Forum: Politik
Syrische Kurden in Angst vor dem IS: 70.000 Flüchtlinge in nur 24 Stunden
AFP

Die Türken haben einige Grenzübergänge nach Syrien geöffnet - nun kommen die Flüchtlinge zu Zehntausenden. Laut Uno brachten sich binnen 24 Stunden rund 70.000 syrische Kurden in Sicherheit. Sie fürchten den Terror des "Islamischen Staats".

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Europäischer Realist 21.09.2014, 10:50
1. Tragödie größten Ausmasses

12 Jahre nach dem verheerenden Einwirken der Bush-Administration in die Machgefüge im Mittleren Osten ist nichts besser, aber so ziemlich alles schlechter geworden in der Region.

Mindestens 2 verlorene Generationen und Hunderttausende von Toten hat der angebliche Einsatz für "mehr Freiheit und Demokratie" dort schon gefordert ... Die Folgen dieses völlig planlosen und unkoordinierten Einsatzes hat im übrigen neben den Menschen in der Region vor allem Europa zu tragen, das von Flüchtlingen mittlerweile überrannt wird.

Um jeglichen Missverständnissen vorzubeugen: diese Menschen (zB syrische Christen) haben keine Lebensbasis mehr in ihrer Heimat und müssen aufgenommen werden! Ansonsten verraten wir unsere christlich-humanistische Basis.

Aber wo bleibt da die Verantwortung und Solidarität der eigentlichen Verursacher jenseits des Atlantiks?

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rabie 21.09.2014, 11:14
2. Ob das die Türkei gewollt hatte

Ich frage mich immer noch welches politisches Kalkül dahinter steckte, als Erdogan und seine Gefolge sich entschieden haben IS Kämpfern ein Rückzugsort auf Türkischen Boden zu geben. Wollte er nicht damit eigentlich eher Assad und die Kurdische KKP und PKK schwächen? und nun schneidet man sich ins eigene Fleisch. Alleine die Millionen Flüchtlinge werden erstmal zur Belastungsprobe und ob man sich damit nicht weiter Terroristen reinholt ist auch fraglich. Wer kann schon den Unterschied erkennen, wen man da rein holt.

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Vergil 21.09.2014, 11:18
3.

Zitat von Europäischer Realist
12 Jahre nach dem verheerenden Einwirken der Bush-Administration in die Machgefüge im Mittleren Osten ist nichts besser, aber so ziemlich alles schlechter geworden in der Region. Mindestens 2 verlorene Generationen und Hunderttausende von Toten hat der angebliche Einsatz für "mehr Freiheit und Demokratie" dort schon gefordert ... Die Folgen dieses völlig planlosen und unkoordinierten Einsatzes hat im übrigen neben den Menschen in der Region vor allem Europa zu tragen, das von Flüchtlingen mittlerweile überrannt wird. Um jeglichen Missverständnissen vorzubeugen: diese Menschen (zB syrische Christen) haben keine Lebensbasis mehr in ihrer Heimat und müssen aufgenommen werden! Ansonsten verraten wir unsere christlich-humanistische Basis. Aber wo bleibt da die Verantwortung und Solidarität der eigentlichen Verursacher jenseits des Atlantiks?
Ihre Analyse ist falsch.

Diese Krise hat in Syrien ihren Ursprung, nicht im Irak. Und die Krise in Syrien ist deshalb so fürchterlich geworden, weil der Westen Assad eben keinen Einhalt geboten hat. Das war der Riesenfehler der vergangenen Jahre. Übrigens befeuert hier im Forum, wo ja alle der Meinung waren, Assad sei eigentlich ein ganz Lieber und die Berichte über die Untaten des Regimes seien alle nur Fake.

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wynkendewild 21.09.2014, 11:25
4. Falscher Ansatz

Zitat von Europäischer Realist
12 Jahre nach dem verheerenden Einwirken der Bush-Administration in die Machgefüge im Mittleren Osten ist nichts besser, aber so ziemlich alles schlechter geworden in der Region. Mindestens 2 verlorene Generationen und Hunderttausende von Toten hat der angebliche Einsatz für "mehr Freiheit und Demokratie" dort schon gefordert ... Die Folgen dieses völlig planlosen und unkoordinierten Einsatzes hat im übrigen neben den Menschen in der Region vor allem Europa zu tragen, das von Flüchtlingen mittlerweile überrannt wird. Um jeglichen Missverständnissen vorzubeugen: diese Menschen (zB syrische Christen) haben keine Lebensbasis mehr in ihrer Heimat und müssen aufgenommen werden! Ansonsten verraten wir unsere christlich-humanistische Basis. Aber wo bleibt da die Verantwortung und Solidarität der eigentlichen Verursacher jenseits des Atlantiks?
Wie Herr de Maizière es schon richtig erkant hat können wir das Armutsproblem nicht alleine dadurch lösen indem wir aus falsch evrstandener Nächsteliebe Millionen von Menschen bei uns in Deutschland aufnehmen oder in ganz Europa "fair" verteilen (als wären diese Leute eine Ware um die man schachern könnte).

Die Probleme müssen vor Ort gelöst werden und sei es auch mit der Hilfe eine robusten Mandats.

Wer vor der Gewalt kapituliert handelt schließlich weder chrtislich noch humanistisch sondern einfach nur feige...

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jroppenheimer 21.09.2014, 11:27
5. Die Geister die ich rief...

