Forum: Politik
Textilarbeiterinnen in Bangladesch: Elf Tage mit der Tochter - im Jahr
Kazi Riasat Alve

In Bangladeschs Städten nähen Frauen wie Tasnia Begum Kleidung für den Westen. An wenigen Tagen im Jahr fährt sie in ihr Heimatdorf - es ist die einzige Zeit, in der sie ihr Kind sieht.

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rememberhistory 01.12.2019, 14:21
1. Wir sollten uns wirklich schämen!

Wir sollten uns wirklich schämen!

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michael_kinski 01.12.2019, 14:47
2. vermutlich 70% der menscheit leben so....

ich lebe in thailand, nahe der grenze burmas. ueberall am river die textilfabriken, abends die stroeme burmesischer frauen, die ueber den fluss zu ihren familien uebersetzen. etliche werden schamlos ausgebeutet, arbeiten fuer 2 euros am tag 14 stunden, obwohl ihnen der thailaendische mindestlohn von 9 euros zustaende. in meinem fruehstuecksrestaurant ein burmese als kuechenhilfe, in burma verheiratet, 2jaehriger sohn, den er nur ueber facebook sehen kann. dazu die vielen altstoffsammler, die nach plastikflaschen suchen, fuer das kilo kriegen sie 6 cents. ich danke dem schicksal, dass ich auf der wohlhabenden seite des planeten geboren bin und versuche hier etwas zu helfen...

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isar56 01.12.2019, 14:53
3.

Zitat von rememberhistory
Wir sollten uns wirklich schämen!
Vor allem sollten wir etwas tun. Es existieren bereits gute Projekte, u.a. in Indien. Kleine Firmen die hübsche Postkarten, Tücher, Spielsachen produzieren. Dafür müssen wir dann für eine Karte schon mal 4,50 Euro hinlegen. Vom Erlös erhalten die Frauen Gehälter, die den Lebensunterhalt (das Nötigste) sichern und es wird in bessere Arbeitsbedingungen investiert. Z.B. Aufenthaltsräume und Toiletten.
Den Ukrainerinnen und Polinnen, die wir zur Altenpflege herholen ergeht es nicht allzu sehr besser.

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kydianta 01.12.2019, 14:54
4. himmelschreiend

Eine himmelschreiende Ungerechtigkeit!

Nur:
Wo bleibt der ... himmlische Vater,
um den irdischen Augiasstall auszumisten?

Wohl unterwegs bei Black-Fridays!
Kein Wunder, dass die Atheisten immer mehr werden.

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megamekerer 01.12.2019, 14:57
5. Wer ist schuld daran?!

Tragen, die Textilfirmen und internationale Konzerne den Schuld, dass die Arbeiter in diese Länder ausgebeutet werden? Oder wir, dass wir die billig produzierten Produkte kaufen und somit den Fortbestand diese Ausbeutung sichern?! Nein keine von uns trägt die Verantwortung, sondern nur die Regierung! Die Regierung westliche Staaten und besonderes Bundesrepublik Deutschland tragen die Verantwortung für Ausbeutung diese Menschen, da sie zulassen, dass das Kapitel, was hier besteuert wird, dort in diese arme Länder mit Ausbeutung sich vermehrt!!! Die Arbeit sollte in Deutschland billiger werden um die Produktion wieder hier zu betreiben! Nun schreien aber welche, die behaupten, die Menschen in Bangladesch haben dann keine Arbeit. Nein so ist es auch nicht, denn das was die Frauen dort verdienen kann nur ein Bruchteil deren Leben finanzieren, deren große Haupteinnahme ist immer noch Landwirtschaft und Fischerei, dann sollten sie die Landwirtschaftliche Produkte mit einem fairen Preis auf der Markt bringen und die Fischerei sollte aus der Fänge der chinesische Konzerne, die mit riesige Schiffe und Treibnetz die Meere leer räumen befreit werden, in dem man Chinesen verbietet dort so massiv zu fischen.

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Leonid 01.12.2019, 15:06
6. Vielen Dank ...

... für den wunderbar, mit einfühlenden Worten verfassten Artikel. Er hat mich sehr berührt.

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vulcan 01.12.2019, 15:13
7.

Zitat von megamekerer
Tragen, die Textilfirmen und internationale Konzerne den Schuld, dass die Arbeiter in diese Länder ausgebeutet werden? Oder wir, dass wir die billig produzierten Produkte kaufen und somit den Fortbestand diese Ausbeutung sichern?! Nein keine von uns trägt die Verantwortung, sondern nur die Regierung! Die Regierung westliche Staaten und besonderes Bundesrepublik Deutschland tragen die Verantwortung für Ausbeutung diese Menschen, da sie zulassen, dass das Kapitel, was hier besteuert wird, dort in diese arme Länder mit Ausbeutung sich vermehrt!!! Die Arbeit sollte in Deutschland billiger werden um die Produktion wieder hier zu betreiben! Nun schreien aber welche, die behaupten, die Menschen in Bangladesch haben dann keine Arbeit. Nein so ist es auch nicht, denn das was die Frauen dort verdienen kann nur ein Bruchteil deren Leben finanzieren, deren große Haupteinnahme ist immer noch Landwirtschaft und Fischerei, dann sollten sie die Landwirtschaftliche Produkte mit einem fairen Preis auf der Markt bringen und die Fischerei sollte aus der Fänge der chinesische Konzerne, die mit riesige Schiffe und Treibnetz die Meere leer räumen befreit werden, in dem man Chinesen verbietet dort so massiv zu fischen.
Auch die Regierungen der Länder, die solche Verhältnisse zulassen, tragen eine Mitschuld.
Stimmt aber, es ist ein Skandal - billig, billiger, am billigsten. Davon auch jede Menge Schrott, den kein Mensch braucht.
Man kann es den Leuten hier, insbesondere denen mit wenig Geld, aber auch nicht verdenken, dass sie vielen Billigangebote aus Billiglohnländern kaufen.
Irgendwas läuft gewaltig schief - hier wie dort.

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nocomment83 01.12.2019, 15:17
8. leider wahr!

Leider wahr, dass die Arbeitsbedingungen mehr als nur schlecht sind. Der deutsche "Otto" würde für diesen Lohn nicht einmal ein Bein aus dem Bett heben. Und leider auch wahr, dass, solange die europäischen Bürger nach immer billigerer Ware schreien, namhafte Marken meinen mit Sicherheitsabkommen ausreichend für ihr Gewissen getan zu haben, wird sich nichts ändern. Veränderung beginnt dort, wo es anfängt wehzutun und aufhört, das Elend zu fördern: bei uns und unserem Verständnis für die Bedingungen derer, die uns Mode herstellen!
Die Kommentare einiger hier sind wieder einmal unterirdisch entgleist....

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Dracul91 01.12.2019, 15:53
9. Normal in der 3. Welt

Leider kein Einzelschicksal sondern oft normal in der 3. Welt. Ich war mal zu Gast bei einer wohlhabenden indonesischen Familie, die hatte viele Haushaltsheferinnen. Die kommen meist irgendwo aus Dörfern im Urwald und sind auch nur selten zu Hause.

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