Forum: Politik
Super Tuesday bei den Republikanern: Der Trumphator
REUTERS

Sieg in sieben Bundesstaaten: Jetzt marschiert Donald Trump in Richtung Kandidatur. Der Milliardär kapert am Super Tuesday seine Partei - und spielt bei einem merkwürdigen Auftritt schon mal Präsident.

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bekkawei 02.03.2016, 09:53
20.

Zitat von macks68
Die einzige Frage, die sich mir in dem Kontext stellt ist: Was können wir in Europa tun, um Frau Clinton einen Schub zu geben und einen Trump möglichst zu verhindern? Es ist nur gut, daß Frau Clinton noch und gut im Rennen liegt - weiter so.
Wir sollten uns raushalten.

Die Amis müssen auch mit den Kasperles klar kommen, die wir in Europa so immer auf den Thron heben.

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nemster 02.03.2016, 09:56
21.

Bloß, dass Trump gar kein Milliardär ist. Sein tatsächliches Vermögen beläuft sich wohl auf ca. 150 Millionen, der "erfolgreiche" Geschäftsmann hat also ca. 50 Millionen von Papis Erbe durchgebracht. Der angebliche Milliardenbesitz ergibt sich aus Trumps Schätzung des Wertes seines Namens und verschiedener Markennamen und kann sich (nach Trumps eigenen Worten) je nach Trumps Gefühlslage ändern.

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Miroire 02.03.2016, 09:56
22. Alaska-Ergebnisse nun auch da

Habe gerade gelesen, dass in Alaska Cruz knapp vor Trump liegt. Wird aber vermutlich auch nicht mehr viel ausrichten.

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gerhard_ohrband 02.03.2016, 10:03
23. Hillary die wahre Kriegstreiberin

Woher die Panik wegen Trump? Wenn es um die wichtigste Frage, Krieg oder Frieden, geht, ist er der - relativ - friedfertigste, insbesondere gegenüber Hillary. Dafür machen sich aber die Eliten in die Hosen - ein gutes Zeichen,

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bekkawei 02.03.2016, 10:03
24. Lesenswert..

http://www.independent.co.uk/news/people/piers-morgan-compares-donald-trump-to-a-right-wing-richard-branson-while-defending-presidential-a6906691.html

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Art. 5 02.03.2016, 10:10
25. Geheimes Tonband der New York Times

Ein wichtiges Detail aus Trumps Pressekonferenz in Mar-a-Lago: Er wurde von einer Reporterin gefragt, ob er immer noch an seiner Äußerung festhalte, alle illegalen Einwanderer abzuschieben. Seine Antwort: "At this point, yes." Zu diesem Zeitpunkt (also während der Vorwahlkampfphase) bleibt er dabei.

Eine bemerkenswerte Antwort, die erst an Bedeutung gewinnt, wenn man sich die anschließende Pressekonferenz von Ted Cruz angehört hat, in der dieser Trump vorwarf, die Illegalen in Wirklichkeit gar nicht abschieben zu wollen.

Als Beleg dafür erklärte er, die New York Times verfüge über ein Tonband, auf dem Trump erklärte, diese Forderung nicht ernst zu meinen und sie als Präsident nicht umsetzen zu wollen. Der Mitschnitt des Interviews sei von Trump jedoch nicht zur Veröffentlichung frei gegeben worden. Ted Cruz bekräftigte hingegen wiederholt, er werde alle 12 Millionen illegale abschieben.

Wenn das zutrifft, belegt das meine Einschätzung, dass Trump sich nur so konservativ und radikal stellt, bis er die Nominierung gesichert hat.

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chk23 02.03.2016, 10:11
26.

Zitat von friedrich_eckard
Ich hatte schon früher auf Trump getippt - wo Rechte miteinander konkurrieren setzt sich regelmässig der dümmste, bösartigste und grobschlächtigste durch, was ja auch der Qualität des Publikums entspricht, vor dem sie auftreten. Mich überrascht diese Entwicklung also nicht - aber wirklich zu beklagen ist, dass ihm die demokratischen Vorwahlberechtigten......
Denke ich nicht - und Umfragen bestätigen das ja auch - dass im Falle einer Trump Kandidatschaft SOWOHL Sanders als auch Clinten deutlich siegen würden.

Sanders wäre auch mein Favorit gewesen, nur denke ich nicht, dass die US-Amerikaner, bei denen schon eine allgemeine gesetzliche Krankenversicherung als Schritt in die stalinistisch-kommunistische Diktatur gesehen wird, schon reif für einen linkssozialen Kandidaten wie Sanders sind - er hat die Merheit der ganz jungen Wähler auf seiner Seite, aber bei den konservativeren älteren Wählerschichten, gerade in den ländlichen Gebieten, hätte er nicht die geringste Chance gehabt.

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denkdochmalmit 02.03.2016, 10:11
27. Trump

Ich würde mir von SPON ein bisschen mehr Objektivität zu diesem Thema wünschen. Wir können den US Präsident zwar nicht wählen, aber gerade darum wäre eine sachliche Berichterstattung wünschenswert..

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nofreemen 02.03.2016, 10:12
28. Donald auf der Abrissbirne; ist das sexy?

Es gibt Leute die starten erst richtig durch auf solch einer Birne. Und die Demokraten
glauben Donald sei sexy auf dieser Birne. Für sie gehört er geradezu darauf. Warum?
Weil sie glauben, damit die Wahl schon gewonnen zu haben. Sie glauben die Birne würde Donald schaden. Anders kann es ja nicht sein. Nur, gerade diese Abrissbirne hat Donald bisher den Erfolg gebracht und ich vermute es wird so weiter gehen mit dem Unterschied, dass ab jetzt der liebe Donald sich nicht mehr so angriffslustig geben wird. Er wartet mal schön ab was die liebe Hillary so im Köcher hat und kontert dann lässig zurück. Das lieben die Amis. Showtime pur. Ob Grossvater gegen Grossmutter, alt-Politik gegen neu-Politik, Showfrisur gegen Kulleraugen mit Zeigefinger, Weiss gegen den Rest, der Schöne gegen das Biest, Intelligenz gegen Schlauheit, Macher gegen Verwaltung, Hochstapler gegen notorische Lügnerin etc. egal wie man es sieht oder es haben möchte; Amerika hat uns zwei Sonderlinge zu bieten. Trump steht für unberechenbaren Wandel vor der die etablierten Kräfte Angst haben. Clinton steht für Status Quo vor der die Menschen Angst haben. Weitere Kriege sind wohl bei Beiden garantiert.

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chk23 02.03.2016, 10:16
29.

Zitat von gerhard_ohrband
Woher die Panik wegen Trump? Wenn es um die wichtigste Frage, Krieg oder Frieden, geht, ist er der - relativ - friedfertigste, insbesondere gegenüber Hillary. Dafür machen sich aber die Eliten in die Hosen - ein gutes Zeichen,
Die Parteieliten der Republikaner vielleicht - aber Sie tun ja gerade so, als sei Trump ein Underdog aus der unteren Mittelschicht - kein Programm ist so auf die wirtschaftlichen Eliten und so radikal gegen den "einfachen Mann" ausgerichtet wie Trumps. Wie man sich da als nicht-Milliardär freuen kann, ist mir ein Rätsel.

Und wo Clinton eine "Kriegstreiberin" sein soll ebenfalls - klar hat sie manch zweifelhafte Entscheidung der US Aussenpolitik mitgetragen und vorangetrieben, aber verglichen mit ihrer Vorgängerin aus der Bush Administration war sie eine wahre Maria Theresa...

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