Forum: Politik
Terror in Istanbul: Die Türkei-Strategie des IS
AFP

Der Attentäter von Istanbul stammt offenbar aus Kirgisien. Nicht das erste Mal, dass ein IS-Terrorist aus Zentralasien zuschlägt. Womöglich werden Angreifer aus diesen Staaten gezielt ausgewählt, um die Türkei zu provozieren.

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Zukunft3.0 04.01.2017, 20:12
1. Saudi- Arabien ist der Taktgeber

Wie wir mit diesem Land weiter Geschäft machen können, ist mir unbegreiflich. Der Wahhabismus und die damit verbundene strenge Auslegung des Islam ist mit die Ursache des Terrorismus. Werden doch die politischen Gruppierungen von den Saudis finanziert. Das wir dann noch Waffen liefern und zufünftig auch Personal ausbilden, schäbig. Aber Geld stinkt bekanntlich nicht. Wie verlogen das ist.

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aclk109 04.01.2017, 20:20
2. Armut als Zündstoff

Ich habe 2008/2009 in Kasachstan gelebt und gearbeitet. Die Armut dort ist für uns hier unvorstellbar. Die Menschen trauen sich aus Angst vor Repressionen nicht in irgend einer Weise auf die Missstände im Land aufmerksam zu machen. Von den Rohstoffvorkommen profitiert nur die Elite.

Wenn eine islamistische Gefahr dort erfolgreich bekämpft werden will, dann muss die kasachische Regierung dazu angehalten werden die wirtschaftliche Situation dort rasch zu ändern. In den anderen zentralasiatischen Staaten wie ist die Situation nicht anders. Ganz zu schweigen von der chinesischen Provinz Xinjang/ Ost-Turkestan.

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j.christinck 04.01.2017, 20:36
3.

Man sieht mal wieder die glasklaren Verbindungen zwischen Saudi-Arabien und dem Terror. Aber wer ist weiterhin wichtiger Partner unserer Bundesregierung?! Richtig, Saudi-Arabien. Achja, die haben ja Öl....

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jojack 04.01.2017, 20:55
4. Saudi-Arabien und die Golfstaaten

Die Rolle der Golfstaaten und Saudi-Arabiens beim Terror des "Islamischen Staates" geht leider immer wieder in der Diskussion unter. Klar ist, dass eine Organisation wie der IS auf kontinuierliche Finanzierung angewiesen ist. Bereits seit einiger Zeit ist das Emirat Qatar im Gerede, diverse Terrororganisationen wie den Islamischen Staat, aber auch Hamas indirekt zu unterstützen. Das zeigt sich in erster Linie in der demonstrativen Nichtverfolgung von Anhängern und Finanziers der Terroristen.

Das Ende der Abhängigkeit vom Öl von der arabischen Halbinsel kann nicht früh genug kommen. Öl finanziert den Terror, finden wir uns mit dieser bitteren Wahrheit ab. Und vielleicht denkt jeder von uns auch einmal darüber nach, wenn er das nächste mal einen Flug mit einer staatlichen Golf-Airline bucht.

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jojack 04.01.2017, 20:59
5.

Zitat von aclk109
Ich habe 2008/2009 in Kasachstan gelebt und gearbeitet. Die Armut dort ist für uns hier unvorstellbar. Die Menschen trauen sich aus Angst vor Repressionen nicht in irgend einer Weise auf die Missstände im Land aufmerksam zu machen. Von den Rohstoffvorkommen profitiert nur die Elite. Wenn eine islamistische Gefahr dort erfolgreich bekämpft werden will, dann muss die kasachische Regierung dazu angehalten werden die wirtschaftliche Situation dort rasch zu ändern. In den anderen zentralasiatischen Staaten wie ist die Situation nicht anders. Ganz zu schweigen von der chinesischen Provinz Xinjang/ Ost-Turkestan.
Und warum stammen die Terroristen dann oft aus reichen Familien, warum steigt die Anhängerschaft des Terrorismus dann auch in reichen Staaten wie Saudi-Arabien und den Golf-Emiraten?

