Forum: Politik
Theresa May und die EU-Wahl: Gute Miene, grässliches Spiel
Daniel LEAL-OLIVAS /AFP

Die Briten haben eine Wahl hinter sich gebracht, die niemand wollte. Theresa May dürfte als Premier Geschichte sein, ihr bleiben wohl nur wenige Tage. Wird es ihrem Nachfolger besser gehen? Wohl kaum.

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barzussek 24.05.2019, 13:01
60. Die Konservativen können es nicht

Ob in GB ob in Polen ob Ungarn jetzt das Österreich Debakel wenn man so will Chaoten am Werk die Italiener mit ihren Rechten sind auch nicht das Wahre was vernünftige Politik betrifft Von den Republikanern in den USA ja auch Konservative ganz zu schweigen sie terrorisieren die halbe Welt mit Sanktionen welche selbst ihre Partner und "Freunde" nicht verschont

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Sumerer 24.05.2019, 14:52
61.

Zitat von bicyclerepairmen
Sie nicht "liefern". Was jene aber machen werden ist sich auf Kosten der Gemeinschaft zu profilieren, sie durch Ihre Innenpoltische Manege zu ziehen, an deren "Standing" kratzen. Das wirklich Schlimme ist das die EU Unterhändler da nichts entgegen zu setzen haben, zu groß der Einfluß derer die den Brexit der hiesigen Wirtschaft geschuldet so sanft wie möglich ( aka verlängern, verlängern...) zu gestalten. Anstatt jetzt einen harten, bzw. überfälligen Schnitt zu tun wird weiterhin an der Errosion der politischen Durchsetzungsfähigkeit und vor allen Glaubwürdigkeit gearbeitet. Das Spaltpilze wie Farrage ( und Co. ) weiterhin in EU Parlament aktiv seien könnnen, ist alleinig der Ei....losigkeit der dortigen Politentscheider anzukreiden.
Was ich in diesem Desaster sehe, ist, eine Auseinandersetzung von politischen Bestrebungen auf Kosten des Volkes. So gesehen könnte man noch nicht einmal nur die Vollmundschaumschläger verurteilen, denn die prügeln sich, wie alle sonst auch, um die Verfügungsmasse "Volk". Und dass dies durch solche politischen Fracks/Chaoten erreichbar ist, sind quasi die Etablierten Schuld, die nicht auf die Bedürfnisse der Straße einwirken kann.

Politisch wird 2019/2020 turbulent.

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lanzelot72 24.05.2019, 19:06
62. @Proggy (31)

Wieder falsch. Es gibt (und gab) keinen Irland-Konflikt. Ein NORD-Irland-Konflikt wäre denkbar, ist aber dann nicht mehr das Problem der EU sondern ausschließlich des UK.

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Sumerer 24.05.2019, 21:06
63.

Zitat von Schartin Mulz
doch nur 4 Möglichkeiten. 1. Das Abkommen wird so oder leicht verändert doch noch angenommen. Für mich die einzige tragfähige Lösung. 2. Es kommt doch zum Hard Brexit. Entgegen den landläufigen Meinungen hier, dass das ein Ende mit Schrecken wäre, würde das bedeuten, das danach die Verhandlungen losgehen, wie denn GB und die EU miteinander umgehen. Das würde weitere Jahre dauern. 3. Rücknahme des Brexit. Angesichts der Umfrageergenisse der Brexit-Partei kann man davon ausgehen, dass eine Ignorierung des Abstimmungsergebnisses die britische Gesellschaft ins Chaos stürzen würde. Dagegen wären die französischen Gelbwesten ein Kindergartenausflug. 4. Neues Referendum Heißt: Weiter monatelangen Kampagnen, dann die Abstimmung. Mit ungewissem Ausgang. Evtl. gewinnen wieder die Brexiteers, dann stehen wir in einem Jahr wieder da wo wir vor 2, 3 Jahren schon waren. Oder die anderen gewinnen. Dann siehe 3.
Ich habe gerade geträumt. Wenn es so ist, dass wir Deutsche die Nutznießer dieses EU-Chaos über Jahrzehnte hinweg waren, dann spricht nichts dagegen alle Exit-Befürworter auf proeuropäischen Kurs zu bringen - mit Geld, das wir zuvor eh schon kassiert haben.

In Europa kann ein solches Konjunkturprogramm nur Deutschland anstoßen und bewältigen. Es werden 250 Milliarden über 10 Jahre hinweg investiert. Für weitere 100 Jahre Frieden ist das gewissermaßen ein Hühnerschiss.

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Sumerer 24.05.2019, 21:57
64.

Zitat von Sumerer
... In Europa kann ein solches Konjunkturprogramm nur Deutschland anstoßen und bewältigen. Es werden 250 Milliarden über 10 Jahre hinweg investiert. Für weitere 100 Jahre Frieden ist das gewissermaßen ein Hühnerschiss.
Das ist ernst gemeint. Selbst die 250 Milliarden würde ich für 100 Jahre weiteren Frieden vervielfachen. Unsere Politiker hätten jedenfalls, wenn es nach mir allein ginge, den Auftrag die EU in eine prosperierende Entwicklung zu bringen. Dabei müßten sie auch keineswegs knickrig sein.

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