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Syrien: Aktivisten melden Bombenanschlag auf Fabrik - viele Tote

Syrische Rebellen berichten von einem verheerenden Bombenanschlag auf eine Militärfabrik. Mehr als 50 Zivilisten sollen bei dem Attentat in der Provinz Hama ums Leben gekommen sein.

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schulfi 08.02.2013, 22:07
90. Ich brauche es ...

Zitat von d.wanze
Hoffendlich hat er nicht in diesem Flugzeug hier gesessen.
... mir nicht nochmal anzusehen. Das Flugzeug ist anhand des Anstrichs eindeutig als der iranischen Luftwaffe zugehörig zu identifizieren. Was da wohl drin gewesen sein mag? Pilger?

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jested_echo! 08.02.2013, 22:21
91. zu schulfi!

Dann waren also die von den Terroristen ermordeten Arbeiter/innen die in einen Bus auf der Fahrt nach Hause waren also ein militaerisches Ziel, so wie sie es ja behaupten!! Und sie werfen mir Zynismus vor? Wer hier Zynismus betreibt und von sich gibt, haben sie mit ihrer Antwort auf meinen gut gemeinten Ratschlag sehr deutlich gezeigt! Mehr sage ich nicht mehr dazu, denn Menschen fuer die Arbeiter/innen miliaterische Ziele sind, mit solchen Menschen diskutiere und anderen auch noch Zynismus vorwerfen, mit solchen Zynisten diskutiere ich nicht!

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hugahuga 08.02.2013, 23:40
92. Warum müssen Sie eigentlich

Zitat von alfredoneuman
Es ist keinesfalls ein Armutszeugnis für DIE Rebellen, wenn irgendwelche Extremisten einen Anschlag verüben. Man sollte nicht leichtfertig diffamieren. Der Rest, ist lautes Pfeifen im Walde. Sie sollten sich mal fragen warum ausgerechnet diese Dame ununterbrochen aus Damaskus berichten darf, Andere aber nicht. Die Antwort ist relativ einfach.


Personen diffamieren, wenn Ihnen deren Bericht nicht in den Kram passt. Ich glaube nicht daran, dass jeder, der nicht wie Sie, der israelischen Sicht der Dinge zugeneigt ist, unrecht hat.
Sie nehmen für sich ganz selbstverständlich in Anspruch, zu wissen, wie es sich wirklich verölt.
Das bestreite ich entschieden.

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AbuHaifa 09.02.2013, 07:34
93.

Zitat von alfredoneuman
Ich erwarte von Frau Leukefeld gar nichts - das ist es ja. Warum geben Sie sich eigentlich damit zufrieden, dass aus Deutschland nur diese Frau, die für irgendwelche obskuren Postillen schreibt, als einzige in Damaskus arbeiten darf? Und vor allem, womit erklären Sie es, dass ausgerechnet sie dieses Privileg genießt. Muss wohl was mit ihrer Regimeferne zu tun haben - stimmts. Sie scheinen von Pressefreiheit eine ganz spezielle Vorstellung zu haben. In einer strammen Diktatur wie der syrischen, erfährt man durch enge Tuchfüllung zu den Machthabern wesentliches? Geben Sie zu, dass Sie beim Tippen auch laut gelacht haben. Da haben Sie recht, die Frau sollte sich diesen Gefahren nicht aussetzen. Erstens interessiert es niemanden wirklich was Sie schreibt, und zweitens, könnten Sie das Zeug auch hier schreiben. Mir ist jetzt vor lauter schlechtes Gewissen der Appetit vergangen.
Ich hatte Sie gebeten, mir doch in dem von mir erwähnten Artikel von Karin Leukefeld die Stellen zu benennen, die ihrer Meinung nach Propaganda für das Baath-Regime sind. Aber wie gewöhnlich kneifen Sie, wenn es konkret wird und flüchten sich lieber in Allgemeinplätze. Aus einem einfachen Grund: Sie werden in dem Bericht aus Damaskus nichts finden, das Sie beanstanden könnten.

Peter Arnett habe ich erwähnt, weil er bekannt ist und ich davon ausgegangen bin, dass Sie den kennen. Auch hier antworten Sie natürlich nicht auf meine Frage: Glauben Sie, dass Peter Arnett damals von der irakische Regierung gekauft war? Aus Ihrer Verweigerung auf konkrete Fragen, konkret zu antworten, schließe ich, dass Ihnen mehr an Demagogie liegt als an einer ernsthaften Diskussion über die Arbeit von Journalisten in Kriegszeiten.

