Forum: Politik
Susanne Gaschkes Scheitern in Kiel: Politik ist kein Spielplatz
DPA

Noch ein Rache-Buch: Die Journalistin und frühere Kieler Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke stellt sich als Opfer frauenfeindlicher Intrigen dar. Dabei war sie einfach eine schlechte Politikerin.

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DerUnvorstellbare 25.09.2014, 13:12
1. Wieso denn auch nicht?

Geld braucht man schließlich immer. Und was für ein besseres Thema gibt es da, als den Feminismus? Medien reden über das Buch, Feministen kaufen das Buch und sie selbst darf wieder in ihre Lieblingsrolle, die des Opfers. Des Opfers das gegen das "Patriarchat" kämpft.

Sie haben das gut erkannt Herr Augstein, jedoch muss ich auch sagen dass es gerade Menschen wie Sie waren/sind die Menschen wie Frau Gaschke es sehr leicht machen. Sie sind doch einer der Befürworter dieses Gender-Mainstreams, oder?

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ludna 25.09.2014, 13:30
2. Die Politik ist so wie sie ist

nicht ohne Grund. Die Berufspolitiker sind keine Dummköpfe (die meisten jedenfalls) und wissen, wie man sich verhalten muss.
Wenn dann jemand als Quereinsteiger kommt, ohne Hausmacht, aber mit der Überzeugung, besser zu sein als die verachteten Berufspolitiker, mit dem Glauben, gegen den Strom schimmen und gegen alle Regeln zu verstossen zu können, dann kann das nur schief gehen.

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hal5000 25.09.2014, 13:35
3.

Erstaunlich, dass ich mal dem Inhalt einer Kolumne des unsäglichen Herrn Augstein zustimmen kann.

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MeikF 25.09.2014, 13:36
4. Seiteneinsteger

Mal ne Frage: Wer ist denn von den jetzigen Politikern kein Seiteneinsteiger? Gibt es Politiker als Lehrberuf?
Witzig auch die Anmerkung:"Dabei war sie einfach eine schlechte Politikerin." Aha, deshalb musste sie aufhören...alles klar. Nur, wer dürfte denn dann von den jetzigen Politik-Darstellern guten Gewissens weiter machen?

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angst+money 25.09.2014, 13:37
5. hm

könnte man auch kürzer ausdrücken: Überreaktionen auf beiden Seiten. Warum also noch eine dritte aufmachen?

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uods 25.09.2014, 13:42
6. Scheitern als Chance ein Buch zu schreiben

Es ist wohl Teil der Twitter-Kultur, dass alles nach außen getragen werden muss. Man muss doch nicht über jede schlechte Erfahrung gleich ein Buch schreiben. Wer soll das alles Lesen?

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atheltic-dept. 25.09.2014, 13:48
7.

Also normal würde die Linke sich immer auf die Seite der Frau stellen und die Behauptungen, egal wie weit aus der Prärie geholt, unterstützen. Aber Herr Augstein schreibt hier einfach mal die Fakten auf, ohne sich am Genderwahn und deren Benimmregeln zu orientieren. Ein Paradebeispiel für alle Linken. Respekt dafür. Jetzt noch ein wenig mehr entschiedene Auftritte und Demos gegen Salafisten und ihre gemässigt, moslimischen Unterstützer und ich respektiere die Linke als ehrliches Gegengewicht. Bis jetzt sind es für mich die grössten Heuchler, noch vor den sala Predigern, in unserem Land.

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troy_mcclure 25.09.2014, 13:55
8. Chapeau

Eine gute Analyse, Herr Augstein.
Vermutlich aber wird es genügend Leute geben, die das anders sehen und aus ihr trotz des dicken Bocks, den sie geschossen hat, das Opfer machen.

Vielleicht gibt es ja auch ein paar Berufssexismuswitterer, die einen neuen #Aufschrei daraus basteln?

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kappesstepp 25.09.2014, 14:03
9. Die Ideologie,

dass Frauen, weil sie Frauen sind, irgendetwas grundsätzlich nicht können und dies daher immer und überall besser von Männern gemacht wird, liegt längst auf dem Müllhaufen der Geschichte (ich kenne niemanden, der (*der*) noch daran glaubt bzw. habe entsprechende Aussagen so um 1974 herum zum letzten Mal gehört).
Die umgekehrte Ideologie, dass Frauen alles, aber auch alles, immer und überall besser können als jeder beliebige Mann ("rückwärts und in Stöckelschuhen", was, so glaube ich mich zu entsinnen, ein Zitat von Frau Gaschke ist), *ohne die entsprechende Fertigkeit tatsächlich gelernt zu haben* (das müssen ja nur Männer, diese Neandertaler), ist aber mindestens so dumm, wenn nicht noch ein Stück weit dümmer.
Frauen können, wie die Jungs auch, an Aufgaben scheitern, besonders wenn sie sich, wie die Jungs auch, überschätzen (und *wem*, außer Frau Gaschke, wäre diese Banalität wirklich neu?). Wahrscheinlich hält Frau Gaschke sich auch, wie Augstein andeutet, für die bessere Hirnchirurgin, Boeingpilotin, Joyce-Übersetzerin, Marathonläufern, UN-Generalsekretärin, Syrienbefriederin, Nanotechnologin undwasnichtnoch, wenn sie nur die *Zeit* fände, es den blöden Kerlen auf allen diesen Gebieten gründlich zeigen. Wer mit einer solchen Haltung auf dem Bauch landet, verdient die Häme, die dann auf dem Fuße folgt. Aber nein, böse Männerkungelrunden haben sie zu Fall gebracht (die Frau Simonis auch? Der fehlte am Ende nur eine Stimme, ob von Männlein oder Weiblein, bleibt ewig unbekannt - eine Frauen an der Spitze nicht ertragende Männermafiabande hätte da wohl schon früher und deutlicher "klar Schiff" gemacht... hat sie aber nicht, weil es sie nicht gibt).

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