Forum: Politik
Thilo Sarrazin: Der Westentaschen-Wilders

Thilo Sarrazin beschwört eine muslimische Gefahr - und macht sich damit zur Galionsfigur der Islamophoben in Deutschland. Die Erfahrung in anderen westlichen Demokratien zeigt, was für eine Herausforderung dieses Gedankengut für etablierte Parteien bereithält.

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Jenli 26.08.2010, 17:12
240. Das Buch nicht gelesen ...

Zitat von klausoe
Falsch, Broder ist ein bissiger Analytiker, der zuweilen allzu naive Toleranzposen entlarvt. Sarrazin hat dagegen ein konkretes Anliegen: den muslimischen Einwanderer pauschal bloßzustellen und abzuwerten.
... kann ich nur sagen, den Sarrazin spricht nur von einer bestimmten, wenn auch großen Gruppe innerhalb der muslimischen Community. An gut ausgebildeten, sich am Erwerbs- und dem gesellschaftlichen Leben (Elternschaft in Schulen, Vereinsleben, Politik usw.) beteiligenden Muslimen, hat Sarrazin nichts auszusetzen. Von pauschaler Bloßstellung kann keine Rede sein.

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Easyrider1958 26.08.2010, 17:13
241. Das ist eine Unterstellung...

Zitat von Islamov
Auch wenn ich mit den pseudowissenschaftlichen Thesen von Sarrazin nichts anfangen kann und sie erschreckend und abstoßend finde, muss ich ihm bei der Lektüre der Forumsbeiträge eins lassen, er hat den Nerv der Deutschen getroffen. Er bringt das zur Sprache, was viele Deutsche offensichtlich......
denn es geht nicht darum, Menschen aus Islamischen Ländern nach Hause zu schicken, sondern offen und möglichst Vorurteilsfrei Probleme ansprechen zu dürfen, die den Menschen au8f den Nägeln brennen..nur darum gehts..und das muss möglich sein und Menschen, egal aus welchem Land, auch Deutsche müssen sich kritisieren lassen...keiner hat einen Freifahrtschein....

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AnkhSunAmmun 26.08.2010, 17:14
242. .

Zitat von dr. ch. bernhart
Bei meinen gelegentlichen Besuchen in Deutschland musste ich leider feststellen, dass sich viele Deutsche wegen der unsäglichen Denkverbote der herrschenden Politkaste nicht mehr getrauen ihre Meinung über bestimmte Themen wie Ausländer offen zu sagen. Bei jeder Kritik gilt man ......
Ja genau. Weil "die Deutschen" ja auch sonst nur sagen, was die Politiker so vordenken...
Wenn man nach der Äußerung "über bestimmte Themen wie Ausländer" als Nazi gilt, dann vielleicht zu Recht? Wenn ich meine Meinung zu Ausländern sage, gelte ich wahrscheinlich nicht als Nazi.
Und die Ansicht, dass Allah "der einzige Gott ist", bietet keinen Konflikt wenn man annimmt, dass "Gott" und "Allah" die selbe Entität bezeichnen. (Was im Übrigen allgemein akzeptiert ist)
Und es gibt einen riesigen Unterschied zwischen Ihrem "jedem muslimischen Schüler ein Gebetsraum" und dem richtigen "allen muslimischen Schülern ein Gebetsraum". Dieser Gebetsraum musste zur Religionsausübung zur Verfügung gestellt werden, nachdem dem Schüler das beten im Flur untersagt wurde. Auch das ist ein Unterschied.
Sind alle weiteren "Beispiele", die Sie versprechen, auch so hanebüchen?

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Rodri 26.08.2010, 17:15
243. Peinlicher Artikel

Mehr als mit der Nazi-Keule kann der Autor auch nicht schwingen. Eigentlich sehr peinlich, dass so jemand überhaupt beim Spiegel etwas schreiben darf. Nur lästern, aber nicht auf Probleme eingehen kann jeder. Und wieso wird nicht mal erwähnt, dass der Zentralrat der Juden sich lächerlich macht, wenn er Sarazzin in die rechte Ecke rückt und sich hinter die muslimischen Verbände in Deutschland stellt, die selbst den Hass gegenüber Juden schüren...

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CAJ 26.08.2010, 17:16
244. Islamophopie

Zitat von sysop
Thilo Sarrazin beschwört eine muslimische Gefahr - und macht sich damit zur Galionsfigur der Islamophoben in Deutschland. Die Erfahrung in anderen westlichen Demokratien zeigt, was für eine Herausforderung dieses Gedankengut für etablierte Parteien bereithält.
"Islamophopie", toller Begriff, wurde m.W. von Khomenis Schergen erfunden um sich der lästig gewordenen/nicht mehr gebrauchten linken Helfer zu entledigen (mittels Baukran).
Hat es einen besonderen Grund das unsere Medien gerade diesen Begriff verwenden ? Wieso nicht einfach Islamkritiker ?
Die übelste antijüdische Hetze wird doch auch als "Israelkritik" durchgelassen.

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mickimücke 26.08.2010, 17:16
245. Herr kramer

Zitat von Ichbinsleid
Normal schon, ich frage mich nur was Herr Broder jetzt zur Aussage des Zentralrates der Juden sagt. Die ich z.B. auch überhaupt nicht nachvollziehen kann...
Dieser Herr Kramer vom Zentralrat der Juden hat schon manchen Unsinn verzapft.
Aber es ist zu bedenken, die viele, viele Juden in unserem Land seine Äusserungen sehr kritisieren. Nehmen wir ihn also nicht so wichtig.

