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Syrienkrieg in Ost-Ghuta: Waffenruhe für die "Hölle auf Erden" vorerst gescheitert
REUTERS

Seit Tagen fallen Bomben im syrischen Rebellengebiet Ost-Ghuta, Hunderte sind gestorben. Ein Anlauf für eine Waffenruhe ist nun gescheitert. Das mit Assad verbündete Russland gibt den Aufständischen die Schuld.

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erzengel1987 22.02.2018, 07:53
1. Stoppt es Stoppt es...

Als ob irgendeiner der Kriegsparteien daran noch interesse hätte.
Welcher Krieg ist human?
Welcher Krieg ist logisch?
Welcher Krieg ist wirklich notwendig?
Krieg zeigt hier seine hässliche Fratze. Daran kann kein Politiker mehr etwas ändern. Einmal entfesselt herrscht eben Krieg. Da kann man noch soviel Diplomatie walten lassen, die hat jetzt wirklich versagt. Eine Seite muss komplett besiegt werden. Erst dann hört es vielleicht auf. Das unten dürfte Wohl noch paar Jahrzehnte weiterlaufen. Es sterben halt noch paar Tausend Menschen. Ganz ehrlich wen interessiert es denn wirklich?

Das ist jedenfalls ein gutes Beispiel wenn Diplomatie komplett versagt hat. Oberstes Ziel sollte jetzt sein Assad zu unterstützen und den Kurden einen eigenen Staat zu geben und eventuell einen anderen Teil des Landes Terroristen Rebellen Freiheitskämpfern zu geben. Bestes Beispiel wir unterstützen quasi laut Türkei Terroristen und für uns sind es Freiheitskämpfer sau geil wie durchsichtig da die Propaganda wird :-)

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rjb26 22.02.2018, 08:03
2. hat da jemand

was anderes erwartet? das war in Mossul doch auch so. ok, da waren es die Guten die Krankenhäuser bombardiert haben etc.

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Red_Indian 22.02.2018, 08:06
3. Schutzmächte

Man stelle sich vor, die USA wären die Schutzmacht Syriens und trügen Mitverantwortung für die barbarische Kriegsführung des Assad-Regimes. Die Foren würden heißlaufen, die üblichen Verdächtigten wären maßlos empört und tief betroffen.
Schutzmacht Syriens ist allerdings Russland ... Selbstredend
ist die Hegemonialmacht Russland vollständig exkulpiert, weil doch die USA (oder ersatzweise "der Westen") ganz allein ursächlich für die Situation in Syrien ist.

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fd2fd 22.02.2018, 08:06
4. Die Zeit des Tiger ist gekommen,

um die Menschen aus der Geiselhaft der Islamisten zu befreien. Diese hatten ihre Chance, die Waffen niederzulegen. Hoffen wir das die Zivilisten und vor allem Kinder ausbdieser Hölle befreit werden können.

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frank.huebner 22.02.2018, 08:13
5. Wer ist der Böse?

Ghuta wird von Kämpfern der Dschabhat Fatah asch-Scham besetzt, früher Al-Nusra-Front und Al-Quaida-Anhängsel, nun erklärte IS-Anhänger. Es ist schlimm für die Zivilisten in Ghuta, keine Frage, aber ich bin voll und ganz der Meinung, dass die köpfeabschneidenden Gottesstaateskrieges mit allen Mitteln bekämpft werden müssen. Assad ist kein Engel und hat selbst zigtausende Menschen auf dem Gewissen, aber alles, was nach ihm kommen wird, wird schlimmer werden. Denn die gerüchteweise bestehenden "gemäßigten" Rebellen sind ein Wunschtraum des Westens, die in seiner westlichen Wertedenkweise verhaftet sind. Wenn jemand dort wirklich die Kömpfe beenden will, ist es an den Terroristen der Al-Nusra, abzuziehen oder sich zu ergeben. Aber das wird nicht passieren. Viel dringlicher ist das Problem im Norden, wo eine der letzten intakten Provinzen (wirtschaftlich und verwalterisch) von den türkischen INvasoren zerschlagen und zerstört wird. Aber da schweigt der Westen lieber.

