Forum: Politik
Terror in Frankreich: Sie werden diesen Kampf verlieren
DPA

Europa muss sich dem Terror zur Wehr setzen. Aber mit allen Mitteln? Weitere Bomben und mehr Polizei werden das Problem nicht lösen. Es geht um viel mehr.

Seite 91 von 91
comod 14.11.2015, 22:06
900. Das Umfeld ist entscheidend....

Zitat von W. v. Ockham
Auch im Islamismus sind es glücklicherweise nur relativ wenige Individuen, die den Weg der Gewalt beschreiten.
Sehr optimistisch gedacht.

Als nach den Anschägen in London ( Sie erinnern sich ? ) nach einer gewissen Zeit eine Umfrage gestartet wurde , ergab folgendes:

40 Prozent der Muslime in England möchten die Scharia einführen, 25 Prozent fanden die Anschläge in London gerechtfertigt. Dieses Umfeld macht die Leute zwar noch nicht zu Terroristen.

Aber das Verständnis, dass den Terroristen entgegengebracht wird, ermutigt natürlich diejenigen, die Terroristen sind. Wie dann die Einzelverknüpfung funktioniert, warum der eine Terrorist wird und der andere nicht, das weiß ich nicht.

Das weiß keiner.

Beitrag melden
nullneunelf 14.11.2015, 22:09
901.

Zitat von hausierer
sind alle die den nahen Osten in Brand gesetzt haben
Unbestritten. Und das sind, wie gerne bei jeglicher Analyse zugunsten der üblichen beifallheischenden Selbstgeißelung weggeschwiegen, in erster Linie sämtliche Länder, Stämme, Strömungen und Regime eben dieses Nahen Ostens selbst, die sich ausnahmslos für gottgesandt halten und daher aus einem irren Büchlein des Wahnsinns sich stets passende Halbsätze herauspicken können, um allen anderen das Daseinsrecht abzusprechen.

Beitrag melden
jskor 14.11.2015, 22:09
902. Geschlossenheit

Einmal mehr braucht es in dieser Situation, wo unschuldige Menschen sterben mussten - wie auch vor kurzem beim Flugzeugattentat in Ägypten, oder bei den Anschlägen auf Charlie Hebdo, eine gemeinsame Strategie und eine Entschlossenheit der freien Welt. Es braucht einen beispielsweise US-Präsident, der sich hinstellt mit klaren Worten, dass die freie Welt angegrifen wird, und dass unsere Grundwerte in Gefahr sind, wenn wir uns nicht gegen dieses Übel zur Wehr setzen. Als amerikanischer Soldat schwört man, nicht nur Amerika sondern eben auch den American Way of Life zu verteidigen. Genauso müssen wir das auch tun. Gescheiterte Integration und Multi-Kulti-Parolen hin und her, wir dürfen uns nicht gefallen lassen, dass der westliche freiheitliche Lebensstil, die demokratische Grundordnung, die Meinungs- und Glaubensfreiheit von ein paar widerlichen Terroristen angegriffen werden. Jeder, der den IS unterstützt oder auch nur toleriert oder sich nicht entschieden dagegen einsätzt- allen vorran die Türkei oder Saudi-Arabien - müssen mit Sanktionen belegt werden. Wichtig ist, die IS finanziell auszutrocknen. Gleichzeitig machen sich sowohl Staaten als auch Religionen mitschuldig, die nicht entschlossen und stark gegen den Terror vorgehen. Die Vergangenheit hat gezeigt, mit warmen Worten und Laissez-Faire ist Terroristen nicht beizukommen. Und wir sollten stärker mit Russland zusammenarbeiten, denn die kalte Krieg Rethorik einiger ewig gestrigen hilft und half in den letzten Jahren nur dem Terror. In diesem Fall stehen wir mit Russland auf der gleichen Seite, es muss heißen alle gegen den IS, und wer nicht Freund ist, ist Feind.

Beitrag melden
comod 14.11.2015, 22:25
903. ????????