Sie unterstellen Frau Leukefeld und anderen eine Parteinahme für das Baath-Regime alleine aus der Tatsache, dass sie aus Damaskus berichten. Wenn ich Sie richtig verstehen, müsste man also alle Journalisten von dort abziehen, weil sie ja unmöglich unabhängig schreiben können. Dann sollten Sie aber auch die Schließung von Al-Jazeera fordern, denn der Sender ist ja bekanntlich im Besitz der Herrscherfamilie von Qatar. Und wenn wir schon über Pressefreiheit reden, dann sollten wir doch nicht unerwähnt lassen, dass die syrischen Staatsmedien monatelang im Internet gesperrt waren.

Was Al-Jazeera unter objektive Berichterstattung versteht, können Sie einem Interview entnehmen, dass die Deutsche Welle vor kurzem mit dem langjährigen Berlin-Korrespondenten des arabischen Mustersenders geführt hat. Ich bin allerdings ein bisschen besorgt: Am Ende stellt sich noch raus, dass die Deutsche Welle auch auf Baschar al-Assads Gehaltsliste steht.

Suliman: 'Al Jazeera plays the piper, but Qatar calls the tune' | World | DW.DE | 24.12.2012

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eldiabolo 09.02.2013, 08:28
94. @schulfi

--zitat-- Natürlich heiße ich keinen Anschlag gut, der den Tod von Mitarbeitern bewusst in Kauf nimmt. Aber wir wissen nicht, wie die Bombe gezündet wurde und ob klar war, dass viele Menschen zu dem Zeitpunkt an der Haltestelle standen. Wären sie in der Fabrik gewesen, wären sie allerdings wahrscheinlich auch gestorben. --Zitatende--
Also nur mal so zu ihrer Information. Wenn ich eine Bombe an einer Bushaltestelle lege, nur weil die neben der Rüstungsfabrik ist, dann ist dass kein Angriff auf die Rüstungsfabrik, außer sie legen dort eine Atombombe, den dann bläst es die Fabrik sicher auch weg.
Noch dazu ist es keine Rüstungsfabrik, sondern eine Fabrik die UNIFORMEN herstellt. Jetzt zeigen sie mir den Abschnitt in der Genver Konvention oder sonst wo die den Angriff auf eine Schneiderei erlaubt. Dafür gibt es keine Rechtfertigung.
Entweder die Fabrik wird ANGEGRIFFEN unter einhaltung der Genver Konventionen, oder man lässt es bleiben. Aber einen Anschlag auf einen Firmenbus zu verüben, dass ist doch etwas zu viel des guten.

Ach und bevor ichs vergesse, wo sie doch so ein Fan der Berichterstattung aus einer Dönerbude sind. Nicht Assads Leute haben den bombenanschlag hier her reingebracht, sondern eben diese Dönerbude. Die hat hier offiziell behauptet dass ein Firmenbus ziel des Anschlags war.
Wer Lesen kann ist klar im Vorteil.

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spon-facebook-10000385159 09.02.2013, 10:50
95. Vielleicht helfen einige informationen weiter.

Zitat von sysop
Syrische Rebellen berichten von einem verheerenden Bombenanschlag auf eine Militärfabrik. Mehr als 50 Zivilisten sollen bei dem Attentat in der Provinz Hama ums Leben gekommen sein.
1. Die Originalmeldung von SYRIAOHR: "Hama province: 54 civilians have been killed so far as a result of the explosion targeting a civilian bus filled with workers coming out of their shift 2 days ago at the defence plant, in the village of Beraq, south Reef Hama." ...
Eine "defence" plant. Gibt es da Zweifel, woher die Meldung im Original stammt?
2. Ein Kartenausschnitt von Wikimapia, die militärische Einrichtungen anzeigt. Wikimapia - Let's describe the whole world!
Dort liegt der Ort eingzwängt zwischen militärischen Einrichtungen.
Es darf stark bezweifelt werden, ob dort wirklich nur Uniformen genäht wurden und wieviele Zivilisten wirklich in dem Bus saßen.

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pikeaway 09.02.2013, 11:14
96. Kauder- Welsch?

