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Syrische Protesthochburg Homs: Eine Stadt wird ausgelöscht
AFP

Die Bewohner der syrischen Stadt Homs kämpfen um ihr Leben. Seit sechs Tagen steht das Zentrum des Widerstands gegen Assad unter Dauerbeschuss der Armee. Fliehen können die Menschen nicht, alle Zugangsstraßen sind abgesperrt. Lebensmittel werden knapp, Ärzte fehlen: Beobachter sprechen von einer humanitären Katastrophe.

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Tomo1970 10.02.2012, 07:55
1.

Zitat von sysop
Die Bewohner der syrischen Stadt Homs kämpfen um ihr Leben. Seit sechs Tagen steht das Zentrum des Widerstands gegen Assad unter Dauerbeschuss der Armee. Fliehen können die Menschen nicht, alle Zugangsstraßen sind abgesperrt. Lebensmittel werden knapp, Ärzte fehlen: Beobachter sprechen von einer humanitären Katastrophe.
Von welchen Beobachtern spricht denn hier der Spiegel. Sind das zuverlaessige Mitarbeiter des Magazins, die in die Stadt entsendet wurden?
Ich glaube langsam kein Wort mehr in diesem Propaganda-Feldzug mit dem Ziel ein weiteres Land ins Chaos zu stuerzen.
Leider wird es wieder mal >50 Jahre dsauern, bis wir erfahren koennen, wer diesen Buergerkrieg angezettelt hat.

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theodorheuss 10.02.2012, 07:59
2. Wie können

Zitat von sysop
Die Bewohner der syrischen Stadt Homs kämpfen um ihr Leben. Seit sechs Tagen steht das Zentrum des Widerstands gegen Assad unter Dauerbeschuss der Armee. Fliehen können die Menschen nicht, alle Zugangsstraßen sind abgesperrt. Lebensmittel werden knapp, Ärzte fehlen: Beobachter sprechen von einer humanitären Katastrophe.
Menschen wie der Assad eigentlich noch eine ruhige Minute in ihrem Leben finden?

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pragmat. 10.02.2012, 08:12
3. Srebrenica und mehr

Zitat von sysop
Die Bewohner der syrischen Stadt Homs kämpfen um ihr Leben. Seit sechs Tagen steht das Zentrum des Widerstands gegen Assad unter Dauerbeschuss der Armee. Fliehen können die Menschen nicht, alle Zugangsstraßen sind abgesperrt. Lebensmittel werden knapp, Ärzte fehlen: Beobachter sprechen von einer humanitären Katastrophe.
Internationale Aufmerksamkeit erfuhren im Juli 1995 die Stadt und die Lage der Flüchtlinge in der bosniakischen Enklave – damals UN-Schutzzone – , als bosnische Serben unter Führung des Generals Ratko Mladić die Stadt eroberten und alle männlichen Personen, derer sie habhaft werden konnten, verschleppten und im Massaker von Srebrenica ermordeten. Die Rolle der niederländischen Blauhelm-Soldaten und die ihres Kommandanten Thomas Karremans, die nicht entschieden einschritten, um die Morde zu verhindern, ist bis heute umstritten. Die jahrelange Diskussion in den Niederlanden und der 2002 veröffentlichte kritische Report des 'Niederländischen Instituts für Kriegsdokumentation' führte aber im April 2002 zum Rücktritt der zweiten Regierung von Wim Kok

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bananenrep 10.02.2012, 08:12
4. Eine Tragödie

Da gibt es für Assad keine Entschuldigung.Wer mit dem verhandelt gehört nach Nürnberg, das hat dann auch nichts mit Politik zu tun. Das ist Verbrechen. Aber für Wirtschaft wird halt alles getan. Gruß an Moskau. Aber das Buch der Geschichte wird wie immer der Sieger schreiben. Die UN bleibt wie immer der bürokratische zahnlose Tiger. Was zeigt uns das, die Menschen sind den Russen und Chinesen doch eh egal.

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Beobachter123 10.02.2012, 08:13
5. ...

Zitat von sysop
Der Nachrichtensender Al-Arabija meldete unter Berufung auf Regimegegner, landesweit seien am Donnerstag mindestens 126 Menschen von den Regierungstruppen getötet worden, allein 107 in Homs.
Als Quelle für objektive Informationen sind die Regimgegner wohl eher ungeeignet. Auch kann man bei einer Zahl von 126 Toten wohl eher nicht von einer ausgelöschten Stadt sprechen, so tragisch die Fälle im Einzelnen sein mögen.

Ich würde mir wünschen die Berichterstattung wäre weniger reißerisch.

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unifersahlscheni 10.02.2012, 08:13
6. Systematisch...

...werden Menschen getötet. Ohne Chance auf Flucht.

Und die Welt schaut zu...

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proanima 10.02.2012, 08:16
7.

Zitat von sysop
Die Bewohner der syrischen Stadt Homs kämpfen um ihr Leben. Seit sechs Tagen steht das Zentrum des Widerstands gegen Assad unter Dauerbeschuss der Armee. Fliehen können die Menschen nicht, alle Zugangsstraßen sind abgesperrt. Lebensmittel werden knapp, Ärzte fehlen: Beobachter sprechen von einer humanitären Katastrophe.
Ja so ist das, wird wohl wie in Lybien sein. Nur dort war es die NATO und natürlich in Ordnung - oder?

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SirLurchi 10.02.2012, 08:17
8. Ohne Worte

Zitat von sysop
Die Bewohner der syrischen Stadt Homs kämpfen um ihr Leben. Seit sechs Tagen steht das Zentrum des Widerstands gegen Assad unter Dauerbeschuss der Armee. Fliehen können die Menschen nicht, alle Zugangsstraßen sind abgesperrt. Lebensmittel werden knapp, Ärzte fehlen: Beobachter sprechen von einer humanitären Katastrophe.
Man sollte die Befehlshaber jagen wie tolle Hunde und sie dann zum Verrecken in der Wüste bis zum Hals eingraben.

Aber nach wie vor empfinde ich die Wortkombination "humanitäre Katastrophe" als Verhöhnung. - Nur weil die Medien sie inflationär gebrauchen, wird sie nicht richtiger.

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derkrieger 10.02.2012, 08:17
9. Und die Welt....

...schaut zu. Nix gelernt aus Sebrenica. Es muss (auch gegen den Widerstand von Russland und China) militärisch eingegriffen werden.

Das hier verbreitete gutmenschentum hilft (leider) nicht weiter.

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