Die These, wonach Armut Terrorismus fördert, hat sich schon oft als zu simpel herausgestellt. Was nichts daran ändert, dass die Herrscher der mittelasiatischen ehemaligen Soviet-Republiken Rechtsstaatlichkeit und wirtschaftliche Zustände im Land dringend verbessern müssen.

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Flo&Eddie 04.01.2017, 20:59
6. Also jetzt mal im Ernst

ich glaube nicht dass die Fotos etwas mit dem echtennTäter zu tun haben ! Bisher war es doch immer so dass die Bomben noch gar nicht ganz fertig explodiert sind da wussten die Türken schon wer der Täter ist, bei uns war nach 24 Stunden in Berlin noch nicht sicher ob der Lastwagen mit Absicht oder aus Versehehen in den Weihnachtsmarkt raste.

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gerdstaffler 04.01.2017, 21:02
7. Partner Saudi-Arabien

1990 gab es in Kirgisien 39 Moscheen. Heute sind es 2600. Die meisten von Saudi-Arabien gesponsert,
um den Steinzeit-Islam der Wahabiten zu verbreiten.
Was in Kirgisien, Usbekistan und Kasachstan passiert, wird von Saudi-Arabien systematisch seit den
80er Jahren auch in Afrika (Senegal usw) und vor allem in Indonesien - dem bevölkerungsreichsten islamischen
Staat der Welt - praktiziert. In dem vom Tsunami 2014 zerstörten Banda Aceh haben die Saudis nicht nur die
schönsten Moscheen neu errichtet, sondern auch dafür gesorgt, dass sich kein 10jähriges Mädchen mehr ohne
Kopftuch auf die Strasse traut.
Die Kurzsichtigkeit der USA bei der Aufrüstung der hauptsächlich aus Saudi-Arabien stammenden Taliban gegen
die Sowjetpräsenz in Afganistan hat dazu geführt, dass heute zwar Nordkorea als internationaler Schurkenstaat
geächtet wird, die viel gefährlicheren Saudis aber mit Waffenlieferungen aus dem Westen verhätschelt werden
um ihre ihre unheilvolle Strategie des religiösen Mittelalters zu verwirklichen.

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blueocean1 04.01.2017, 21:04
8. Der finanzierte Krieg des Islamismus gegen die Welt

Die westlichen Geheimdienste wissen längst welche Staaten, Könige, Emire, Prinzen und auch gern reiche ordinären Geschäftsleute den islamischen Fundamentalismus als Idee und seine Krieger in Form von entsprechenden Imamen und Söldnern finanzieren.
Nur ein weltweiter unerbittlicher Kampf des. gesamten Westens im Bündnis mit auch mit Russland und China gegen diese Finanzierung des islamistischen Terrors gegen das aufgeklärte Denken und gegen die Zivilisation kann helfen. Vollständige und weltweite Enteignung der Finanzierer des islamistischen Terrors wäre das wirksamste Mittel. Man muss sich nur einig sein gegen seine Feinde.

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Sumerer 04.01.2017, 21:12
9.

"Der Attentäter von Istanbul stammt offenbar aus Kirgisien. Nicht das erste Mal, dass ein IS-Terrorist aus Zentralasien zuschlägt. Womöglich werden Angreifer aus diesen Staaten gezielt ausgewählt, um die Türkei zu provozieren."

Es ist nicht so wichtig, woher der Attentäter stammte. Ich habe neben mir einen Koran und auch eine Bibel, wie auch sonstige religiöse Bücher, liegen.

Der Koran ragt daraus hervor, in dem er zum erbarmungs- und schonungslosen Kampf gegen die Ungläubigen aufruft.

Das kann ziemlich schlecht bestritten werden.

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