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Syrien-Flüchtlinge: Der Winter kommt
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Für Millionen Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak wird sich die Lage in den kommenden Monaten dramatisch verschärfen. Unicef warnt vor einer Jahrhundert-Katastrophe.

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Till67 27.10.2014, 16:56
1. Jetzt helfen

Statt das THW und Hilfsgüter herunterzuschicken, wird diskutiert wieviel 1000 Flüchtlinge wohin aufzunehmen sind. Zeit und Energie sind wesentlich besser aufgehoben, jetzt für alle das Leben erträglicher zu machen.

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lampenschirm73 27.10.2014, 17:12
2.

Wäre es nicht viel besser dafür zu sorgen, dass die Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurückkehren können?
Dazu am besten die beiden Länder Syrien und Irak entlang der konfessionellen Grenzen in drei oder vier Staaten aufteilen. Dann ist der Bürgerkrieg im schiitischen und kurdischen Teil sofort beendet.

Die Sunniten müssen dann wählen ob sie lieber in einem Kalifat leben wollen oder in einem zivilisierten Staat. Vielleicht sollte man hier erstmal zwei sunnitische Staaten gründen.
Die ethnisch religiösen Minderheiten werden wohl entweder zu den Schiiten oder den Kurden gehören wollen.

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ratxi 27.10.2014, 17:15
3. Primaer...

Primaer muessen jetzt schnell winterfeste Lager errichtet werden, das ist klar.
Aber ich verstehe nicht, dass es nicht moeglich sein soll, in einer gemeinsamen internationalen Aktion den IS komplett zu vernichten.
Dann koennen die Menschen in ihre Orte zurueck; das wollen sie wohl am liebsten.
Statt dauerhaft Millionen Fluechtlinge zu versorgen, ist es doch sinnvoller, die vielleicht 30.000 IS-Kaempfer zu beseitigen.

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wynkendewild 27.10.2014, 17:17
4. Die arabsiche Welt...

Zitat von Till67
Statt das THW und Hilfsgüter herunterzuschicken, wird diskutiert wieviel 1000 Flüchtlinge wohin aufzunehmen sind. Zeit und Energie sind wesentlich besser aufgehoben, jetzt für alle das Leben erträglicher zu machen.
Das Leid der Flüchtlinge kann nur durch ein Engagement der arabischen Welt gemindert werden, die verfügt schließlich über die ganzen Öl-Milliarden.

Da dort unten außerdem ein blutiger Bürgerkrieg tobt wäre es unverantwortlich zivilen Rettungskräften einem unnötigen Risiko für Leib und Leben auszusetzen.

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stowolle 27.10.2014, 17:18
5. Nicht reden - handeln

Die bereits bestehende Katastrophe wird nicht durch lange Reden, sondern durch entschlossenes Handeln gemildert. Dies gilt für humanitäre wie für militärische bzw. logistische Unterstützung. Zumindest bei Hilfslieferungen für die Flüchtlinge wären die Zaghaften unter den Staaten gefragt.

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mymindisramblin' 27.10.2014, 17:26
6.

Zitat von lampenschirm73
Wäre es nicht viel besser dafür zu sorgen, dass die Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurückkehren können? Dazu am besten die beiden Länder Syrien und Irak entlang der konfessionellen Grenzen in drei oder vier Staaten aufteilen. Dann ist der Bürgerkrieg im schiitischen und kurdischen Teil sofort beendet. Die Sunniten müssen dann wählen ob sie lieber in einem Kalifat leben wollen oder in einem zivilisierten Staat. Vielleicht sollte man hier erstmal zwei sunnitische Staaten gründen. Die ethnisch religiösen Minderheiten werden wohl entweder zu den Schiiten oder den Kurden gehören wollen.
super idee. und wer teilt das ganze auf - und bringt dann die beteiligten parteien, insbesondere den is der sowieso die ganze welt islamisieren moechte, dazu, sich auch an diese grenzen zu halten? wenn das so einfach waere koennte man denen auch gleich sagen: 'bitte seid lieb zueinander und vertragt euch'. gut gemeint, aber vielleicht doch ein bisschen naiv dein vorschlag.

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lampenschirm73 27.10.2014, 17:35
7.

Zitat von ratxi
Primaer muessen jetzt schnell winterfeste Lager errichtet werden, das ist klar. Aber ich verstehe nicht, dass es nicht moeglich sein soll, in einer gemeinsamen internationalen Aktion den IS komplett zu vernichten. Dann koennen die Menschen in ihre Orte zurueck; das wollen sie wohl am liebsten. Statt dauerhaft Millionen Fluechtlinge zu versorgen, ist es doch sinnvoller, die vielleicht 30.000 IS-Kaempfer zu beseitigen.
Das wäre sicher richtig.
Allerdings gehen Sie von der falschen Annahme aus, dass die IS aus nur 30.000 Leuten besteht. Die haben massive Unterstützung/Rückendeckung/Sympathie in der sunnitschen Bevölkerung der gesamten Region. (Türkei, Libyen, Golfstaaten bis nach Tschetschenien.) So leicht kann man die nicht besiegen.

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ratzmatz 27.10.2014, 17:36
8. Schande

Es ist eine Schande sondergleichen.Alle beteiligten Staaten geben sich der Lächerlichkeit preis.Wenn es nicht möglich ist eine kriminelle Vereinigung wie diese Islamfaschisten innerhalb kürzester Zeit aus der Weltgeschichte zu entfernen,brechen bald schlimme Zeiten überall an.Wer soll mit dieser Schuld je fertig werden?Und die möchtegern Imame die diesen Schwachsinn nicht entschieden verurteilen sind für mich Mittäter.Egal ob Schiitische oder sunnitische Imame.Es zeigt sich immer mehr wie überflüssig Religion ist.Nie wird Religion in der Lage sein menschliches Zusammenleben friedlich zu organisieren.Das können ganz alleine weltliche Kräfte und sonst niemand.

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kimba_2014 27.10.2014, 17:38
9.

Jetzt können die ganzen stinkreichen Golfstaaten mal zeigen, dass ihnen ihre Glaubensbrüder nicht nur auf dem Papier oder in der Propaganda etwas wert sind.
Spendet großzügig, nehmt eure Glaubensbrüder bei euch auf! Lasst nicht nur Europa den Syrern helfen. Das ist eure Region der Welt!

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