Forum: Politik
Tarifkonflikt bei der Bahn: Gabriel kritisiert Lokführer-Streik scharf
DPA

Zum achten Mal will die Gewerkschaft der Lokführer wegen des Tarifkonflikts mit der Bahn streiken - diesmal eine ganze Woche lang. Die Bundesregierung warnt vor den wirtschaftlichen Folgen für Deutschland.

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w.moritz 04.05.2015, 08:22
150. Der Streik der Bahn

und die andauernde Politikerschelte auf den GDL-Vorsitzenden ist nicht mehr nachzuvollziehen. Diese
Politiker versuchen durch taktische Manöver ihrer
Lobbyisten die Gewerkschaften insgesamt zu schwächen, bis wieder die größte Gewerkschaft das Sagen hat. Dann haben die Lobbyisten und Kapitalisten ein leichtes Spiel bei Lohnverhandlungen,
wie man am VW-Betriebsrat gesehen hat. Diese
Kaviarsozialisten (SPD) möchten doch mal offen legen
was z.B. der Herr Pofalla verdient und die anderen Politgrößen in den Reihen der Bahn. Nein, das sind
Geheimverträge. Oder die Zwangsabgabe der Bahn an
den Bund (ca.500Mio/p.a.) egal wie das Geschäft läuft.
Es wird immer auf den kleinen Arbeiter/Angestellten
und deren Vertreter gescholten, von den Großen die sich die Taschen füllen. Die Politiker die jetzt so groß
tönen möchten doch die Löhne im europäischen Ausland vergleichen, da schneiden die dt. Bahnangestellten doch sehr schlecht ab, aber das ist egal, Hauptsache die Pfründe der Politikerkaste ist
gesichert und man kann nach der Pfeife der Großaktionäre tanzen, weil man ja vielleicht auch in den Genuß eines breiten Abstellgleises kommen will.
Aber die Mehrheit der Deutschen (außer den Politiker) versteht die Lage der Bahnbediensteten und deren Gewerkschaft(GDL). Lasst die Leute das verdienen was für diese Arbeit angemessen ist.
W.Moritz, Worms

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Niederbayer 04.05.2015, 08:23
151.

Zitat von maulwurfcommander
Wie kann es sein, dass die Bahn Manager ihre Macht so anwenden dürfen und damit ihre Bahnkunden und ihre Mitarbeiter dermaßen verprellen, anstatt endlich den Mitarbeitern Ihren zustehenden Lohn zu zahlen. Beim letzten Streik vor Jahren war der volkswirtschaftliche Schaden so hoch, dass die Bahn Mitarbeiter davon Jahrzehnte hätten bezahlt werden können.
Was den Mitarbeitern zusteht, können sie im aktuell gültigen Tarifvertrag nachlesen. Meiner Meinung nach sind die auch keinen Cent mehr Wert.

Wir brauchen bei der Bahn ein Streikrecht wie in Italien. Streiks müssen 10 Tage im vorraus angekündigt werden und gewisse Schlüsselstrecken dürfen nicht bestreikt werden. Wenn die Italiener das hinbekommen, dann können wir das auch.

Zudem sollte ein Teil der gestiegenen Steuereinnahmen für einen Technologiewettbewerb genutzt werden, der die Entwicklung und Einführung von führerlosen Zügen zum Ziel hat.

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jezabel 04.05.2015, 08:24
152.

Zitat von maulwurfcommander
Wie kann es sein, dass die Bahn Manager ihre Macht so anwenden dürfen und damit ihre Bahnkunden und ihre Mitarbeiter dermaßen verprellen, anstatt endlich den Mitarbeitern Ihren zustehenden Lohn zu zahlen. Beim letzten Streik vor Jahren war der volkswirtschaftliche Schaden so hoch, dass die Bahn Mitarbeiter davon Jahrzehnte hätten bezahlt werden können.
Wenn es denn um den Lohn gehen würde! Die Bahn bietet seit letztem Jahr Lohnerhöhungen an und die GDL lehnt jedes Mal ab - weil der Lohn der Lokführer nicht ihr Hauptanliegen ist. Die GDL will auch Tarifverträge für die Rangierführer abschließen, das will die größere EVG auch und alle drei Parteien können sich da auf keinen gemeinsamen Nenner / Tarifvertrag einigen. Steht übrigens auch im Artikel ;)

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herbert F.Berg 04.05.2015, 08:24
153.

Zitat von maulwurfcommander
Wie kann es sein, dass die Bahn Manager ihre Macht so anwenden dürfen und damit ihre Bahnkunden und ihre Mitarbeiter dermaßen verprellen, anstatt endlich den Mitarbeitern Ihren zustehenden Lohn zu zahlen. Beim letzten Streik vor Jahren war der volkswirtschaftliche Schaden so hoch, dass die Bahn Mitarbeiter davon Jahrzehnte hätten bezahlt werden können.
Hallo, letztes Angebot war, wenn ich das richtig erinnere:
1000,-- Einmalzahlung + 4%!
Hier geht es doch schon lange nicht mehr um gerechten Lohn sondern die Machtansprüche der GDL.

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wolfi44 04.05.2015, 08:25
154. zu maulwurfcommancer

ja wo sind wir denn? Sind 4,7 % nicht genug? Lokfhr. stehen bestimmt nicht am unteren Ende der Lohntabelle. Hier geht es nur um den Profilneurothiker Weselsky. Ab in die Beugehaft und Schadensersatzansprüche geltend machen!

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dialogischen 04.05.2015, 08:25
155. Parteibuchträgergeschwätz

Schon erstaunlich, dass berufsalimentierte Parteibuchträger dagegen hetzen, dass Lokführer die Arbeit niederlegen. Zumal "Arbeitsniederlegung" der Herren Gabriel und Dobrindt kaum möglich scheinen, weil nur niedergelegt werden kann, was zuvor aufgenommen wurde.

Natürlich wäre es längst Aufgabe der Politik gewesen, Arbeitskämpfe bei öffentlichen Oligopolen und Monopolen um die hier möglichen Geiselnahmen (von Kunden, die nicht auf alternative Anbieter ausweichen können) zu bereinigen.

Natürlich wäre es Aufgabe der Politik, auch im öffentlichen Sektor ein existentielles Einigungsinteresse aller Streikparteien zu implementieren.

Aber dafür bräuchte es Kompetenz statt Parteibuch.

Die Partei wird die GDL "streiken" und die Bahn auf Kostrn der Bürger jede Einigung verweigern lassen.

.... Die Erfinder von Hatz IV (mit den braunen Hemden) hatten doch auch gleichgeschaltete Gewerkschaften im Angebot ....

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ausserland 04.05.2015, 08:25
156.

Schließlich ist es ja auch nicht nachvollziehbar, wie Gabriel mit dem Freihandelsabkommen die Bürger schädigt. Sonst würde man nicht hinter verschlossen Türen verhandeln!

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alzaimar 04.05.2015, 08:25
157. Erwachsene Menschen einigen sich

... nur Kinder werden bockig und spielen nicht mehr mit.

Bei dem Verhalten und der Streikfreudigkeit der GDL fragt man sich, ob man das Streikgesetz nicht aufweichen sollte.

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voiceecho 04.05.2015, 08:25
158. Bei allem Respekt!

Die Politik darf sich in Tarifverhandlungen nicht einmischen, daher hätte Hr. Gabriel sich nicht äußern dürfen.

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flaffi 04.05.2015, 08:26
159. Was fehlt

Leider ist Merkel keine Eiserne Mutti, sonst wäre bald Schluß mit diesem wahnsinnigem Ossi und seiner Mickergewerkschaft.

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