Forum: Politik
Tausende Migranten sitzen im mexikanischen Tijuana fest: Eine Stadt an der Grenze
REUTERS

Die Touristen kommen sonst für Sex, Suff und Zahnersatz - nun bleiben sie im mexikanischen Tijuana weg. Manche Einwohner geben den vielen Migranten die Schuld, die an der nahen US-Grenze festsitzen.

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karlsiegfried 03.12.2018, 12:50
1. Danke für den Bericht

Ört sich alles nicht gut an. Bloss, was soll ich damit anfangen. USA und Mexico iegen weit weg. Die müssen ihre Probleme alleine lösen.

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MJR 03.12.2018, 13:05
2. Es geht nicht um eine Invasion, wie Trump meint!

Es geht darum, dass ein relativ reiches Land wie die USA die Aufnahme von ein paar tausend Migranten verweigern und stattdessen auf eine diesen Zahlen unverhältnismäßige Härte setzen!
Nun ist es so, dass man sich für die Anerkennung als Flüchtling laut US-Recht auf diesen Status bewerben muss.
Komfortabel für die USA, denn weder ein politischer Asylant, noch ein Wirtschafts- oder Kriegsflüchtling wird die Zeit für diese Schikane haben! Auch ist klar, dass die USA von den wesentlichen Krisenzonen dieser Erde ausreichend weit entfernt und somit vor den Problemen, vor denen z.B. Europa steht, weitestgehend geschützt sind.

Somit geht es um ein paar tausend Menschen. Arme Menschen, die mit Tränengas von Mexikanern traktiert werden und die von den Militärs der US-Streitkräfte ebenfalls nicht mit offenen Armen empfangen werden.
Auch wenn es bei uns dumme Rufe gab, exakt so vorzugehen: Deutschland tat es nicht. Deutschland nahm über eine Millionen (!) Menschen als Flüchtlinge auf. Ein Akt, der uns natürlich über unsere Grenzen des Machbaren hinaus beanspruchen wird, keine Frage!
In Relation gesehen sind diese paar Tausend Menschen aber etwas völlig anderes und es ist schäbig sich mit Gewalt gegen Flüchtlinge zu richten, weil man meint eine "Lasche Haltung" hätte Sogwirkung.
Eine Sogwirkung hat das Treiben der USA in Südamerika... vor allem ist es dies, was die Fluchtursache ausmacht:
All seine Restriktionen, Einmischungen und Unterstützungen teils fragwürdiger Politik! Es sind nicht die Menschen, die nun vor den Toren stehen, die das Problem sind!
Die USA tragen massive Mitverantwortung an dem Schicksal dieser Menschen und lehnen sogar mit militärischen Mitteln jede Verantwortung ab. Es wird sich eingemischt, wo man sich hätte raushalten sollen und dort, wo gegen Faschismus und Personenkult hätte vorgegangen werden müssen, hielt man still. Je instabiler der Nachbar, desto stabiler die eigene Wirtschaft. Dachte man... wird nicht umgedacht, stehen bald Millionen an der Grenze, weil immer noch gilt: Actio = Reactio!

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pelayo1 03.12.2018, 13:06
3.

Dabei muss man sich vor Augen halten, dass diese Menschen eine gemeinsame Süprache, Religion und Kultur haben, und trotzdem gibt es Konflikte.
Aber bei uns wird das multikulturelle Zusammenleben wunderbar klappen, wenn wir nur die Rechtspopulisten zum Schweigen bringen.

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citizen01 03.12.2018, 13:11
4. Wie wär's wenn die UNO/UNHCR in solchen Fällen

Camps im unfreiwilligen Gastland einrichtet und die Kosten bis zur Rückführung den Herkunftsländern wirksam in Rechnung stellt.

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wannbrach 03.12.2018, 13:15
5.

Die Migranten können nicht erwarten dass die USA sie aufnehmen nur weil sie aus einem armen Land kommen. Die Migranten sind selber verantwortlich die besten Politiker zu wählen damit ihre Land Fortschritte macht.

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kl1678 03.12.2018, 13:17
6. aussichten

Ein ökonomisches Wachstum, dass mit dem Bevölkerungswachstum nicht schritthalten kann. Das Resultat ist ein Youth Bulge, kollabierende Staaten, dysfunktionale Gesellschaften, immer massivere Migration, Unruhen, gewalttätige Ausschreitungen bis hin zum Krieg. Im Vergleich dazu ist z.B. der Klimawandel eine eher akademische Angelegenheit.

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latrodectus67 03.12.2018, 13:21
7. Versteh ich nicht

Die USA sind ein klassisches Einwanderungsland und haben die Einwanderung seit Jahren geregelt. Ein Blick auf www.usa.gov/enter-us macht das klar. Warum muss man dann an die Grenze wandern? Weil man unzufrieden mit den Gesetzen der USA hinsichtlich Einwanderung ist? Oder sind das Flüchtlinge und keine Immigranten?

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neue_mitte 03.12.2018, 13:26
8.

Zitat von wannbrach
Die Migranten können nicht erwarten dass die USA sie aufnehmen nur weil sie aus einem armen Land kommen. Die Migranten sind selber verantwortlich die besten Politiker zu wählen damit ihre Land Fortschritte macht.
Die "besten" Politiker sind in der Regel für Zahlungen von US-Firmen sehr offen, damit diese das beste aus ihrem Land herausholen können, sehr zulasten der Menschen im Land. Die US-Politik selbst mischt ebenfalls kräftig in ihrem "Hinterhof" mit. Alles in allem führt dazu, dass sich die Bedingungen für die Menschen eben nichts ändert, egal wen sie wählen würden. Und schlimmstenfalls würde dieser Politiker in einer CIA-initiierten Aktion weggeputscht werden, wenn er US-Interessen zu sehr entgegen steht.
Die Migranten können daher sehr wohl erwarten, dass die USA sie aufnehmen, WEIL sie aus einem durch US bedingte Aktionen armen Land kommen.

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funkstörung 03.12.2018, 13:34
9. erwartung

Zitat von neue_mitte
Die "besten" Politiker sind in der Regel für Zahlungen von US-Firmen sehr offen, damit diese das beste aus ihrem Land herausholen können, sehr zulasten der Menschen im Land. Die US-Politik selbst mischt ebenfalls kräftig in ihrem "Hinterhof" mit. Alles in allem......
die leute die gewaltsam veruchen die einreise in die USA zu beschleunigen können garnichts erwarten, denn ihre sichtweise der amerikanischen politik ist eine einseitige die innerhalb ihrer ideologischen leitplanken umhertaumelt.

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