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Terror in Frankreich: Hollande spricht von Krieg
REUTERS

"Wir werden gnadenlos reagieren": Frankreichs Präsident Hollande wählt drastische Worte im Kampf gegen den Terror. Der Papst spricht gar vom Dritten Weltkrieg. Rechtfertigen die Anschläge einen Nato-Bündnisfall?

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puqio 14.11.2015, 15:10
1. Krieg?

Aber den Krieg hat Frankreich doch erklärt!
Frankreich hatte am 29. September mit Bombardements auf den IS den Krieg erklärt.
Ebenso wie später Russland dem IS den Krieg erklärt hatte.
Deshalb wurde zuerst das russische Flugzeug in die Luft gesprengt und deshalb gab es jetzt diese Racheakte in Paris.
Und alle Kriegsgegner des IS werden mit weiteren Kriegshandlungen rechnen müssen.
Wenn Deutschland sich jetzt im Rahmen der NATO oder als Freund von Frankreich auch an mititärischen Schlägen gegen den IS beteiligen sollte, werden wir die gleichen Anschlägen auch in Deutschland rechnen müssen.
Es gibt ja bereits mehr als genug nicht registrierte angebliche Syrer in Deutschland.

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AusVersehen 14.11.2015, 15:11
2. Dieser Krieg ist schon verloren!

Der NATO-Bündnisfall nutzt überhaupt nichts, denn das Problem ist nicht in Syrien zu suchen, der Feind ist bereits in unserem Land! Dieser Krieg wird hier stattfinden, in Europa. Wir haben ihn selbst herein gelassen, willkommen geheißen und finanziert wird er von unseren Steuergeldern.

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syracusa 14.11.2015, 15:14
3. NATO Bündnisfall oder auch nicht ...

NATO Bündnisfall oder auch nicht, das Attentat rechtfertigt und erzwingt geradezu, den IS nun auch militärisch mit allen notwendigen Mitteln zu bekämpfen. Bodentruppen nach Syrien zu entsenden, scheint mir unausweichlich.

Wir bekommen nun die Quittung für unser Wegsehen. Besonders Deutschland hat mit seiner Weigerung, sich an der Militäraktion gegen Gaddafi mitzuwirken, schon viel Porzellan zerbrochen. Auch in Syrien wäre es unabdingbar notwendig gewesen, frühzeitig gegen Assad militärisch vorzugehen. Und sowohl für Libyen als auch für Syrien hätte der Westen eine langfristige Strategie für die Zeit danach haben müssen, hätte v.a. eine starke Zivilgesellschaft etablieren müssen, damit der IS nicht Fuß fassen kann.

Nun kommen wir um diese Aufgabe dennoch nicht herum. Aber sie wird uns sehr viel mehr Geld und Blut kosten.

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hans-rai 14.11.2015, 15:15
4. Nun sollte sich die Weltgemeinschaft...

...endlich zusammenfinden und gemeinsam gegen den IS vorgehen und die Nickeligkeiten zwischen Amerikanern und Russen in Bezug auf Assad und Sysrien mal zurückstellen. Wie oft und wie intensiv wollen wir weiterhin in Kauf nehmen, dass unsere freie Lebensordnung durch diese Terrororganisation beeinträchtigt wird? Das unsägliche Hitler-Regime wurde doch auch durch eine übergreifende Zusammenarbeit der Nationen beendet. Das müsste doch auch gegenüber dem IS gelingen.

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Edelstoffl 14.11.2015, 15:16
5. Rechtfertigen die Anschläge einen Nato-Bündnisfall?

... ein selbsternanner Staat greift ein Natoland an und droht mit weiteren Anschlägen auch in den andern Ländern? - was für eine Frage!

und sich jetzt mit der Argumentation rauszulavieren, der IS wäre kein offiziell anerkannzer Staat, nur um die eigene Passivität zu entschuldigen, wäre eine endgültige Selbstaufgabe.

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deglaboy 14.11.2015, 15:19
6. Gut, dass das jetzt mal deutlich gesagt wird!

Fakt ist es ja schon länger: Wir befinden uns in einem 30jährigen Krieg mit dem islamischen Jihadismus.
Jetzt kann keiner mehr drumherum reden.
Nicht einmal unsere dämlichen Political-Correctness-Sprachpolizisten, die mit ihrem fanatischen Wahn die Wahrheit so lange blockiert haben. Und die Kritik an einer Religion zu Rassismus umgelogen haben. Als ob Religionen Rassen sind. Was für ein intellektueller Irrsinn, der seit Jahren sogar von studierten Journalisten goutiert wird.
Jetzt wollen wir mal sehen, wer für die Front taugt? Wer den Arsch noch hochkriegt, um Freiheit, Menschenrechte, Gleichberechtigung und die säkulare Gesellschaft gegen eine vormittelalterliche Theokratie zu verteidigen, in der Allah der Präsident und ein seltsamer Prophet der Regierungschef sein soll.

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walterherzog 14.11.2015, 15:19
7. Ohnmacht

Gegen verblendete Selbstmordattentäter ist man leider machtlos. Solange der IS solche Leute rekrutieren kann, gibt es kein Mittel dagegen. Die Schaltstellen und Verantwortlichen des IS müssen massiv bekämpft und hinter Gittern gebracht werden.

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hinschauen 14.11.2015, 15:19
8. Krieg nach innen?

Schon jetzt behaupte ich zu prognostizieren, dass die Täter allesamt in Frankreich geboren oder aufgewachsen sind. Wie kann es sein, dass sie trotzdem so gegen diesen Staat handeln? Wie kann es sein, dass viele von ihnen so gern als Kämpfer in einen blutigen Krieg ziehen? Weil sie niemals die Werte und Leitbilder dieses Staates verinnerlicht haben. Ebenso geht es vielen Migrantenkindern in Deutschland. Und darum ist die gigantische Menge von Einwanderern aus diesen Ländern ein Problem. Nicht, weil darunter so viele potenzielle Terroristen sind. Sondern, weil darunter viele sind, die mangels Integration in Jahren oder Jahrzehnten zu Terroristen werden könnten. Aber diese Integration wird niemals gelingen, wenn viele heute noch nicht einmal einsehen, dass bisher solche Integraton oft schief lief. Schlimmer noch: Immer noch gibt es viele, die glauben, solche Integration sei nicht nötig

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pronpat 14.11.2015, 15:19
9. liberté, égalité, franternité

Kein Gesetz der Welt kann solch eine abscheuliche Tat verindern, macht keine weiter Gesetzte, die die Freheit einschränken. Damit gewinnen nur die Extremisten. Bekämpft die Armut, stoppt den Verkauf von waffen in den Staaten (Quatar, arabie saoudite). Zerstört den Nährboden dieser hirnlosen Feiglingen. Terror ist keine Antwort auf Terror. Ein Franzose.

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