Zitat von Gesinnungspreusse
Herr Kauder ist kompetent, informiert und weiss ganz genau dass Flugverbotszonen gegen Autobomben helfen. Genauso helfen NATO Patriot Flugabwehrraketen gegen NATO Mörsergranaten. Und die wissentliche Unterstützung islamischer Extremisten mit Waffen und Geld ist ein bewährtes und bekanntes Mittel für Freiheit und Demokratie. Ich fordere hiermit eine Idiotenverbotszone im Bundestag!
Zitat: "Kauder fordert Flugverbotszone
Kauder habe bei einem Besuch in Kairo die Einrichtung einer Flugverbotszone über Syrien grundsätzlich begrüßt, hatte zuvor die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" gemeldet…. Ein solcher Schritt müsse allerdings von einer politischen Strategie begleitet werden, zitierte die Zeitung den CDU-Politiker."

Was lese ich dabei heraus:
1. Die Bundesregierung hat keine Strategie im Syrienkonflikt

2. Herr Kauder kennt den Begriff, nicht jedoch den Begriffsinhalt. Das Gegenwort ist „Konfusion“ oder Planlosigkeit.

Besser konnten sich Herr Kauder und die Bundesregierung nicht präsentieren.
Auch der weitere Text verdeutlicht den Sachverhalt.

Zitat: "Die Bundesregierung ... "Darüber ist nie gesprochen worden, und es war auch nie die Absicht, wenn ich das recht in Erinnerung habe", sagte Vizeregierungssprecher Georg Streiter. Auch das Auswärtige Amt reagierte verhalten. "Die Frage .. stellt sich .. nach meiner .. für uns nicht", sagte ein Sprecher."

Fazit: verworrener kann man nicht denken und handeln. Ist das die deutsche Außenpolitik, vertreten durch unseren Herrn Westerwelle?

Schlussbemerkung zum letzten Satz "Ich fordere hiermit eine Idiotenverbotszone im Bundestag!"
Soweit kann man aus praktischen Gründen nicht gehen, denn sie sind systemrelevant, m.E. aber leider auch zu oft systembestimmend.

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mundi 09.02.2013, 11:42
97. Alibi

Zitat von pikeaway
Zitat: "Kauder fordert Flugverbotszone Kauder habe bei einem Besuch in Kairo die Einrichtung einer Flugverbotszone über Syrien grundsätzlich begrüßt, hatte zuvor die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" gemeldet…. Ein solcher Schritt müsse allerdings von einer politischen Strategie begleitet werden, zitierte die Zeitung den CDU-Politiker."....
Offiziell sollten, beginnend im Irak, "Flugverbotszonen" die Zivilbevölkerung vor Luftangriffen schützen.
Dabei haben die Beteiligten an den "Flugverbotszonen" die Bombardierung sebst übernommen.
Deshalb auch, haben viele Staaten, darunter China, Indien, Brasilien und Russland, weiteren "Flugverbotszonen" nicht mehr zugestimmt.

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karlomari 09.02.2013, 13:38
98. Israel hat einen neuen Bündnispartner

"Die syrischen Rebellen werden die Chemiewaffen des Landes nach den Worten eines ihrer Anführer unter ihre Kontrolle bringen und sichern. "Wir werden alle Waffen des (Assad-)Regimes einschließlich der Chemiewaffen in unseren Besitz bringen und sie nicht in die Hände Unbefugter fallen lassen", versprach der Chef der Nationalen Syrische Koalition, Moas al-Khatib, in einem am Freitag veröffentlichten Interview mit der israelischen Zeitung "Yediot Achronot". Unterdessen überraschte, dass Al-Khatib der Zeitung überhaupt ein Interview gab. Die syrische Opposition lehnt Israel ab, und das Interview könnte Al-Khatibs Stellung erheblich schwächen."
st.at

Da wird man aber in Israel erfreut sein.
Hätte nie gedacht, das sich mal Israels Eliten von radikalen Islamisten und Muslimbrüdern beschützen lassen. :)

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criticus nixalsverdruss 09.02.2013, 15:30
99. Wenn man nie denkt ...

Zitat von karlomari
... Hätte nie gedacht, das sich mal Israels Eliten von radikalen Islamisten und Muslimbrüdern beschützen lassen. :)
... gibt das leider überhaupt keinen Schnitzler. :( (Wieviele Schnitzler? « The truth about the truth)

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