Forum: Politik
Terrorismus: Popstars der Hasswelt

Die Strategen des Terrors versprechen den Frustrierten Ruhm. Es ist unsere Entscheidung, ob wir uns von ihnen zu Statisten des Hasses machen lassen.

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klariaka 25.12.2016, 15:07
1. tägliche Bilder von AA

Sie schreiben über Stars der Terroristenszene und was tut der Spiegel??!! schreibt:" Die Strategen des Terrors versprechen den Frustrierten Ruhm". Und genau das wird durch das Verhalten der Presse bewirkt. Der Täter hat seine Bühne und seinen "Ruhm".
Jeden Tag ein Photo des Terroristen Anis Amri. Genau das produziert doch Nachahmer, die feststellen dass man mit so einer Tat tagelang in den grossen Zeitungen und Zeitschriften abgebildet wird. Es ist vollkommen richtig ein Bild des Täters zu zeigen solange er gesucht wird, aber dann soll doch keins mehr gezeigt werden. Das Thema über Berichte bei Anschlägen wurde doch nach München und auch nach allen anderen Anschlägen diskutiert, dass man den Tätern keine Bühne bieten soll, wegen der Anhänger und Sympathisanten. Was denkt sich die Presse dabei, sich genau gegenteilig zu verhalten??
Der Artikel ist gut, aber das Photo macht das positive zunichte.

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Airkraft 25.12.2016, 15:12
2. Die Medien...

Die Medien leisten dem auch noch Vorschub, indem sie weiterhin Bilder dieser "Gestalten" verbreiten :-( Wenn schon Bild, dann aber bitte nur mit schwarzem Balken oder verpixelt!

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kleinsteminderheit 25.12.2016, 15:14
3. Kein Hass, aber der Wunsch nach gegenseitigem Respekt.

Hass führt nur in eine Eskalationsspirale und ist, wie angemerkt, genau das, was die Extremisten auf beiden Seiten wollen. Wir stehen nun vor komplexen Herausforderungen. Einerseits muss der Rechtsstaat gestärkt werden, auch indem man die gravierenden Schwachstellen beseitigt, die es den Terroristen so einfach machten. Auch werden wir energisch darauf drängen müssen, dass unerwünschte Personen in ihre Herkunftsländer expediert werden. Gleichzeitig müssen wir aber auch alles tun, um die Integration voran zu bringen. Dazu gehört auch, dass wir einen gesellschaftlichen Konsens dazu schaffen, was wir für die Integration zu tun bereit sind und was wir von unseren Neubürgern verbindlich einfordern.

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Tuolumne Meadows 25.12.2016, 15:16
4. Die meisten Menschen in Deutschland....

....auch wenn sie das Migrationsthema kontrovers diskutieren, *sorgen* sich vielleicht aufgrund entsprechender Entwicklungen in diesem Land, aber *hassen* (ein ganz schön extremes Wort) nicht....und begegnen Migranten und Ausländern mit dem ihnen gebührenden Respekt. Nur weil ich z.B. nicht immer mit amerikanischer Politik einverstanden bin, hasse ich deshalb nicht jeden Amerikaner per se als Menschen.
Jede Art von Terror, ob es nun linker, rechter oder islamistischer Terror ist, hat in unserer Gesellschaft nichts verloren und sollte jegliche Härte unserer Justiz spüren.

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jimbofeider 25.12.2016, 15:17
5. Popstar

Amri steht als Opfer/Täter für eine unbarmerzige aus den Fugen geratene,verrückt gewordene Welt im Scheinwerferlicht. Alle Experten die sich dazu äußern haben ein bischen Recht oder nicht jenachdem. Um hier etwas zum besseren zu ändern bedürfte es der Zusammenarbeit derStaaten die auf der Welt das sagen haben. Davon sind wir momentan weit entfernt,leider!

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beatbox 25.12.2016, 15:18
6. Ich kann nicht mehr höhren

Inzwischen taucht gefühlt in jedem zweiten Beitrag das Wort Hass auf.
Jetzt hab ich auch schon gelesen, das in Berlin eine Stelle geschaffen werden soll, die quasi auf höchster Ebene beschliesst, was Wahrheit, Hass oder was auch immer sein soll.
Wenn jede missliebige Meinung als "Hass" diffamiert werden kann, also pathologisiert wird, sind wir vor totalitären Zuständen nicht mehr weit entfernt.
Ich würde mir in der Hinsicht mehr kritische Berichterstattung vom Spiegel wünschen, anstatt jeden Modeterminus wie "Hass""Fake"Filter Bubble" etc. unkritisch zu übernehmen.

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großwolke 25.12.2016, 15:21
7. Hass ist nicht der Punkt

