Forum: Politik
Syrien-Konflikt: Amerikas Angst vor einem zweiten Irak
AFP

Der US-Präsident sieht klar das syrische Regime für den Angriff mit Chemiewaffen verantwortlich - die Vorbereitungen für einen Militärschlag aber stocken. Washington und London wollen den Bericht der Uno-Inspektoren abwarten. Die Furcht vor einem neuen Debakel wie im Irak ist groß.

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hubertrudnick1 29.08.2013, 07:48
1. Auf in den Krieg

Zitat von sysop
Der US-Präsident sieht klar das syrische Regime für den Angriff mit Chemiewaffen verantwortlich - die Vorbereitungen für einen Militärschlag aber stocken. Washington und London wollen den Bericht der Uno-Inspektoren abwarten. Die Furcht vor einem neuen Debakel wie im Irak ist groß.
Wenn unsere Politiker, die immer sehr schnell dabei sind andere Länder mitmilitärischer Gewalt zu drohen selbst mal als einfacher Soldat in den Krieg ziehen müssten, ob sie dann noch immer so viel Waffengewalt fordern würden?
Man kann es auf der ganzen Welt sehen, wo die Politiker durch ihr Militärs haben sich abreagieren lassen, da Tod und Elend zurückgeblieben.

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attatroll1 29.08.2013, 07:54
2.

Wieso sollten Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Panama etc etc etc Angst vor einem 'zweiten Irak' haben? Von den mittel- und südamerikanischen Staaten hat kein einziger Bomben auf den Irak geworfen; selbst Kanada hat sich nicht am schmutzigen Krieg seines Nachbarn beteiligt. Hört doch endlich einmal auf, die USA mit "Amerika" gleichzusetzen. Im Zeitalter der aufstrebenden Schwellenländer Lateinamerikas ist das mehr denn je unangebracht. Die USA sind nicht Amerika!! Die USA sind lediglich EIN Staat in Amerika, und nicht einmal der größte. Das einzige was an denen "groß" ist, ist ihre Klappe

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expat62 29.08.2013, 07:55
3. Es wird keinen Angriff geben

weil es kein UNO Mandat geben wird, wiel Obama nicht Bush ist und weil naechste Woche die Inspektoren herausgefunden haben werden dass es nicht bewiesen ist welche Seite das Nervengas eingesetzt hat.
Alles nur heisse Luft um vom NSA Debakel abzulenken.

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budrick 29.08.2013, 07:58
4. Oder sollten

die Herren Kriegstreiber den Ruf ihrer Bevölkerungen vernommen haben, die überwiegend gegen ein Eingreifen sind, egal in welchem Land. Vielleicht ist die Bimmel endlich mal angesprungen: Demokratie = Politiker arbeiten fürs Volk und nichts anderes. Das ist ein Gedankengang, den auch unsere amtierenden Politiker wieder lernen sollten. Das in Verbindung mit gelebten und nach außen hin klar erkennbaren moralischen Werten und Standpunkten machen für mich einen guten Politiker aus. Wieviele davon haben wir momentan? Mir fällt einfach keiner ein...

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seehas 29.08.2013, 07:58
5. Russische Militärberater in Syrien

Die Massaker an der syrischen Bevölkerung, die das Assad Regime und seine Schergen zu verantworten haben, ähnelt auffällig der Vorgehensweise Russlands in Tschetschenien. In den beiden Tschetschenienkriegen wurden unter der Verantwortung von Boris Jelzin und Wladimir Putin völkermordartige Verbrechen an der tschetschenischen Bevölkerung verübt. Diese Verbrechen wurden von der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ausführlich dokumentiert. Einfach mal mit (GfbV Tschetschenien) googeln. Auch für die Verbrechen in Syrien ist Putin mitverantwortlich, da Russland unter seiner Führung Waffen an Syrien liefert und darüber hinaus wirksame Maßnahmen gegen das Assad Regime im UN-Sicherheitsrat verhindert. Die Parallelen in beiden Konflikten lassen vermuten, dass auch in Syrien das Militär unter der Anleitung russischer Militärberater handelt.

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EchoRomeo 29.08.2013, 07:58
6. Von wegen

Da der Luftschlag auf zwei bis drei Tage beschränkt sein soll, lässt sich im Vorlauf der Aktion ohne Waffen mehr Wirkung erzielen, als bei den Angriffen selbst. Die Luftschläge sollen und werden sich vor allem gegen wertvolle Materiallager von Assad und seine Stäbe richten. Seinen Befehlshabern bleibt also nur eine Chance wenn sie jetzt bereits schnell und oft verlagern. Der gewünschte Nebeneffekt: sie verraten auf diese Art auch Positionen die vorher nicht bekannt waren, können sich in den neuen Gefechtständen nicht für länger einrichten und verlieren durch diese Umzüge die Möglichkeit Kommunikation über schwer abhörbare Kanäle führen zu können. Viel nützen wird ihnen also dieser Aktionismus nichts. Im Gegenteil, bis zum Einschlag der Cruise Missiles werden die Kommandostrukturen von Tag zu Tag unüberschaubarer und schwächer. Strategische und taktische Planung findet nicht mehr statt und ihre Truppen im Land befinden sich für Tage und Wochen auf dem gleichen Informationsniveau wie die FSA. Die aber hat in zwei Jahren gelernt wie man mit Informationsmangel fertig wird und trotzdem Erfolge erzielen kann.

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KuGen 29.08.2013, 08:00
7. Diesen Krieg haben die USA gesucht

Seit 2003 ist ein Angriff der USA und ihrer Vasallenstaaten auf den Iran zu befürchten gewesen. Jetzt wird ein mit dem Iran befreundetes land angegriffen - und bisher sind "Beweise" so unendlich dürftig wie schon 2003 beim Krieg gegen den Irak.

Wer kann also so naiv behaupten, dass die USA diesen Krieg nicht gewollt habe? Oder ist es einfach Desinformation?

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wahlossi_80 29.08.2013, 08:04
8.

Zitat: Es gebe "Beweise" über drei Fälle, in denen die syrischen Rebellen Chemiewaffen eingesetzt hätten.

Wieso die Anführungszeichen? Sicher doch um anzuzeigen, dass der syrische UN-Botschafter lügt. Wieso sind die "unwiderlegbaren Beweise" der USA nicht in Anführungszeichen?

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frankmerkel 29.08.2013, 08:07
9. was fürn lustiger Artikel

ditekt der erste Satz ist umwerfend absurd:
"Diesen Krieg haben die USA nicht gesucht."
Gerne nochmal, auch für den Verfasser.
Erst wird, ohne Anlass!, eine rote Linie gezogen. Dann wird behauptet das Assad diese überschritten hätte. Beweise?, warten die USA erst gar nicht ab.
Es ist mehr als unwahrscheinlich das Assad Giftgas eingesetzt hat. Bereits der erste Satz dieses Artikels ist Unfug oder Teil der Kriegpropaganda, über die wir uns ja seit Tagen freuen dürfen. Schon im Irakkrieg haben wir gelernt: DIE WAHRHEIT STIRBT ZUERST.

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