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Teures Wohnen: Mietpreisbremse ausgebremst
DPA

Trotz Mietpreisbremse zahlen Einwohner in Deutschland weiter viel für Wohnraum. Der Berliner Senat will über den Bundesrat beim Gesetz nachbessern lassen - mit wenig Aussicht auf Erfolg.

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chjuma 17.05.2016, 16:38
1. Ich hab selten so gelacht wie über diese

Mietpreisbremse. Ich hab mal aus dem Bauch raus verschiedene Varianten durchgespielt...es gibt für alle ein Hintertürchen, Fristen oder Sonderregelungen. Völliger Unsinn und Augenwischerei und Volksverdummung. Oder warum glaubt man, war die Immobilienwirtschaft mit vergleichsweise wenig Widerstand damit einverstanden?? Der durchschnittliche Deutsche geht nur für Miete, Strom und Benzin arbeiten. Und das darf sich auf keinen Fall ändern. Das will die Wirtschaft so und damit die Politik. Keine Wahl.

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joey55 17.05.2016, 16:39
2.

Herr Geisel sollte zunächst seine eigenen Hausaufgaben machen, bevor er Anderen erneut den Schwarzen Peter zuschiebt. In Berlin ist vor allem die Politik Schuld an der Misere. Zum einen hat sich das Land Berlin vor wenigen Jahren von großen Teilen des eigenen Wohnungsbestandes getrennt und setzt die damals vereinbarten Mieterschutzklauseln nicht um. Zum anderen wird nicht genügend Bauland ausgewiesen. Zudem verteuern Bauvorschriften den Neubau von Wohnungen unnötig. Daneben stehen noch die ständig steigenden Mietnebenkosten, die zumeist sehr direkt von der Politik beeinflußt werden.

Aber zurück zur Mietpreisbremse: Damit diese greift muss ein wirksamer qualifizierter Mietpreisspiegel vorliegen. Der vom Berliner Senat vorgestellte qualifizierte Mietpreisspiegel wird jedoch seit Jahren von den Gerichten für unwirksam erklärt. HIER könnte sich Herr Geisel mal austoben.

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Halcroves 17.05.2016, 16:46
3. war doch klar

wer will schon denen die Möglichkeit nehmen,
sein Geld zu vermehren. Wenn das Geld auf der Bank rum lungert, der Mieter eben verhungert. Dieser neoliberale Mist in England bereits Altag ist. Der Mieter muss sich eben entscheiden, ob warm oder Hunger - eins von beiden. Mensch wacht doch endlich auf, die Politik hält sich da fein raus. Wollen doch selbst auch üppig im Alter stehen - kleiner Mieter, so ist es eben im Leben.

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ichliebeeuchdochalle 17.05.2016, 16:46
4.

Normal möglich sind 20% in drei Jahren. Wenn man es als Arbeitnehmer heutzutage schafft, nur den Inflationsausgleich beim Gehalt zu bekommen (circa 2% im langj. Durchschnitt), klafft da ja eine Lücke von circa 4% pro Jahr. Nach 6 Jahren sind das bereits 44% mehr als heute.

Wie soll das denn weitergehen?

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Teddy0 17.05.2016, 16:47
5.

Eines steht für mich fest, dass ich nach München oder anderen teuren Städten nur gehe wenn ich sonst nach der Uni keine Arbeit finde.

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2wwk 17.05.2016, 16:50
6. Wenn man mehr Wohnraum will muss man aufhoeren

die privaten Mieten zu kontrollieren. Wird nie funktionieren! Wenn der Staat eingreifen will, soll er wieder den sozialen Wohnbau foerdern! Stark foerdern!

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poetnix 17.05.2016, 16:52
7. Stillstand bremsen?

Wie kann man Stillstand im Wohnungsbau durch bremsen noch verlangsamen?
Aber Politik findet immer eine weltfremde Option.

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unbekanntgeblieben 17.05.2016, 16:52
8.

Hat das Vergnügen Klage und Gerichtsverfahren eines Bekannten, wenn auc in anderer Sache beizuwohnen.
Die Sachlage war absolut eindeutig, trotzdem ca. 1jahr+ Zeit durch Fristen usw, Initialkosten, die sie wenn nur teilweise wider bekommen ... oder nochmal ein Verfahren dranhängen.

Gute Idee, das eigne Versagen auf die Gerichte auszulagern und so kompensieren zu wollen. Der Normalbürger hat auch Zeit und Lust für sowas. Wozu eigentlich Steuern, wenn sich der Staat um nichts kümmern will?

Schon mal erwogen, dass Geseteslücken meist nicht der ärmeren Partei dienen?

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zazzel23 17.05.2016, 16:54
9.

Zitat von Teddy0
Eines steht für mich fest, dass ich nach München oder anderen teuren Städten nur gehe wenn ich sonst nach der Uni keine Arbeit finde.
Wenn Sie sich nach Ihrem Studium in München bewerben, werden Sie schnell feststellen, dass die Arbeitgeber dort durchaus höhere Gehälter zahlen als in Klein-Kleckersdorf.

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