bill Clinton wurde wegen einer Falschaussage zu seinen sexuellen Aktivitäten eingeleitet (mein Gott, ein Kapitalverbrechen!).
Manchmal frage ich mich, ob die Vollpfosten nicht eher anderswo zu finden sind.

Ein Vollpfosten schafft es auch in USA nicht, milliardenweise Kohle anzuhäufen und sich zum Präsidenten wählen zu lassen.

Zum Thema Trump, China und Medien: Ich fand die unsichere Moderation von Frau Bauer in den Tagesthemen (oder war es das Nachtmagazin) so entzückend, als sie berichtete, dass Trump mit dem (wörtlich) demokratisch gewählten Präsidenten Taiwans telefoniert und damit das nicht sonderlich auf freiheitliche Grundrechte fixierte China vergnatzt hat. Sie wußte echt nicht, wie sie diese Nachricht zu Trumps Ungunsten auslegen sollte,

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Banause_1971 18.12.2016, 21:00
8. Die Frage ist,

ob China ebenso besonnen und zurückhaltend auf das amerikanische Weltherrschafstgehabe reagiert wie Putin. Amerika sucht sich wahrscheinlich gerade einen weniger diplomatischen Gegner, der auch noch Gläubiger der USA ist. Das könnte interessant werden. Die Chinesen könnten den USA erklären, dass es sie nicht juckt, was Amerika möchte, da man sich die gleichen Rechte rauszunehmen gedenkt.

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kahaot44 18.12.2016, 21:02
9. Als Allererstes

müßte doch diese untragbare Bezeichnung "Südchinesisches" Meer mindestens mal in Anführungszeichen gesetzt werden wie damals die sogenannte "DDR". Sonst kommt doch jeder Dödel auf die Idee, die Chinesen hätten hier vielleicht tatsächlich eigene territoriale Interessen zu vertreten. Vielleicht wäre der "westkalifornische Pazifik" eine Lösung?
K.Otto

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