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Taliban-Offensive in Afghanistan: Von der Leyen warnt vor überstürztem Nato-Rückzug
AFP

Die Eroberung der Stadt Kunduz durch die Taliban alarmiert die Bundesregierung: Verteidigungsministerin von der Leyen nennt die Sicherheitslage "besorgniserregend".

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fatherted98 29.09.2015, 15:44
10. Lach...

...Frau Doktor ist überrascht....na dann.
Jeder halbwegs mit gesundem Menschenverstand gesegnete wußte von Anfang an, dass die "Mission" in Afghanistan zum scheitern verurteilt war. Trotzdem meinte die Führungsriege das Deutschland am Hindukusch verteidit gehört...gut diesen Herren gibts nicht mehr...die die im Beifall klatschten und unterstützten aber schon.
Der ganze Einsatz...der Milliarden...und noch schlimmer...Menschenleben gekostet hat...war ein einziger Humbug. Die Deutschen und alle anderen Allierten werden aus Afghanistan abziehen wie einstmals die USA aus Vietnam. Da helfen auch keine Betroffenheitsbekundungen von Frau Doktor...die soll lieber mal Gewehre beschaffen die nicht um die Ecke schießen.

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brille000 29.09.2015, 16:03
11. Welche Leistung!

Afghanistan war zwar bis in die achziger Jahren ein recht unbekanntes, aber auch ein sogenanntes "kommunistisch regiertes" Land. Das Leben in den Städten hatte europäischen Charakter. Dann fingen die sogenannten Mudschaheddin mit amerikanischer Unterstützung an, dieses Regime zu beseitigen, worauf die Russen zu Hilfe eilten, diesen Krieg jedoch verloren haben. Mittlerweile sind aus den Mudschaheddin, den "Freiheitskämpfern", irgendwie die Taliban, also die Feinde der sogenannten westlichen Welt geworden, was wiederum die Amerikaner und deren Verbündete auf den Plan rief. Dieses Pack tat nun den Rest um alle noch vorhandenen Strukturen in diesem Land endgültig zu zerstören und eine keimfähige Saat für diesen bis dato nicht vorhandenen "Islamischen Staat" zu etablieren. Und nun will unsere Hauptamazone da noch was retten? Die spinnt doch, die Tante!

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tailspin 29.09.2015, 16:12
12. Fall von Kunduz, vdL warnt vor Nato Rueckzug

Hat die vdL das irgendwo abgeschrieben? Ich dachte, wir waeren laengst weg.

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heinrich-wilhelm 29.09.2015, 16:12
13. Alexander der Große

wusste warum er dort keinen Eroberungsversuch startete. Viele kluge Staatslenker nach ihm genauso. Erst die Tommis, später die Russen und danach die USA mit ihren Paladinen glaubten das Land nach ihren Vorstellungen richten zu können. Naja VdLeyen ist jetzt extrem beunruhigt über eine Situation, die zu erwarten war. Milliarden versenkt, schlimmer noch : Soldaten, die für nichts ihr Leben gaben, und die Gewissheit, das hier die nächste Flüchtlingswelle in Gang gesetzt wird. Wann endlich sind unsere Politiker bereit sich den Tatsachen zu stellen, statt im Wolkenkukuksheim von westlichen Werten herumzufaseln und sich als Gutmenschen zu gerieren. Es reicht!

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el-oso 29.09.2015, 16:14
14. Das wird das 2. Irak

Kommen, protzen, Geschwätz von Demokratie, 52 tote deutsche Soldaten für nichts, Unsummen von Geld in dunkle Kanäle, alles Einpacken Knall auf Fall und nix wie davon. Alles sich selbst überlassen, Untergang in Sack und Asche wie von dem Dünnsten vorherzusehen. Tolle Leistung!

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gandhiforever 29.09.2015, 16:14
15. Ueberstuerzt?

Wie lange sind denn die 'Vaterlandsverteidiger' schon in Afghanistan?

Frau von der Leyen moechte wohl die verfehlte Befriedungspolitik noch 10 Jahre fortsetzen, damit der dann zukuenftige CDU-Kriegsminister auch sagen kann, man solle nicht ueberstuerzt den Rueckzug antreten.

Wer sich bei solchen Kriegsministern noch freiwillig zum Dienst mit der Waffe meldet, ist selber schuld, nicht nur, weil er das Vaterland nicht am Hindukusch verteidigt.

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vau2 29.09.2015, 16:16
16.

Das Ergebnis des Nato-Einsatzes kannten doch alle vorher. Wenn man geht kommen die Anderen, ob IS oder Taliban ist eigentlich egal. Man muss auch begreifen, dass die Afghanen das selber lösen müssen, denn die Taliban haben Rückhalt in der Bevölkerung, sonst würde es sie ja nicht geben. Die Menschen die jetzt nach Europa kommen, werden dort eigentlich gebraucht um ihr eigenes Land zu befreien.

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Herr Jedermann 29.09.2015, 16:16
17. Vasallentreue

Wir sind/waren in Afghanistan, weil unser großer Bruder wegen 9/11 den Bündnisfall ausgerufen hatte und sich an bin laden rächen wollte. Die Afghanen wollten ihn aber nicht rausrücken, also alle Mann rein. Dann wurden unsere THW-Truppen mit diversen zivilen Aufgaben betreut um den Anschein eines Aufbauprogramms zu whren. Leider ist nur die städtische Bevölkerung missioniert worden. Das Landvolk, also die große Mehrheit der Bevölkerung wollte weiterhin ihre archaischen Strukturen behalten.
Es verwundert also nicht, wenn nun die Taliban mit Unterstützung der dörflichen Bevölkerung wieder im Vormarsch sind. Es wird so Enden wie in Vietnam: Die letzten Ausländer werden mit Hubschraubern aus Kabul ausgeflogen werden und alle Kollaborateure werden nach Deutschland kommen oder nach USA.
Von der Leyen will oder hat nicht verstanden.

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v.papschke 29.09.2015, 16:16
18. Das Wichtigste

ist die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt des Rückzuges. Der beste Zeitpunkt ist jetzt, meiner Meinung nach, und zwar sofort. Klar ist nämlich, das auch in 10 Jahren nach dem dann erst evtl. erfolgten Rückzug, die Taliban wieder zur Stelle sein werden. Es könnte also sehr viel Leben und Steuergeld gespart werden. Dies brauchen wir noch für Griechenland, für die Flüchtlinge, für die Ukraine u.v.a.m. Die Politik wird aber vorraussichtlich unbeirrt weitermachen, denn Deutschlands Grenzen werden schon am Hindukusch geschützt werden müssen. Dabei ist es doch jetzt sehr einfach geworden, durch offene Außengrenzen problemlos nach Europa einzuwandern.

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mattoregiert 29.09.2015, 16:19
19. Es ist alles gesagt,

die Rüstungsindustrie der jeweil beteiligten Nationen haben auf Kosten der auch jeweiligen Steuerzahler,Gewinne gemacht ,milder ,versöhnlicher gesagt ,Arbeitsplätze erhalten.Erhalten deshalb,weil das Spiel schon vorher,in Vietnam ,im Irak ,in Nordafrika sich immerzu wiederholte.Droht einem Konflikt ein Ende ,gleich zündelt man an einem anderen , oder ist Massenarbeitslosigkeit in der Rüstungsindustrie je ein Thema gewesen?

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