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Syrien: Russland bombt - um die Opfer soll sich der Westen kümmern
REUTERS/ Russian Ministry of Defence

Immer wieder erinnert Außenminister Steinmeier den Kreml an seine Verantwortung für die humanitäre Lage in Syrien. Doch Russland kümmert sich weder um die Kriegsopfer im Land noch um die Flüchtlinge.

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hmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm 12.08.2016, 17:08
30.

Putin und seine Großmachtschergen haben so viele Tote auf dem Gewissen in Syrien, Ukraine, Georgien ... und der Westen traut sich wegen irgendwelcher wirtschaftlichen Folgen zu keinen ernsthaften Sanktionen - gefangen im eigenem Opportunismus!
Russland wäre innerhalb von 3 Monaten am Ende und der Welt würde viel Leid erspart ... es kostet uns halt etwas Wohlstand, aber ist es das nicht wert, es sterben täglich Menschen!

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DerBaske 12.08.2016, 17:09
31. Herrje... oder Tekbir!

-"Die Milizen in Aleppo sind der Definition nach Rebellen, insofern sie gegen die offizielle Regierung kämpfen. Moderate Kräfte, wie der Begriff unter Umständen suggeriert, sind jedoch keine mehr darunter."
-"Für den Nahost Experten Michale Lüders ist das auch einer der Gründe, weshalb von der Regierung bereitgestellten "humanitären Korridore" zuletzt kaum zur Flucht aus der umkämpften Stadt genutzt wurden: die Dschihadisten missbrauchen die Zivilisten als menschliche Schutzschilde und hätten darum kein Interesse daran, die Menschen hinauszulassen."
... das sage nicht ich, sondern ein westliches, allerdings nicht deutsches Medium (Kurier.at).
Möchte ich mal unkommentiert hier reinsetzen...
Da ich den Komplott in Syrien seit seinen Anfängen verfolge, kann ich sagen: Je lauter das Geheuel nach Feuerpause ist, je mehr Berichte über Fassbomben und Giftgas den Markt fluten, desto dreckiger geht es den "Rebellen". Komisch, vor zwei Wochen noch, als die Jungs den Belagerungsring durchbrachen, waren sie noch die "größte Hoffnung Aleppos" (Spiegel). Und nun?

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P-Centurion 12.08.2016, 17:11
32.

Zitat von kugelsicher
Wie man die Realität so um 180 Grad verdrehen kann, ist mir ein Rätsel. Obwohl, eigentlich bekannt.
Ja, es ist bekannt dass Frankreich, UK und USA schon vor dem Krieg "Rebellen" trainiert, finanziert und bewaffnet haben (Wikileaks 2006). Sie wussten auch dass Al Qaida dort tätig war und Anschläge verübt haben. Auch dazu gibts amerikanische Dokumente, die das deutlich sagen. Auch dass sie vorausgesehen haben dass ISIS entsteht, aber aber geschehen haben lassen.
Und dass die CIA Extremisten mit TOWs versorgt hat, ist auch kein Geheimnis mehr.
Aber bitte, bringen sie ihre "bekannten" Beweise. Meine sind alle seriös, offiziell und schnell zu finden.

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decathlone 12.08.2016, 17:12
33. Vermutlich arbeiten die westlichen Geheimdienste schon daran,...

... dass die aus Russland und den ehemaligen Sowjetrepubliken stammenden Islamisten heil nach Hause zu Mütterchen Russland und Väterchen Putin gelangen können... Ich Afghanistan gabs auch schon mal solche Allianzen.

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jamey 12.08.2016, 17:13
34.

Zitat von Hermes75
Wenn man davon ausgeht, dass die Berichte halbwegs stimmen, dann bombardiert Russland offenbar auch gerne Krankenhäuser
Etliche Berichte stimmen halt nicht, entweder werden zerbombte Krankenhäuser als noch einmal zerbombt beworben oder es gibt an den Stellen keine Krankenhäuser.

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tompike 12.08.2016, 17:15
35. Retourkutsche für EU Sanktionen

Jetzt braucht Putin keine Rücksicht mehr zu nehmen; das wird für die EU und BRD richtig teuer, mit allen jährlichen Folgekosten in Milliardenhöhe.

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Havel Pavel 12.08.2016, 17:15
36. Welche Oberschicht?