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flyhi152 26.08.2010, 17:16
246. Wo sind die sogenannten Mainstream Muslime ?

Wo sind denn die abermillionen von mainstream muslime auf die das alles nicht zutrifft, die auf die stasse gehen um gegen islamischen terrorismus zu protestieren, die gegen die scharia kaempfen ?
die halten sich wohl alle eher im hintergrund ?

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Henkel 26.08.2010, 17:17
247. Mehrheit oder Minderheit?

Zitat von wahnfried
Es ist keine kleine Minderheit die sich da ausnahmsweise mal ernstgenommen fühlt, sondern eine breite Mehrheit.
Das wage ich zu bezweifeln. Sicherlich ist es keine unrelevante Minderheit, aber vielleicht ist es Ihnen bereits aufgefallen, dass sich diejenigen, denen Sarrazins Thema und Worte schlichtweg wurst sind, nicht dazu äußern. Mag es vielleicht sein, dass *das* eine breite Mehrheit ist?

Richtig ist, dass politische Strömungen, die in ihrem Kernbereich unbedingt eine politische Verändernug sehen wollen, in erheblich überdurchschnittlichem Maße aktiv sind. Seien es Kommentare im Internet, einschlägige eigene Websites oder Demonstrationen. So beispielsweise bei Themen wie HartzIV - eine überwältigende Mehrheit der wahrnehmbaren Kommentare zum Thema spricht sich im großen weiten Internet dagegen aus. Warum? Weil diejenigen, die nicht dagegen sind, keinen Grund haben, sich zum Thema zu äußern. Der Status Quo ist für sie akzeptabel. Selbiges gilt für Migrationsthemen. Diejenigen, die mit dem Status Quo zufrieden sind, werden dies nicht zu allen möglichen Gelegenheiten demonstrieren. Anders jene, die ein Problem mit Zuwanderung haben. Diese sind immer, sofort und permanent zur Stelle, wo es eine Möglichkeit zum Protest gibt. Im Internet sind es eben die Foren und Kommentarbereiche von Onlinezeitungen, sobald es um entsprechende Themen geht - da kommen Gleichgesinnte schnell zusammen. Je medienpräsenter ein Thema ist, desto mehr von ihnen fühlen sich bemüßigt ihren Senf abzugeben. Daraus kann man jedoch keine Mehrheitsverhältnisse ableiten.

Wenn die NPD irgendwo eine Großdemonstration mit 2.000 Leuten veranstaltet, dann sind diese Rassisten temporär in der (sichtbaren) Mehrheit. - Sofern es keine Gegendemonstration gibt, und man diejenigen, die gar nicht anwesend sind, nicht mitzählt. So verhält es sich auch mit Diskoforen im Internet.

Das gleiche gilt für Onlineumfragen zum Thema. Diejenigen, die sich nicht für das Thema interessieren, nehmen an solchen Umfragen nicht Teil.

Klarheit schaffen nur repräsentative Umfragen sowie nach demokratischen Prinzipien abgehaltene (alle! wählen, jeder nur 1. Stimme) Wahlen und nicht der Eindruck, den eine politische Demonstration hinterlässt.

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Der Belgarath 26.08.2010, 17:18
248. Hetze

Wenn von "Hetze" im Zusammenhang mit Thilo Sarrazin die Rede ist, dann sehe ich persönlich nur eine Art von Hetze:

Die der Medien und Politiker gegen Sarrazin.

Thilo Sarrazin hat mit allem, was er sagt, durch und durch Recht!

Und wie er es sagt, das muß eine Demokratie ertragen können, wir müssen uns tagtäglich schlimmeres von diversen Migranten, die allen Grund zur Dankbarkeit hätten, gegenüber ihren Gastgebern!

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seoul 26.08.2010, 17:19
249. Es sieht ganz danach aus..

Zitat von Burkhard58
als sich mancher SPIEGEL-Autor vorstellen kann. Der Artikel ist äußerst unsachlich und geht auf die Thesen von Herrn Sarrazin überhaupt nicht ein. Stattdessen wird mit dem Begriff "Islamophobie" suggeriert, dass Befürchtungen gegenüber dem Islam unsinnig und krankhaft seien. Will der Autor Islamkritiker demnächst Zwangspsychatrieren? Ich hätte vom Spiegel mehr erwartet, als mittelalterliche Hexenjagt. Ist die Epoche der Aufklärung bereits wieder beendet?
denn in der Politik ist derjenige wichtig, der sein Halbwissen über das fersehen und die Presse verbreiten darf.
Apropos Aufklärung: bereits der alte Fritz (Friedrich II. von Preussen) nannte die Religion:
"einen alten metaphysischen Roman, voll von Wundern, Widersprüchen und Basurditäten, geboren aus der glühenden Einbildungskraft der Orientalen, der sich auf Europa übertragen hat; Enthusiasten haben ihn gepredit, Ehrgeizige haben vorgegeben, davon überzeugt zu sein, Dumme haben ihn geglaubt".
Ob der schon damals wußte, was auf uns zu kommt?
Parallelen zum heutigen Islam sind deutlich, oder?

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