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"Therapien" gegen Homosexualität: Gutachter hält Spahns Verbot für verfassungswidrig
DPA

Gesundheitsminister Jens Spahn will sogenannte Konversionstherapien für Homosexuelle verbieten lassen. Doch ein Gutachter sieht in dem Vorhaben nach Informationen des SPIEGEL einen "Eingriff in die Grundrechte".

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ptb29 14.06.2019, 18:33
1. In Deutschland kann jeder Geld verdienen

womit er will, vorausgesetzt, es ist jemand bereit dafür zu bezahlen. Es sind genug Scharlatane unterwegs, ein paar zu verbieten, weil man als Minister zur Zielgruppe gehört, wird wohl nicht funktionieren.

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claus7447 14.06.2019, 18:33
2. Ich bin immer wieder Erstaunt...

... was sich in Deutschland alles Gutachter nennen darf.

Es gibt offensichtlich genügend Leute die das Denken aufgegeben haben - das gilt für mich auch für Impfverweigerer - die erinnern mich mehr an Zeugen Jehovas mit ihrer Philosophie.

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joe_guglielmo 14.06.2019, 18:41
3. Die reißerische Schlagzeile

stimmt nicht mit den Text überein!
Im Text wird die Sachlage recht differenziert dargestellt, die Schlagzeile ist einfach falsch vor diesem Hintergrund! Was soll denn das???

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Nordstadtbewohner 14.06.2019, 18:42
4. Freiwillige Therapieteilnahme vs. Zwangsmaßnahme

"Radikale christliche Gruppierungen, aber auch Ärzte und Psychotherapeuten, haben in der Vergangenheit immer wieder sogenannte Konversionstherapien angeboten."

Was mir auffällt, ist, dass überhaupt nicht zwischen einer Zwangstherapie und einer freiwilligen Therapieteilnahme unterschieden wird. Weder von Jens Spahn noch von anderen. Zwangstherapien für Homosexuelle gehören selbstverständlich verboten. Niemand sollte gegen seinen Willen zu einer Therapie gezwungen werden, wenn er sie nicht will. Erheblich anders sieht es meines Erachtens bei freiwilligen Therapien aus. Wenn ein Homosexueller meint, er müsse sich wegen seiner sexuellen Orientierung therapieren lassen, so ist das seine eigene Entscheidung, die vom Staat, Jens Spahn und Co zu respektieren ist. Denn das ist ein Teil seiner Grundrechte. Viel zu sehr mischen sich mittlerweile völlig Unbetroffene in Dinge ein, die sie einfach nichts angehen.

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Antidarwinist 14.06.2019, 18:45
5. Therapie

Das Üble an der Angelegenheit ist, das gerade wissenschaftlich seriöse Forschung zur Heilung der Homosexualität verboten werden soll, obwohl das für die Betroffenen eine große Erleichterung wäre. Denn wer nicht mehr homosexuell ist, wird deswegen auch nicht mehr diskriminiert. Sonst heißt es doch immer: krank ist, wer leidet.

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jonath2010 14.06.2019, 18:47
6. Der Alte Fritz wusste es

"Ein jeder soll nach seiner Fasson selig werden." Dieser Satz geht auf den preußischen König Friedrich II. zurück. Was nichts anderes heißt, als dass jeder Bürger vom Staat in Ruhe gelassen werden soll, wenn er die gesetzlichen Regeln befolgt. Also weg mit diesen kruden Konversionstherapien für Homosexuelle, die nur diffamieren und am Ende zu nichts führen.

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odapiel 14.06.2019, 18:47
7. Das ist der zweite gute Vorschlag

Das ist erst der zweite gute Vorschlag von Spahn (der andere exzellente Plan war, die Operation bei Lipolymphödemen zur Kassenleistung zu machen), und prompt wird dagegen geschossen.

Es ist schlichtweg ein Skandal, daß es heute immer noch diese Form von Zwangstherapien gibt. Dann kann man auch gleich wieder auf breiter Schiene den Exorzismus einführen und den Hexenwassertest.

Bescheuert.

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kzs.games 14.06.2019, 18:55
8. hypocrite?

wenn ich sage, dass schwule krank und eine Abart sind ist das unzulässig, wenn jemand (Spahn) im Gegenzug dann sagt, dass sie nicht krank oder eine Abart sind und man deswegen auch keine Therapie braucht, dann soll das auch rechtswidrig sein?
wer kann mir da den Sinn erklären?
soll doch jeder machen was er will, da braucht niemand ne Therapie dafür

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durch blick 14.06.2019, 18:56
9. @all

Nur weil religiöse Eiferer einem Krankheitswahn erliegen den es devinitiv nicht gibt, nähmlich Homosexualität, soll der Staat eine unnütze Therapie, welche den Hirnen von psychisch Kranken entsprungen, nicht verbieten dürfen. Noch weiter läßt sich Irrsinn wohl nicht auf die Spitze treiben? Am besten sollen dann wohl auch noch Krankenkassen für diesen Stuss abkassiert werden, gehts eigentlich noch?
Wer hier mit einem Eingriff in Freiheitsrechte von Religionseiferern argumentiert hat den Schlag nicht gehört.
Habe die Ehre
DB

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