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DeathEye 22.02.2018, 08:17
6. Wie geschrieben,

hat Russland bei Verhandlungen deren Aufgabe gefordert. Diese wurde von den Aufständischen abgelehnt. Denen sind die Zivilbevölkerung völlig egal, sonst hätten sie sich darauf eingelassen.

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Ruth aus der Kurpfalz 22.02.2018, 08:17
7. Wer ist schuld?

Die Regierungstruppen, die die islamistischen Milizen bekämpfen, die sich in der Stadt verschanzt haben?

Oder die islamistischen Milizen, die sich in einer von Zivilisten bewohnten Stadt verschanzt haben und dadurch die Stadt überhaupt erst zum Schlachtfeld gemacht haben.

Die Milizen müssten doch einfach nur aus der Stadt abziehen und schon würden die Angriffe aufhören. Oder sie müssten einfach nur aufgeben, dann würden die Angriffe auch aufhören.

Einzig und alleine nur den Regierungstruppen die "Schuld" an den zivilen Opfern zu geben, ist falsch.

Wer sich hinter Zivilisten versteckt und hinter diesem menschlichen Schutzschild hervor operiert, ist schuld. Genau das sagt das internationale Kriegsrecht.

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gedu49 22.02.2018, 08:21
8. Krokodilstränen ?

...."Schweden und Kuwait bereiteten indes eine Resolution für die Sicherheitsratssitzung vor, die eine 30-tägige Feuerpause für Syrien fordert.".... Waren es nicjht Kuwait das die Rebellen massiv unterstützte und aufrüstete ?
Ich bin kein Militärstratege, aber ich frage mich was weniger Opfer kosten würde. Ein massiver und pausenloser Angriff auf die Rebellen oder ein endloses Verhandeln das den Rebellen immer wieder Gelegenheit gäbe ihre Kräfte zu bündeln und sich hinter Frauen und Kindern zu verschanzen. Siehe Aleppo.

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honk_haggard 22.02.2018, 08:22
9. Von Dämonen und Monstern

Seit den letzten Tagen habe ich wieder viel gelesen, von Dingen die mich letztendlich belasten, weil ich sie nicht lösen kann und anscheinend auch schon gar keiner von den da oben (so sieht es wohl aus, der UNO fehlen wohl schon die Worte). Tja aber den Medien fehlen sie nicht, jeden Tag nicht ein neuer Artikel, der erscheint, was gut und richtig ist. Aber ich mahne die Worte!. Ich lese: Hölle auf Erden, Vernichtung, syrisches Srebrenica, Assads Endkampf (nachher von Zeitonline zu Endspiel umbenannt) Assads (Teufels) Werk und Erdogans Beitrag etc. So ganz neutral betrachtet eine extreme, ich nenne es mal, Emotionalisierung, die hier stattfindet. Kein Artikel, unabhängig der online Medien, in dem nicht weinende, blutende oder zerrissene Kinder gezeigt werden (Sie werden einfach so benutzt, für diesen Zweck) und es hört nicht auf. Das benutzte Vokabular drückt auf den Nazi Knopf, die jedem Deutschen schlechte Erinnerungsstromstöße erteilt, zurecht, dass dürfen wir auch niemals vergessen. Aber ist ein Vergleich, wie er versucht wird, gerechtfertigt und angebracht? Eine Emotionalisierung und Dämonisierung, die hier im überschlagendem Sinne stattfindet. Gibt es noch eine Überhöhung die noch nicht genannt wurde? Wie wäre es mit Ghouta Holocaust? Also bitte weg von solchen Vergleichen, die hier angedeutet werden. Es ist mit nichts zu vergleichen! Absolut nicht. Welche Emotionen sollen hier eigentlich bedient werden? Mitgefühl? Entsetzen? Angst? Oder ist es nicht eher der Hass?

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