Zitat von stormking
Doch. Konnten sie und haben sie. Und zwar mit demselben Recht wie diese Verlieren vom IS auch.
Gab es in der letzten Zeit eine christliche Terroristengruppe, die Leuten im Internet live die Köpfe abgehauen hat?
Dass die islamische, also die arabische Kultur eine höhere Akzeptanz von Gewalt hat, das ist doch offensichtlich. Das sind nun mal Länder, in denen es überall die Todesstrafe gibt, das Handabhacken am Freitag Nachmittag vollstreckt wird, Homosexuelle öffentlich gehängt werden, Frauen ausgepeitscht werden… Das ist nicht ganz die Art von Strafvollzug, wie man ihn in Island oder Schweden pflegt.

Beitrag melden
fritzausDA 14.11.2015, 22:26
904.

Zitat von spiegelleser_wussten_mehr
Ich stimme voll zu. Perspektivlosigkeit greift als Begründung zu kurz. So wie PEGIDA laut Herrn Maas den Nährboden für rechtsextremistische Anschläge schafft, so ist es ja dann offensichtlich auch wohl so, dass der Koran den geistigen Nährboden für den weltweiten Terrorismus schafft. Nein, nicht alle Muslime sind Terroristen, aber die allermeisten Terroristen sind Muslime. Können wir den Koran oder den Islam verbieten? Nein, denn der Islam ist als Religion durch Art 4 des Grundgesetzes geschützt. Wir können nur die extremen Auswüchse wie die Salafisten im Schach halten. Es steht (stand) uns zudem frei zu entscheiden, wieviel Menschen dieser Religion in unserem Land eine neue Heimat finden. Ist eine Begrenzung hart? Ja, aber das sind Kompromisse immer…
Mein Gott, das GG wird doch sowieso ständig verbogen. Da könnte man den Islam auch als Nicht-Religion bezeichnen, also so etwas wie eine kommunistische oder faschistische Ideologie (was er ja auch ist) und dessen Verbreitung in der Bananenrepublik Deutschland verbieten.

Im übrigen bin ich der Meinung, dass das Merkel zurücktreten muss!

Beitrag melden
jskor 14.11.2015, 22:36
905. Linksrum oder rechtsrum

"Nicht alle Muslime sind Terroristen, aber die allermeisten Terroristen sind Muslime." Das stimmt natürlich. Die Erfahrung hat aber auch gezeigt, dass nicht jeder, der betrunken Auto fährt, auch einen Unfall baut, aber da es eine sehr hohe Korrelation zwischen diesen beiden mehr oder weniger abhängigen Sachverhalten gibt, ist betrunken Autofahren eben verboten, um Unfälle zu vermeiden. Ich sehe eine derartig aggressive und von einem Menschen und der Gesellschaft Besitz ergreifende Religion wie den Islam - vgl. Herrn Abdel Samad - als einen Zustand ein, der ähnlich wie ein Rausch funktioniert. Durch diesen Rauschzustand neigt man mit völliger Überzeugung dazu, furchtbare Verbrechen zu begehen und unschuldige Menschen zu töten. Ich denke, sowas können und dürfen wir uns nicht gefallen lassen.

Beitrag melden
comod 14.11.2015, 22:55
906. Wir sollten...ja was denn nun?

Zitat von jskor
Gleichzeitig machen sich sowohl Staaten als auch Religionen mitschuldig, die nicht entschlossen und stark gegen den Terror vorgehen.
Das mit den Staaten kann ich ja noch akzeptieren und begrüße es sogar.

Aber das mit den Religionen ( gegen den Terrorkampf ) war wohl ein verquerer und dummer ( aus Unwissenheit ? ) Griff in die Mottenkiste.

Was regen wir uns hier auf, wenn Salafisten unsere Kinder ...Jugendlichen bekehren wollen.

Aber das dubiose radikale christliche Organisationen mit Sektenstatus ( meist aus den USA, aber nicht immer ) in AFG..im Irak oder sonst wo ( meist muslimische Länder ) die Menschen dort bekehren wollen , interessiert hierzu Lande keine Sau.

Das ist kein Kampf gegen Terror, sondern er begünstigt ihn noch.

Wir sollten auch darüber mal Nachdenken.

Beitrag melden
Seite 91 von 91
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!