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Syrische Protesthochburg Homs: Eine Stadt wird ausgelöscht
AFP

Die Bewohner der syrischen Stadt Homs kämpfen um ihr Leben. Seit sechs Tagen steht das Zentrum des Widerstands gegen Assad unter Dauerbeschuss der Armee. Fliehen können die Menschen nicht, alle Zugangsstraßen sind abgesperrt. Lebensmittel werden knapp, Ärzte fehlen: Beobachter sprechen von einer humanitären Katastrophe.

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franks meinung 10.02.2012, 09:11
30. Hauptsache man pflegt seine Ideale

Zitat von johnbatz
Warum ist das nicht ein Problem der Russen, der Chinesen oder der Türken? Lasst doch mal die anderen ran. Die Art von Hilfe der Nato bestand in letzter Zeit im wesentlichen darin einen Haufen Leute zu erschießen (+ein paar Unschuldige) alles in Schutt und Asche zu legen und dann wieder zu verschwinden. Auf die Art von Hilfe würde ich als Betroffener liebend gern verzichten.
Hätten die Alliierten im zweiten Weltkrieg auch so gedacht, würden Sie, ihre Eltern und Kinder heute wahrscheinlich in strammen Organisationen einem Führer huldigen dürfen. Despoten kann man nicht wegverhandeln. Was meinen Sie, warum Putin so vehement gegen die militärische Unterstützung ist. Er hat Angst, das es auch ihn irgendwann erwischt.

Würden sie mit ihrer Familie in einem Kellerloch stecken und über ihnen würden die Granaten und Raketen einschlagen, würden sie mit Sicherheit komplett anders argumentieren. Aber aus einem gut geheizten Zimmer lässt es sich nach einem guten Frühstück in die Morgensonne blinzelnd sicher leicht über solche Banalitäten, wie ein hinwegsehen. Hauptsache, man pflegt seine Ideale.

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munkelt 10.02.2012, 09:11
31.

Zitat von johnbatz
Warum ist das nicht ein Problem der Russen, der Chinesen oder der Türken? Lasst doch mal die anderen ran...
Ich hatte mir viel von der Arabischen Liga versprochen. Die kennen einander, haben die gleiche Mentalität und Religion. Man versteht sich also...
Die sind unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Zahnlose Tiger.

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cdm.stern 10.02.2012, 09:12
32. Zwei Seiten

Zitat von sysop
Die Bewohner der syrischen Stadt Homs kämpfen um ihr Leben. Seit sechs Tagen steht das Zentrum des Widerstands gegen Assad unter Dauerbeschuss der Armee. Fliehen können die Menschen nicht, alle Zugangsstraßen sind abgesperrt. Lebensmittel werden knapp, Ärzte fehlen: Beobachter sprechen von einer humanitären Katastrophe.
Wann zwingt die Welt endlich Assad und die Aktivisten, die Waffen niederzulefgen und sich an den Verhandlungstisch zu setzen?

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zakajew 10.02.2012, 09:13
33. Putin

Zitat von derkrieger
...schaut zu. Nix gelernt aus Sebrenica. Es muss (auch gegen den Widerstand von Russland und China) militärisch eingegriffen werden. Das hier verbreitete gutmenschentum hilft (leider) nicht weiter.
Ich möchte Ihnen zustimmen. Die UN in ihrer heutigen Gestalt wurde nach dem zweiten Weltkrieg u.a. gegründet, um Genozid und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu verhindern. Mit Russlands Vetorecht kann die UN ihrer ureigensten Aufgabe nicht nachkommen. Deshalb müssen andere den Job machen: die NATO, die Koalition der Demokratien und Willigen, zur Not ohne Mandat der UNO. Es wird Zeit, es geht um Menschen, die Welt darf nicht zusehen. Sch****egal, was ein Schurke wie Putin dazu sagt.

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appendnix 10.02.2012, 09:13
34. Es widert mich an...

Zitat von Tomo1970
Von welchen Beobachtern spricht denn hier der Spiegel. Sind das zuverlaessige Mitarbeiter des Magazins, die in die Stadt entsendet wurden? Ich glaube langsam kein Wort mehr in diesem Propaganda-Feldzug mit dem Ziel ein weiteres Land ins Chaos zu stuerzen. Leider wird es wieder mal >50 Jahre dsauern, bis wir erfahren koennen, wer diesen Buergerkrieg angezettelt hat.
wenn ich derartige Beiträge lese. Bis auf 2 Staaten (Russland, China) der UNO-Sicherheitsländer kommen zum gleichen Ergebnis. Insbesondere die arabische Staaten vor Ort, die es ja wissen müssen, fordern ein Eingreifen von außen!
... und da setzt sich ein deutscher Biedermann hin und schreibt, dass er vielleicht in 50 J. gewillt ist, vermutlich wenn schöne gruselige und farbige Hochglanzfotos von "unabhängigen Reporten" vorliegen, diese Katastrophe als solches anzuerkennen und wahrzunehmen.

