Forum: Politik
Syrien: Russische Kampfjets sollen US-Verbündete angegriffen haben
REUTERS

Ein russischer Luftangriff in Syrien hat ein Camp von Rebellen getroffen, die der US-Geheimdienst CIA trainiert hat - das sagt US-Senator McCain. Der Kommandeur der Gruppe bestätigt das laut eines Berichts.

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gustavsche 01.10.2015, 18:43
230.

Zitat von ManuelWozniak3.
...es wird immer von den westlichen Medien verurteilt werden. Wenigstens spricht sich Russland mit der syrischen Regierung ab, bevor es Luftschläge auf syrischem Territorium unternimmt, ganz im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten, deren Luftschläge gerade deshalb ineffektiv sind. Überhaupt, wer gibt den USA das Recht zu entscheiden, welche Rebellen „gut“ und welche „böse“ sind? Ganz scheint es so, als seien einfach per definitionem genau die „gut“, die gerade von den USA unterstützt werden. Ein lesenswerter Artikel: http://diewirklichewirklichkeit.com/2015/08/03/baschar-al-assad-vom-freundlichen-augenarzt-zum-schlaechter-von-damaskus-in-nur-zwei-monaten/
Wer gibt Russland das Recht, zu entscheiden, dass Assad "gut" ist?

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klaus591 01.10.2015, 18:43
231. die Doppelrolle der USA

Alles was zum Sturz von Assad beiträgt wird von der USA finanziert und unterstützt.
Da würde mich es mich nicht wundern, wenn auch der IS von den USA trainieren wird und die meisten Luftschläge ins leere gehen.

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curiosus_ 01.10.2015, 18:46
232. Stimmt, wer lesen kann ...

Zitat von irrenderstreiter
Wer lesen kann ist hier klar im Vorteil, das offizielle Programm wird durch das US Militär, nicht durch die CIA durchgeführt.
.... und darüber hinaus auch noch versteht ist klar im Vorteil. Mein Beitrag bezog sich auf volker1964, der schrieb:

Statt den Bürgerkrieg zu befrieden hintertreiben also die USA durch die Ausbildung und Bewaffnung von Rebellengruppen dieses Vorhaben und wollen den Konflikt einseitig für sich gewinnen?

Da ist es doch wohl völlig irrelevant, ob das amerikanische Militär oder die CIA dahinter steht. Das veröffentlichte Ziel der USA bleibt das selbe.

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fisherman 2 01.10.2015, 18:46
233. Der Despot lässt grüßen

Wladimir Putin hat sich nie um Menschenrechte geschert, weder zuhause noch im Ausland. Er ist genauso ein Despot wie Baschar al-Assad, das weiß man nicht erst seit heute (zahlreiche Inhaftierungen Oppositioneller in Russland). Somit haben sich zwei Gleichgesinnte gefunden. Russland vertritt hier nur eigene Interessen. Es wird Zeit, dass beide ( Assad UND Putin) die politische Weltbühne verlassen.

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quaakon 01.10.2015, 18:48
234.

Bin etwas verwundert. Wenn das türkische Militär PKK Kämpfer tötet, die gegen den IS mit NATO Waffen kämpfen ist das also legitim. Kann mir jemand diese Doppelmoral verständlich machen?

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s_morike 01.10.2015, 18:48
235.

Zitat von rloose
Das muss auch ein Irrtum sein. Sowas würden die USA ja nie tun: Rebellen in einem souveränen Staat unterstützen. Dann würden sie ja genau das machen, was sie Putin immer vorwerfen. Dann hätte Mutti bestimmt schon Sanktionen gegen die verhängt.
Derartige Vergleiche sind doch wirklich lächerlich. Es ist etwas anderes, ob man Freiheitskämpfer gegen einen blutrünstigen Diktator oder Separatisten im Kampf gegen eine demokratische Regierung unterstützt. Wenn Sie den Unterschied nicht erkennen, kann man Ihnen auch nicht mehr helfen.

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kugelsicher 01.10.2015, 18:49
236.

Zitat von retterdernation
... Rein völkerrechtlich betrachtet ist Assad doch der gewählte Staatspräsident Syriens. Also sind alle Rebellen - rechtlich betrachtet - Feinde des Staates Syrien.
Sie meinen sicher "frei" gewählte Staatspräsident.

Ist es nicht legitim, zumindest Bestrebungen in Gang zu setzen, einen "Politiker" von ca. 200.000 Toten,
der maßgeblich an dem Flüchtlingselend Schuld ist, zu beseitigen?

Das Feigenblatt einer "Wahl" die den Namen nicht verdient, ist da wohl eher daneben.

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Spegelfan1 01.10.2015, 18:51
237.

Zitat von mrerenoth
Die USA unterstützen keine Terroristen, sondern syrische Bürger und Ex-Soldaten, die ihren Diktator loswerden wollen, weil er lieber sein ganzes Volk ermordet, als demokratische Reformen zuzulassen. Und Putin fällt nichts besseres ein, als nun genau diese Menschen zu bombardieren. Der Mann testet seine Grenzen aus. Stärke zeigen ist sein Mittel der Wahl um von innenpolitischen Problemen abzulenken. Wie lange kann das gut gehen?
Putin provoziert unter dem Deckmantel den IS anzugreifen einen militärischen Konflikt zwischen den USA, der Nato
und Russland und seinen Verbündeten. Er testet wie weit er gehen kann. Er ist ein macht- besessener Politiker und denkt an die Neuordnung der Welt mit Hilfe militärischer Mittel. Die Eurasische Union muss stärker werden, wie das "kleine dumme Europa", dazu braucht er Asad, den Iran, Irak. Er will sich über alle Staatsmänner im Nahen Osten stellen.

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