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Theresa Mays Brexit-Chaos: Dann eben Plan C
DPA

Theresa May wollte im britischen Unterhaus ihren Plan B für den Brexit präsentieren - stattdessen hat sie praktisch kapituliert. Nun müssen es die Abgeordneten selbst richten. Drei Ideen kursieren.

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Vorzeichen 21.01.2019, 20:07
20. Unappetitliche britische Presse

Zitat von AxelSchudak
Das UK tritt aus, verbleibt aber für zwei Jahre im Wirtschaftsraum der EU. Bis dahin gilt der Status z.B. Norwegens. Innerhalb dieser Zeit: 3 Referenden.
Die Welt ist reich an Lösungsvorschlägen und Ihrer ist nicht gerade neu. Das Problem: Der Status Norwegens kommt für die Briten nicht in Frage, das haben die immer wieder klargemacht. Es wäre zwar der beste Deal, aber er hieße auch, dass UK keinerlei Mitbestimmung mehr hat und alles hinnehmen muss, was in der EU entschieden wird. Will UK aber nicht.
Ich gebe den anderen Vorpostern allerdings recht und widerspreche dem Artikel, denn May hat sich nichts vorzuwerfen. Sie hat ein mögliches Vorgehen mit der EU ausgehandelt, verteidigt das auch im Unterhaus, muss sich aber den divergierenden Interessen der Parlamentarier unterwerfen.
Als besonders stur kommt Corbyns Labour-Partei daher, bei der man immer nicht weiss, was die denn nun eigentlich wollen. Keinen harten Brexit, ist klar, aber wie, darüber schweigen alle.
Dabei ist klar, dass es weder die britischen Parteien sind noch die Briten als Wahlvolk, die gerne eine Einigung erzielen würden. Es ist die britische Presse, die in ihrer Gesamtheit noch unappetitlicher ist als es die Bild in Deutschland je sein könnte. Ohne diese gäbe es längst eine Lösung - bzw. überhaupt keinen Brexit.

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Der Alien 21.01.2019, 20:08
21. Alles halb so Wild

Sie sollen einfach endlich gehen, zumindest hätten die verschiedene Betriebe dann Planungssicherheit.

Australien, Canada und Neuseeland kommen auch ganz gut zurecht außerhalb von der EU. Aber wir müssen mit die Iren stehen und einen mittelfristigen Plan für die Wiedervereinigung durchsetzten.

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Allein-Unter-Welpen 21.01.2019, 20:09
22. Schande ueber die EU

wie da in Zukunft ehemalige EU-Buerger behandelt werden sollen. Einmal EU-Buerger - immer EU-Buerger.
Die Briten taeten gut daran zu ueberlegen warum sie in einer EU bleiben wollen die ehemalige Mitglieder entsprechend schlecht und kompromisslos behandelt.
Und die Buerger der EU-Mitgliedsstaaten duerfen sich fragen wessen EU das eigentlich ist und welchen Zielen sie dient. Die der Buerger scheint es ja nicht zu sein...

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neanderspezi 21.01.2019, 20:09
23. Vielleicht liegt das Malheur ja nur an einem parlamentarischen Knoten

Habt Mitleid mit den Briten und ihrem Parlament und sagt ihnen gefälligst, was sie wollen sollen: Ein sanftes Remain, einen harten Brexit, beides, mit Theresa May und Jeremy Corbyn im Tangoschritt, keines von beidem, wobei die Beteiligten sich mittels Ohrfeigen und einer höflichen Entschuldigung voneinander verabschieden dürfen.

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haarer.15 21.01.2019, 20:10
24. Verantwortung abgeben

May hat ihr Werk getan. Ihr Deal wurde jedoch im britischen Unterhaus in der Luft zerrissen. Ohne zu sagen, welche Art von Lösung man sich stattdessen vorstelle. Diese Verantwortung kann sie jetzt guten Gewissens abgeben, denn was substanziell Anderes fällt auch ihr nicht mehr ein. Es reicht jetzt. Der Backstop scheint ja nicht das einzige Problem zu sein. Denn gibt die EU erst einen Finger, so nehmen die Briten die ganze Hand - die große Gefahr. Soll es das Tollhaus doch jetzt endgültig selbst richten.

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amon.tuul 21.01.2019, 20:13
25. Was soll das

May steuert in vollem Wissen seit Monaten auf die Wand zu.

Anstatt diesen Kurs als verantwortungslose Pokerei zu bezeichnen, beteiligt sich Spon am Reißen dümmlicher Zoten.

Die Briten hoffen, dass in anderen EU Ländern Regierungen aus den zuständigen EU Gremien herausbrechen und Partei für die Briten ergreifen, um die Verhandlungen aufzubrechen und die britische Kakophonie auf Europa auszuweiten.

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mhuz 21.01.2019, 20:14
26.

Die May kann eigentlich nur noch verlieren. Egal was sie macht, es wir immer welche geben die Aufschreien.Sie soll den Cameron machen und ihre Memoiren schreiben.

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KlausMeier 21.01.2019, 20:21
27. Wie viele Extrawürste wollen die denn noch?

Da wird jahrelang verhandelt und dann sagen die Briten, nö, passt uns nicht, legt uns mal was anderes vor. Soll die EU jetzt alle Positionen aufgeben? Soll sie solange alles ändern, bis es den Briten passt? Das Problem ist, das wird nie möglich sein. Weil die Briten eh nicht wissen, was sie wollen. Sie wissen nur, was sie nicht wollen. Und egal was da vorliegt, da ist immer jemand dagegen.

Das Trauerspiel ist nicht mehr zu ertragen. Am 29. März ist es soweit. Ihr wolltet raus. Dann geht endlich. Und erwartet nicht, dass wir das euch auch noch vergolden.

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tucson58 21.01.2019, 20:23
28. Was für ein Drama

Wenn Briten eine Politikverdrossenheit bekommen , dann mit Recht . So ein unfähiges Parlament ist ja oberpeinlich und erschreckend, mehr fällt ir zur zeit dazu nicht mehr ein . Sollen sie doch tun was sie wollen oder die EU kommt ihnen weiter entgegen oder was auch immer . Ernst nehmen kann die sowieso nicht mehr.

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Barkhausen 21.01.2019, 20:29
29. May bekommt genau was sie will

Ein Brexit ohne Deal ist optimal für die britische Regierung. Jeder Deal, oder schlimmer, Verbleib in der EU würde die Regierung einschränken. Das Chaos eines no-deal Brexit dagegen gibt der Regierung alle Freiheiten zu tun und lassen was sie möchte. Und als Bonus kann Frau May sogar stets behaupten dass es nicht ihre Schuld sei, sie habe ja einen Deal ausgehandelt, und es ist nicht ihre Schuld dass dieser Deal abgelehnt wurde. Win-win für May.

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