Es tut mir leid, aber das ist einfach nur noch widerlich

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frubi 10.02.2012, 09:13
35. .

Zitat von iman.kant
Glauben denn hier die Foristen die vor diesen Greultaten die Augen verschließen und ein weiter so propagieren dass diese Bilder gefaked sind? Vor den Augen der gesamten Menschheit spielt sich ein Massenmord ab, und die Menscheit schaut zu. Im alten Rom hatte man ja auch seine Spiele. Ich finde viele Kommentare die hier zu diesem Thema von sich gegeben werden einfach nur widerlich. Schaut weg wenn Euer gewissen es Euch nicht anders sagt, aber hetzt nicht gegen eine Berichterstattung die gegen dass Morden ist.
Das selbe Argument ("da findet ein Massenmord stadt") galt auch für Bengasi und was nun? Jetzt werden die Gaddafi-Anhänger (auch darunter waren normale Bürger) gemeuchelt und gefoltert. Assad ist ein Desport, darüber gibt es keine 2 Meinungen und die Welt wäre ohne ihn besser dran aber die Nato hat doch bereits in Lybien gezeigt, dass Sie sich an keine Absprachen hällt und willkürlich handelt. Selbst Rebellen wurden damals versehentlich beschossen und getötet. Es wäre damals schon besser gewesen, nur Bengasi zu beschützen. Dann hätte man sicherlich auch in Syrien die Russen und Chinesen überzeugen können. Das war in Lybien ein klassisches Eigentor des Westens und dafür müssen nun die Menschen in Homs leiden. Aber hier wird immer wieder den Chinesen und Russen ein Vorwurf gemacht. Das ist Heuchelei der gehobenen Klasse. Wiederlich.

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nine1011 10.02.2012, 09:13
36. Uno

Mich erinnert dieses ausharren und abwarten und beraten und taktieren vor allem an den Genozid der Tutsi durch die Hutu. Da hat die UN auch nur zugeschaut.

Erschütternd!
Mir fehlen die Worte.

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SmallSmurf 10.02.2012, 09:14
37. <eom/>

Zitat von Beobachter123
Als Quelle für objektive Informationen sind die Regimgegner wohl eher ungeeignet. Auch kann man bei einer Zahl von 126 Toten wohl eher nicht von einer ausgelöschten Stadt sprechen, so tragisch die Fälle im Einzelnen sein mögen. Ich würde mir wünschen die Berichterstattung wäre weniger reißerisch.
Mit Meldungen über solche Themen, die sich lesen lassen wie das Rezeptbuch meiner Oma, gewinnt man garantiert die Aufmerksamkeit der Leser.

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pansen 10.02.2012, 09:15
38. tatsächlich?

Zitat von nwj
Schröders Freund Putin scheint den Völkermord zu lieben. Was sind das für Freunde? Die SPD hat noch nicht begriffen, dass sie wegen der geldwerten Verbindung Schröder zu Putin eine besondere Verantwortung hat. Warum bringt Schröder Herr Putin nicht dazu, im Weltsicherheitsrat die Meinung zu ändern? Über Wulff kann man durchaus meckern, aber die SPD muß den Mund halten. Sie tut nichts aber auch gar nichts. Auch eine Schande für Deutschland.
Was tut denn die Autokratin Merkel? Sie war doch erst in China. Wieso legt sie bei ihren Genossen kein gutes Wort ein? Da hat man doch so gute wirtschaftliche Beziehungen...

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Zores 10.02.2012, 09:16
39. Der Westen muss sich raushalten

Zitat von iman.kant
... Ich finde viele Kommentare die hier zu diesem Thema von sich gegeben werden einfach nur widerlich. Schaut weg wenn Euer gewissen es Euch nicht anders sagt, aber hetzt nicht gegen eine Berichterstattung die gegen dass Morden ist.
Und was wollen Sie dagegen machen? Sich gegen den UN Sicherheitsrat hinwegsetzen und deutsche Flugzeuge und Soldaten bomben und schießen lassen? Deutschland hat sich militärisch nicht in andere Länder einzumischen. Die Entscheidung zu Ägypten war richtig und bei Syrien darf es nicht anders sein. Das ist eine Angelegenheit, die die arabischen Staaten und die Regionalmacht Türkei lösen müssen.

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