Forum: Politik
Tausende Migranten sitzen im mexikanischen Tijuana fest: Eine Stadt an der Grenze
REUTERS

Die Touristen kommen sonst für Sex, Suff und Zahnersatz - nun bleiben sie im mexikanischen Tijuana weg. Manche Einwohner geben den vielen Migranten die Schuld, die an der nahen US-Grenze festsitzen.

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merkur08 03.12.2018, 13:55
10. Meinen sie das wirklich ernst?

Zitat von pelayo1
Dabei muss man sich vor Augen halten, dass diese Menschen eine gemeinsame Süprache, Religion und Kultur haben, und trotzdem gibt es Konflikte. Aber bei uns wird das multikulturelle Zusammenleben wunderbar klappen, wenn wir nur die Rechtspopulisten zum Schweigen bringen.
Dann rate ich Ihnen mal abends in einer europäischen Stadt einfach durch die Strassen zu gehen, oder noch besser in eine Schule. Dann sehen Sie wie wunderbar das multikulturelle Zusammenleben klappt.
Selten so ein Unsinn gelesen.

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espet3 03.12.2018, 13:57
11.

Mir sind einige gut ausgebildete Leute aus der EU bekannt, die in den USA keine greencard bekommen. Wieso sollen es dann Armutsmigranten aus Mittelamerika mit Gewalt schaffen?

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latrodectus67 03.12.2018, 13:58
12. US bedingte Aktionen

Zitat von neue_mitte
Die "besten" Politiker sind in der Regel für Zahlungen von US-Firmen sehr offen, damit diese das beste aus ihrem Land herausholen können, sehr zulasten der Menschen im Land. Die US-Politik selbst mischt ebenfalls kräftig in ihrem "Hinterhof" mit. Alles in allem.....
Wäre es bei dieser Argumentation nicht zielführender die Aussen und Wirtschaftspolitik der USA zu ändern? Warum wird das nicht gemacht? Warum muss die USA ihre Einwanderungspolitik ändern? Wäre es nicht sinnvoller die Ursachen anzugehen, statt sich an den Symptomen abzuarbeiten?

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fabi.c 03.12.2018, 13:59
13. Man stelle ...

Man stelle sich so eine Situation in Europa vor.
Herr Trump und die Amerikaner würden intervenieren und den Europäer Herzlosigkeit vorwerfen.
USA hat über 320 mio Einwohner die 10000 sind nichts,was allein Deutschland in der Flüchtlings Krise geschaffen hat ist an Menschlichkeit nicht zu überbieten.
Menschlichkeit ist keine Ware Herr Trump.
Eines ihre Vorgänger hat an der Berliner Mauer gesagt : Mr Gorbatschow please Open the Gate.
Ich sage ihnen :please Open your Hard: und nehmen sie die Flüchtlinge auf.

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seinedurchlaucht 03.12.2018, 14:01
14.

Zitat von MJR
Es geht darum, dass ein relativ reiches Land wie die USA die Aufnahme von ein paar tausend Migranten verweigern und stattdessen auf eine diesen Zahlen unverhältnismäßige Härte setzen! Nun ist es so, dass man sich für die Anerkennung als Flüchtling laut US-Recht auf diesen Status bewerben muss. Komfortabel für die USA, denn weder ein.....
Das Problem bei der ganzen Sache: Gewähren Sie 1000 Personen Zutritt, stehen die nächsten 1000 Personen vor der Tür. Deshalb muss man Härte zeigen und den Zutritt ins Land verweigern. Dass die USA ihre Grenzen schützen, ist ihr gutes Recht, ansonsten könnten sie ihre Grenzen abschaffen. Mittel- und langfristig ist das der einzig sinnvolle Weg. Dass was Europa praktiziert, wird zu großen politischen Umwälzungen führen.

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CorpRaider 03.12.2018, 14:04
15.

Zitat von MJR
Es geht darum, dass ein relativ reiches Land wie die USA die Aufnahme von ein paar tausend Migranten verweigern und stattdessen auf eine diesen Zahlen unverhältnismäßige Härte setzen! Nun ist es so, dass man sich für die Anerkennung als Flüchtling laut US-Recht auf diesen Status bewerben muss. Komfortabel für die USA, denn weder ein......
In den USA leben bereits vorsichtig geschätzt 12 Millionen illegale Einwanderer aus Mexiko, Guatemala etc. Zudem gibt es kaum einen Staat auf der Welt, der Jahr für Jahr so viele Einwanderer legal ins Land lässt wie die USA.

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neue_mitte 03.12.2018, 14:12
16.

Zitat von latrodectus67
Wäre es bei dieser Argumentation nicht zielführender die Aussen und Wirtschaftspolitik der USA zu ändern? Warum wird das nicht gemacht? Warum muss ......
Soll die "Karawane" erstmal die nächsten 30 Jahre in Tijuana warten, ehe eine geänderte Außen- und Wirtschaftspolitik der USA greift? Die von der Korruption mächtig profitierenden bzw. diese gar begünstigenden US-Konzerne sind damit immer noch nicht im Zaum gehalten.

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Linus35 03.12.2018, 14:16
17.

Zitat von fabi.c
Man stelle sich so eine Situation in Europa vor. Herr Trump und die Amerikaner würden intervenieren und den Europäer Herzlosigkeit vorwerfen. USA hat über 320 mio Einwohner die 10000 sind nichts,was allein.....
Machen Sie es vor, und öffnen Ihre Tür. Es gibt auch in unsern Landen genügend Mitmenschen, welche diesen Winter eine Unterkunft benötigen.

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dosmundos 03.12.2018, 14:21
18.

Zitat von citizen01
Wie wär's wenn die UNO/UNHCR in solchen Fällen Camps im unfreiwilligen Gastland einrichtet und die Kosten bis zur Rückführung den Herkunftsländern wirksam in Rechnung stellt.
Mexiko hätte damit höchstwahrscheinlich gar kein Problem. Vermutlich noch nicht einmal, wenn die Rechnung ihnen selbst gestellt würde.
Nur die Wanderer werden sich heftig weigern, in solche Unterkünfte zu gehen, wenn sie sich im Ergebnis damit die Weiterreise in die USA abschminken können und nur noch Aussicht auf die Rückkehr in ihr Heimatland haben.
Vermutlich hat jeder dieser Mittelamerikaner Verwandte in den USA, oder ehemalige Nachbarn aus dem Heimatdorf, oder zumindestens jemanden, der jemanden kennt, der es dort "geschafft" hat (wie auch immer dieses per Telefon oder WhatsApp kommunizierte "geschafft" in der Realität aussehen mag), so dass die Alternative "mit Asylantrag in Mexiko bleiben" als Scheitern gesehen würde.

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glasperlenspieler 03.12.2018, 14:30
19. Hilfsbereitschaft ist erschöpft

Wie viele Migranten sollen die USA denn noch aufnehmen? Bereits jetzt wird in manchen Gegenden ausschließlich Spanisch gesprochen. Die Kriminalität der Armutsflüchtlinge ist so wie hier in Europa außer Kontrolle geraten. Verständlich, dass weder die USA noch Mexiko dazu bereit sind, noch mehr Glücksritter aufzunehmen. Es wäre besser, die Leute würden die Probleme im eigenen Land lösen, als ihre Probleme in andere Länder hineinzutragen.

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