Wenn man bedenkt, dass die Türkei die IS finanziell unterstützt und mit Waffen versorgt hat und die gesamte Versorgung der IS über die Türkei duldet, dann muss sie auch mit den Konsequenzen (Flüchtlingen) klarkommen. Was hat Regierung Erdogan denn gedacht? Man versorgt einen Haufen ungebildete Fanatiker mit Waffen, die sie anschließend brav abgeben werden?
Ich warte auf den Tag an dem die IS versuchen wird in der Türkei einzumarschieren...

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muffpotter 21.09.2014, 11:37
6.

Zitat von Europäischer Realist
12 Jahre nach dem verheerenden Einwirken der Bush-Administration in die Machgefüge im Mittleren Osten ist nichts besser, aber so ziemlich alles schlechter geworden in der Region. Mindestens 2 verlorene Generationen und Hunderttausende von Toten hat der angebliche Einsatz für "mehr Freiheit und Demokratie" dort schon gefordert ... Die Folgen dieses völlig planlosen und unkoordinierten Einsatzes hat im übrigen neben den Menschen in der Region vor allem Europa zu tragen, das von Flüchtlingen mittlerweile überrannt wird. Um jeglichen Missverständnissen vorzubeugen: diese Menschen (zB syrische Christen) haben keine Lebensbasis mehr in ihrer Heimat und müssen aufgenommen werden! Ansonsten verraten wir unsere christlich-humanistische Basis. Aber wo bleibt da die Verantwortung und Solidarität der eigentlichen Verursacher jenseits des Atlantiks?
Vielleicht sollte unsere Politik mal versuchen daraus etwas zu lernen, nämlich dass es nicht funktioniert allen Menschen in den verschiedensten gegenden dieser Welt unsere sog. "Wertegesellschaft" überzustülpen.
Allerdings habe ich da eher wenig Hoffnung.

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anatolian 21.09.2014, 11:40
7. Forenschwachsinn

Ich wundere mich jedesmal wie hier im Forum argumentiert wird. Die Türkei hat kein Interesse daran die IS zu unterstützen. Haltet Euch doch mal die Zahlen vor Augen Deutschland stöhnt auf bei 20000 Flüchtlingen im Jahr. Diese Zahl passiert die türkische Grenze in weniger als einer Woche. Wer soll da noch unterscheiden können wer Flüchtling und wer Terrorist ist? Einfach nur frech dann solche Behauptungen von sich zu geben.

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spmc-135322777912941 21.09.2014, 11:44
8. Wieder einmal eine Abrechnung mit Bush losgeworden ?

Zitat von Europäischer Realist
12 Jahre nach dem verheerenden Einwirken der Bush-Administration in die Machgefüge im Mittleren Osten ist nichts besser, aber so ziemlich alles schlechter geworden in der Region.Mindestens 2 verlorene Generationen und Hunderttausende von Toten hat der angebliche Einsatz für "mehr Freiheit und Demokratie" dort schon gefordert ... Die Folgen dieses völlig planlosen und unkoordinierten Einsatzes hat im übrigen neben den Menschen in der Region vor allem Europa zu tragen, das von Flüchtlingen mittlerweile überrannt wird.Um jeglichen Missverständnissen vorzubeugen: diese Menschen (zB syrische Christen) haben keine Lebensbasis mehr in ihrer Heimat und müssen aufgenommen werden! Ansonsten verraten wir unsere christlich-humanistische Basis.Aber wo bleibt da die Verantwortung und Solidarität der eigentlichen Verursacher jenseits des Atlantiks?
Ich hoffe, Sie fühlen sich jetzt besser. Und, ach ja, der Ruf nach unserer christlich-humanistischen Basis macht Ihren Beitrag noch ironischer. Soweit man das überhaupt überblicken kann nahm die ISIS ihren Ursprung in Syrien. Das hat wohl etwas mit dem bejubelten Arabischen Frühling zu tun der dem Herrn Assad gar nicht schmecken wollte. Den Bahreinis auch nicht, sie haben ihn mit Hilfe der Wahabiten niedergeschlagen. Den Ägytpern auch nicht, sie haben ihn mit eigener Kraft und Waffengewalt niedergeschlagen.Dem Jemen auch nicht, den hat man mit Hilfe der USA niedergeschlagen.In Libyen war er dank der Hilfe von F und GB und Waffenunterstützung der USA "erfolgreich", genauso wie im Irak. Hätte man, wie in D und J, Besatzungstruppen für die nächsten 50 Jahre stationiert, wäre es nie zu dieser innenpolitischen Katastrophe gekommen. Dank Bsuh und der USA hatten die Iraker die Chance eines selbstbestimmten Lebens, sie haben es durch ihre inner-religiösen Streitereien verspielt. Mnche Völker sind wohl doch noch nicht reif für Demokratie, die werden dann unterdrückt, irgendein Despot wird sich schon wieder finden.

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spmc-135322777912941 21.09.2014, 11:46
9. In einem Punkt haben Sie recht, aber

Zitat von Vergil
Ihre Analyse ist falsch.Diese Krise hat in Syrien ihren Ursprung, nicht im Irak. Und die Krise in Syrien ist deshalb so fürchterlich geworden, weil der Westen Assad eben keinen Einhalt geboten hat. Das war der Riesenfehler der vergangenen Jahre. Übrigens befeuert hier im Forum, wo ja alle der Meinung waren, Assad sei eigentlich ein ganz Lieber und die Berichte über die Untaten des Regimes seien alle nur Fake.
schauen Sie nach Libyen, da hat der Westen (ohne Deutschland) interveniert und den Tyrannen weggebombt mit der Folge, dass das Parlament sich nun auf einem griechischen Schiff treffen muss.

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