Es geht doch gar nicht ums Hassen. Da sind wir längst viel weiter, nämlich, ganz ruhig und emotionslos, bei der Frage, was getan werden kann und was davon effektiv ist und überprüfbar. Sich dabei auf den Staat zu verlassen, mit den weichherzigen, denkfaulen Führungsfiguren, die wir gerade haben, wird zuverlässig in die Niederlage führen. Warum? Weil der Extremismus, jeder Extremismus, rein philosophisch, als Mem betrachtet, stärker ist als Toleranz und Pluralismus. Das kann man bei gelehrten Menschen nachlesen, allen voran Karl Popper. Wollen wir uns auf Dauer behaupten, gibt es nur eine Möglichkeit: den Islam, so wie er jetzt ist, ohne Reformation, ohne zentrale Kirche, ohne religiöses Oberhaupt, basierend auf dem sehr klar formulierten Koran, von der Religionsfreiheit auszuschließen und als das zu markieren, was er ist: eine mindestens in Deutschland verfassungsfeindliche Gesinnung. Das hat nichts mit Hass zu tun, dass ist der einzige Schluss, zu dem man bei logischer Überlegung und Prüfung der religiösen Schriften ankommen kann. Der Islam, wenigstens wenn er innerhalb der EU praktiziert wird, muss reformiert werden, muss sein Ziel der religiösen Alleinvertretung aufgeben. Erst dann kann man anfangen, ihn in unsere Gesellschaftsordnung aufzunehmen. Es geht nämlich nicht darum, dass Muslime andere Feiertage feiern als wir, oder dass manche fünfmal am Tag ihren Teppich ausrollen wollen. An sowas kann man sich gewöhnen. Juden, Chinesen, Russen, die laufen hier alle rum und folgen ihren Bräuchen, ohne dass daran lautstark Anstoß genommen würde. Diesen Teil des Islam hier zuzulassen, die Andersartigkeit, von mir aus sogar die Türme mit den Schreihälsen drauf, ist nicht das Problem. Es ist die diesem Glauben innewohnende (und in jüngerer Zeit durch allerlei Umfragen belegte) Intoleranz. Der kann man nur mit gleicher Intoleranz begegnen. Sonst wird man irgendwann immer weiter zurückgedrängt. Man schaue nach Indonesien, da läuft dieser Prozess schon seit ein paar Jahren ab, allerdings in zeitlichen Dimensionen, die über die Länge von Legislaturperioden hinausgehen.

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messmeup 25.12.2016, 15:25
8. Steigbügelhalter des Rechtsradikalismus

Die derzeitig Regierenden Parteien haben es zu verantworten, dass die AfD erstarkt ist. Hätte die Regierung von Beginn an, und damit meine ich nicht die Flüchtlingskrise, sondern den Zeitpunkt, als die ersten Folgen schlechter Integration von Migranten sichtbar wurden (Mitte der 80er), reagiert und zwar in Form von entsprechenden reintegrativen Maßnahmen einerseits, aber auch mit einer deutlich schnelleren und konsequenteren Strafverfolgung, dann würde es die AfD heute nicht geben. Wenn der Bürger aber das Gefühl hat, das viele Migranten den deutschen Staat, also im Prinzip die Deutschen selbst, weder ernst nimmt, noch respektiert, im schlimmsten Falle ausnutzt und verarscht, dann hat man natürlich den Nährboden geschaffen, auf dem die AfD gerade gedeiht. Wie kann man einem Wähler verdenken, dass er rechts wählt, wenn er hört, dass viele Fluchtlinge nicht bei Identifizierung mitwirken. Dass fast die Mehrheit der geflüchteten aus den Maghreb Staaten innerhalb eines Jahres straffällig auffällig werden, dass Hassprediger in Deutschland Dschihadisten rekrutieren und Hartz IV beziehen - und all das ohne Konsequenzen bleibt!? Die Folge ist doch, dass jeder, der nach Fluchtling aussieht, sich einem Generalverdacht ausgesetzt sehen muss,weil der Bürger vielfach zu Recht, unterstellt, dass die deutsche Justiz die Migranten nicht konsequent durch Strafverfolgung "erzieht". Durch Erteilung von Platzverweisen wird man keinem das Gefühl vermitteln können, dass der Staat handlungsfähig ist. Diese Folge ist Respektlosigkeit auf Seiten der Straftäter und Rechtsruck auf Seiten der Frustrierten. Verlierer sind am Ende alle. Traurig aber wahr: Erst mit jedem weiteren AfD Erfolg wird die Regierung sich genötigt sehen, längst überfällige Gesetze zu verabschieden. Man kann nur hoffen, dass dies bald geschieht, bevor die AfD ganz das Ruder übernimmt.

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Mister Stone 25.12.2016, 15:31
9. Irre ich mich?

Der Terror will, dass wir uns entzweien, wir sollen beginnen, uns gegenseitig zu hassen.

Das halte ich nicht nur für oberflächlich, sondern für falsch. "Der Terror" will Schrecken verbreiten, will Angst machen. Sagt schon der Name. Und das tut er. Leider derzeit sehr erfolgreich. Wehren können wir uns dagegen nicht, wenn wir Lichterketten machen und uns die Hände halten, sondern wenn wir dem Terror seine Planung und Ausübung mit allen rechtsstaatlichen Mitteln massiv erschweren. Ich wünsche mir, dass Deutschland das auch tut. Jajaja, ich weiß, "100 % Sicherheit kann es nicht geben" (hat auch nie jemand ernsthaft behauptet). Aber 50 Prozent Sicherheit wären doch besser als 5 Prozent, oder irre ich mich da?

Und jajaja, ich weiß, "totale Abschottung ist keine Lösung" oder "nicht zielführend" (was immer damit gemeint ist). Aber strenge und sorgältige Einreisekontrollen mit zuverlässiger Identitätsprüfung - egal wie lange sie dauern - wären doch zielführend, das wäre doch eine Lösung, oder irre ich mich da schon wieder?

Und jajaja, ich weiß, "nicht alle Flüchtlinge, die zu uns kommen, sind kriminell" (das hat nach meinem Wissen auch keiner je behauptet). Aber Kriminelle suchen sich eher große Schlupflöcher mit geringstem Entdeckungsrisiko als ein Nadelöhr mit engmaschigen Kontrollen. Oder irre ich mich da abermals?

Und abschließend - um diese "Nicht-jeder-Rhetorik" mal zu übernehmen: Nicht jeder, der sich als Kriegsflüchtling ausgibt, ist auch tatsächlich einer. Oder irre ich mich da erneut?

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