Zitat von 68bella68
.....gibt es denn in Syrien? Die sog. gemäßigten Kräfte.wie die freie syrische Armee, sind doch alle zu den Islamsten übergelaufen. Syrien würde ein islamistischer Staat, wenn dort die Opposition die Macht kommt. Will das der Westen? Im übrigen hat Frau Merkel die syrische Oberschicht als Flüchlinge ins Land geholt, denn nur die können die teuren Schlepperbanden bezahlen. Die Syrier ohne Geld sitzen im eigenen Land fest.
Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass die Oberschicht eines Staates sich überwiegend aus Ungebildeten oder gar Analphabeten zusammensetzt, das Gegenteil dürfte wohl eher zutreffen. Leute die wirklich gebildet und wohlhabend sind werden sich wohl kaum auf die praktizierten Fluchtabenteuer einlassen, sie hätten sicherlich andere Mittel und Wege gefunden dem Land den Rücken zu kehren, um in ein Land ihrer Wahl ohne chaotische Flüchtlingszuwanderungen zu gelangen. Sicher liegen Sie mit Ihrer Meinung wohl richtig, dass eine Befriedung des Landes sehr schwierig oder gar unmöglich ist, da jede gegen die rechtmässige Regierung kämpfende Bewegung aus dem Ausland unterstützt wird. Solch eine Vorgehensweise ist immer sehr zweifelhaft und hat in der Vergangenheit wohl kaum jemals den gewünschten Erfolg gehabt, sondern, ganz im Gegenteil die Situation noch zusätzlich verschärft. Flüchtlinge ungefiltert aus Kriegsgebieten aufzunehmen ist natürlich ales andere als eine kluge Entscheidung, da hier zwangsläufig auch ein Teil der Auseinandersetzungen mit ins Land geholt wird. Da auch deutsche Streitkräfte mit in Kampfeinsätze eingebunden sind ist diese Vorgehensweise natürlich ganz besonders kritisch zu sehen, da sich Deutschland hierdurch freiwillig einem erhöhten Risiko aussetzt und in gewisser Weise erpressbar ist. Die Amerikaner sind hier mit Recht weitaus vorsichtiger und würden einen Teufel tun Flüchtlinge aus einem Kriegsland in dem sie selbst involviert sind so einfach in ihr Land strömen zu lassen. Wen sie überhaupt solche Flüchtlinge dort aufnehmen, dann selbstverständlich nur nach vorausgegangener gründlichster Überprüfung! Für Amerika steht hat der Schutz der eigenen Bevölkerung immer an allererster Stelle.

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heinrich-wilhelm 12.08.2016, 17:15
37. Destabilisierung

ist doch Putins Ziel. Der Westen hat ihn nach dem Untergang der UdSSR in vielfacher Weise gedemütigt. Obama sah on Russland mur noch eine Regionalmacht etc. Die " Erzeugung" der Flüchtlingskrise ist für Putin keine humanitöre Frage, sondern das zynische Mittel den Westen zu destabilisieren. Und wie man sieht, es funktioniert.

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Donald Knapp 12.08.2016, 17:16
38. Erstens war es der 3. Golfkrieg und das.....

Zitat von jamey
Ja, die Leistungen/Statistik von G.W. Bush hat man im 2. Irak-Krieg gesehen.
...Ergebnis war der Sieg der US Armee innerhalb von 3 Wochen. Das das Volk sich nicht benehmen kann und die neue Freiheit nicht nutzt um einen demokratischen Neuanfang zu starten kann man ja wohl schlecht den Alliierten vorwerfen. Ich gebe ihnen Recht das die Statistik heute besser aussehen würde wenn man den Irak viel länger unter alliierter Kontrolle gelassen hätte. Und ich meine damit wirklich Jahrzehnte. Was die Russen in Syrien machen ist reines Posen und hat nicht aber auch Garnichts mit einer Lösung zu tun.

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kugelsicher 12.08.2016, 17:18
39.

Zitat von P-Centurion
Ja, es ist bekannt dass Frankreich, UK und USA schon vor dem Krieg "Rebellen" trainiert, finanziert und bewaffnet haben (Wikileaks 2006). Sie wussten auch dass Al Qaida dort tätig war und Anschläge verübt haben. Auch dazu gibts amerikanische Dokumente, die das deutlich sagen. Auch dass sie vorausgesehen haben dass ISIS entsteht, aber aber geschehen haben lassen. Und dass die CIA Extremisten mit TOWs versorgt hat, ist auch kein Geheimnis mehr. Aber bitte, bringen sie ihre "bekannten" Beweise. Meine sind alle seriös, offiziell und schnell zu finden.
Dann wäre es schön, wenn sie alle ihre Behauptungen mal mit Links belegt hätten.

Was ist verwerflich daran, gegen diesen Assad die Opposition zu unterstützen und einen TV Sender zu installieren?

Der Rest sind Behauptungen. Natürlich war Aal Qaida in der Region, welche Überraschung. Na und.
Den arabischen Frühling hat es gegeben, den haben sich nicht die USA ausgedacht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Arabis...und_Beteiligte

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