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Taliban-Angriff: Dutzende Tote bei Kämpfen um Flughafen von Kandahar
AP/dpa

Taliban und Regierungstruppen kämpfen um den Flughafen der afghanischen Stadt Kandahar, zwischen 30 und 40 Menschen sind bereits getötet worden. Unter den Opfern sind auch Zivilisten.

skruffi 09.12.2015, 15:40
1. Kein Ende in Sicht

Die Taliban werden auf längere Sicht wieder die Macht
in AFG innehaben. Seit 14 Jahren haben ISAF und Co.
nichts erreicht. Im Gegenteil. Wer sich z.B. den Bericht
in der ARD angesehen hat, weiß, dass AFG nicht mehr
zur Ruhe kommen wird. Tausende unschuldiger
Drohnenopfer haben neue Taliban hinterlassen.
AFG ist nicht bereit, für eine Demokratie westlichen
Ansehens. Schaut man sich im Land um, laufen die
Frauen mehr als zuvor in Vollverschleierung herum
(ohne Talibanregierung). Die angeblichen Truppen-
stärken der afgh. Armee existieren nur auch dem
Papier. Die Quote der Desertierenden ist exorbitant
hoch. Der afgh. Staat hat überhaupt keine Mittel für
seine Armee, die somit von den Regierungen in D usw.
bezahlt wird.
Unsere Verteidigungsministerin und auch der Außen-
Minister können noch so oft "Märchenstunde" in AFG
abhalten. Es wird nichts ändern.
Außer Riesensummen und wieder verletzte und getötete Soldaten wird nichts herum kommen.
Daher. Ein Ende muss her und keine militärische
Insolvenzverschleppung in AFG.

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Gottloser 09.12.2015, 15:45
2. Es herrscht dort Krieg!

Krieg ist kein Kindergeburtstag! Das dabei Menschen sterben (fallen) ist etwas ganz Normales, auch wenn man das in den Medien nicht mehr wahrhaben will. Heute sind Kriege eher "asymetrisch". Nicht mehr ganze Heere prallen aufeinander, sondern es finden Kämpfe an verschiedensten Orten statt (schon seit Vietnam). Deshalb mögen die Verluste in einem einzigen Gefecht relativ niedrig sein. In der Summe sind Kriege immer noch Tötungsorgien und der bestmögliche Einsatz von Brutalität, um mit Clauswitz zu sprechen.

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bild-leser 09.12.2015, 16:26
3. Ein sicheres Herkunftsland?

In Deutschland wird darüber gesprochen, Afghanistan sei ein sicheres Herkunftsland. Deshalb werden Flüchtlingen aus Afghanistan Deutsch-Kurse zur schnelleren Integration verweigert. Eine Abschiebung eines jungen Flüchtlings, der sich den Taliban verweigert hat, ist ein halbes Todesurteil.

Was für ein Wahnsinn!

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Peter Eckes 09.12.2015, 17:02
4. .

Vor allem frage ich mich was diese ganzen Ausbilder der Bundeswehr dort tun. Die von ihnen ausgebildeten afghanische Soldaten haben noch keine einzige Schlacht gewonnen. Eine handvoll Badeschlappenkrieger mit Toyotas und Kalshnikovs und schon übergeben sie all ihre (teueren westlichen) Waffen und laufen kopflos davon. Vielleicht liegt es daran das die Bundeswehr selbst auch noch keine einzige Schlacht gewonnen hat und auf touristischen Ausflugsfahrten immer von Amis, Briten und Franzosen rausgepaukt werden muß. Und diese erfolgreiche Praxis der Vermittlung von totaler Unfähigkeit wird jetzt auch noch nach Mali, in den Irak und sonstwohin exportiert. Gute Nacht! Kann unsere Kindergartenarmee nicht einfach zu Hause bleiben?

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