Forum: Politik
Tarifkonflikt bei der Bahn: Gabriel kritisiert Lokführer-Streik scharf
DPA

Zum achten Mal will die Gewerkschaft der Lokführer wegen des Tarifkonflikts mit der Bahn streiken - diesmal eine ganze Woche lang. Die Bundesregierung warnt vor den wirtschaftlichen Folgen für Deutschland.

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otelago 04.05.2015, 02:17
1. nun ja

Bei allem Unmut.

Die Gewerkschaften sind seit Jahren zu schwach.

Man muss kein Sozialist sein um zu erkennen, daß die Masseneinkommen zu gering sind.

Dass es zu viele Aushilfen gibt.

Dass wir keine Mac Jobs wollen im Land und keine Lohndrückerei.

Es wird Zeit daß sich die Krankenpflegeberufe vom JOCH VERDI befreien und Lernen wie Arbeitskampf geht.

Die Krankenpflegeberufe werden völlig an der Nase herumgeführt.

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maulwurfcommander 04.05.2015, 02:33
2. Bahn Manager

Wie kann es sein, dass die Bahn Manager ihre Macht so anwenden dürfen und damit ihre Bahnkunden und ihre Mitarbeiter dermaßen verprellen, anstatt endlich den Mitarbeitern Ihren zustehenden Lohn zu zahlen. Beim letzten Streik vor Jahren war der volkswirtschaftliche Schaden so hoch, dass die Bahn Mitarbeiter davon Jahrzehnte hätten bezahlt werden können.

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dbli 04.05.2015, 02:35
3. Solidarische Grüße an die Kollegen der GDL!

Wie war das noch gleich?

Nach 20 Berufsjahren verdient ein durchschnittlicher Lockführer 1700 Euro netto? Schichtbeginn rund um die
Uhr, die Frühschicht ab 02.00?
Wie viele Überstunden sind insgesamt aufgelaufen?

CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne wollten/wollten auf Teufel
komm raus "unsere Bahn" am Aktienmarkt verscherbeln
um weiteres "Spielgeld" verzocken zu können?

Wohin diese nett vernetzte "Politik" führt sehen wir
u.a. auch bei der Postbank und BER. Wo immer diese Politiker "mitspielen" zahlen wir drauf!
DGB-Gewerkschaften sind seit Jahrzehnten von genau deren Bonzen kontrolliert. Deshalb geht es da auch
nicht voran (im Gegenteil "Neue Heimat & COOP", die
gleiche miese Masche).

Kollegen der GDL, lasst euch nicht beirren!

Euer Weg ist völlig richtig.

Beste Grüße

dbli

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teekesselchen 04.05.2015, 02:40
4.

Wenn die Politiker meinen, der Streik wäre soooo schlecht für den Standort Deutschland, dann sollen sie doch mal Druck auf den Vorstand der Bahn ausüben, dass sie sich endlich mit der GDL einigen.

Schließlich gehört die Deutsche Bahn zu 100% dem Staat!

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maulwurfcommander 04.05.2015, 02:40
5. Übrigens

Das Streikrecht wegen eines Streiks einzuschränken, wäre das allerletzte für Deutschland und für alle Arbeitnehmer.

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naive is beautiful 04.05.2015, 02:47
6. Zwei Seiten einer Medaille

Einerseits sind es die wildgewordenen Flachlandcowboys wie Weselsky und seine schräge Gewerkschaft der Lokvögel, die geltende Gesetzeslagen bis aufs Allerletzte ausreizen, um sich ihre jährlichen oder zweijährlichen Schlucke aus der Bahn-AmPulle rein zu ziehen und dabei einer ungleich größeren Zahl von Bahn-Kollegen oder in vergleichbaren Jobs bei anderen Betrieben Beschäftigten regelmäßig eine lange Nase zeigen, weil die nicht das zufällig geerbte Privileg genießen, einen eigenen Minderheiten-Exklusiv-Tarifvertrag zu haben.

Das ist aber nur die eine Seite der Story: Es ist auch der Gesetzgeber, der solche vereinzelten, krassen, sachlich durch nichts gerechtfertigte Ungleichgewichte bisher tatenlos hingenommen, teil- und zeitweise sogar gut geheißen hat.

Da die GdL kaum Ehrgeiz entwickeln wird, irgendwann mal freiwillig in eine Tarif-'PARTNERSCHAFT' einzutreten, ist also der Gesetzgeber gefragt, diesem Spuk nun endlich mal wirksam entgegen zu treten und den feixenden Bengeln ihre waffenscheinpflichtigen Steinschleudern abzunehmen. Die können damit nämlich bewiesenermaßen nicht umgehen.

Irgendwie ist nach langem Anlauf immerhin ja auch irgendwann mal die Pit Bull Verordnung zustande gekommen - und sie funktioniert anscheinend auch. Also, wohlan, Berliner Politik: Macht endlich Euren Job und zeigt diesen Chaoten, wo der Barthel den Most holt (und möglichst bevor der Most irgendwann vergoren und ernsthaft gesundheitsschädlich ist).

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siegerländer79 04.05.2015, 02:59
7. Prinzipien

Wieso sagt kein Politiker, daß sich die Bahn verfassungswidrig verhält. Die Koalitionsfreiheit steht im GG. Aber unsere Politiker beschweren sich lieber über das verfassungsgemäße Recht auf Streik. Selbst die aus der SPD.

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jackbeam 04.05.2015, 03:03
8. Einseitige Berichterstattung

Das Angebot der Bahn beinhaltet:
Keine Verbesserung bei der Arbeitszeit, der Schichtfolge und Schichtdauer oder der Anzahl der Ruhetagen. Keine Gewinnbeteiligung für alle Mitarbeiter.
Der Vorstand darf sich aber seinen eigenen Bonus um mehr als 150% erhöhen trotz Dauerstreit sinkenden Umsatz und der Unfähigkeit neue funktionierenden Züge fristgerecht auf die Schiene zu bekommen.
Dazu so der Tarifvertrag nur eine Laufzeit bis 12/2016 haben, ergo neue Streiks oder die Bahn spekuliert auf Ein neues Gesetz.
4,7% über fast 2 Jahre gleicht nicht mal die Inflation aus. Super Angebot für den Arbeitgeber.

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Überfünfzig 04.05.2015, 03:09
9. Und Sigi?

Halte dich daraus! Noch haengen die Gewerkschaften, Gott sei Dank, nicht am Gaengelband der Politik! Aber ich bin mir sicher, das unsere Eliten, nebst der DGB schon mal von einer Wiederauferstehung des FDGB traeumt! Und an die Adresse der Hipster mit Tablet die hier im Forum rumjammern, das ihr Zug nicht oder zu spaet kommt, sei gesagt das es auch um eure Rechte als Arbeitnehmer und eurer Vetreter geht, zu dem ich den DGB nicht zaehle.

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