Forum: Politik
Thilo Sarrazin: Der Westentaschen-Wilders

Thilo Sarrazin beschwört eine muslimische Gefahr - und macht sich damit zur Galionsfigur der Islamophoben in Deutschland. Die Erfahrung in anderen westlichen Demokratien zeigt, was für eine Herausforderung dieses Gedankengut für etablierte Parteien bereithält.

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Wattläufer 26.08.2010, 17:39
290. multikulturelle Errungenschaften

Zitat von Willi Wacker
Dann zählen Sie mal auf, mit welche multikulturellen Errungenschaften D in den letzten 20 Jahren bereichert wurde?
Positive : Bauchtanz und Döner.

Negative : Überproportional hohe Kriminalitätsrate, überproportional hohe Belastung des Staatshaushalts mit Sozialkosten...eben alles das was Sarrazin in seinem Buch geschrieben hat bzw. im Vorab zu lesen ist.

Man sollte mal abstimmen z.B. über Gabriel vs. Sarrazin : Mal sehen wer zuerst aus der SPD fliegt.

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Florian Geyer 26.08.2010, 17:41
291. Warum so herabwürdigend, lieber Spiegel?

Glauben Sie, dass auf diesem Niveau eine Diskussion möglich ist? Wie sagte Frau Schröter, dass Problem ist nicht der einzelne Mensch, sondern der Islam: Das Problem ist nämlich, dass Muslime das Ziel haben -wenn sie denn dem Gebot Allahs folgen -sobald sie als Minderheit eine gewisse Macht haben, die Scharia einzuführen, erst recht als Mehrheit. Dazu verpflichtet der Koran. Sie täuschen also zunächst die Anpassung vor. Im Koran heißt das "taquia". Bouffier nannte das 2002 Legalitätstaktik:
http://www.spiegel.de/politik/auslan...563832,00.html
http://www.nachrichten.at/nachrichte.../art391,308734
http://www.rp-online.de/panorama/aus...id_530690.html

http://www.tagesspiegel.de/politik/d...nd/825384.html

Zitat:
Moslem-Gruppen wie „Milli Görüs“ und die „Muslimbruderschaft“ versuchen, hierzulande Freiräume für ein Leben nach den Regeln der islamischen Scharia zu schaffen, zu deutsch: Parallelgesellschaften einrichten! Ihr wichtigstes Kommunikations- und Propaganda-Instrument bleibt das Internet. Hinsichtlich „der Qualität, der Sprachenvielfalt und der Inhalte“ wird die Hetzpropaganda immer professioneller.
Zitatende aus Bild.de
und dazu passend:
http://www.taz.de/1/debatte/kommenta...keine-loesung/
http://www.welt.de/politik/deutschla...unpassend.html

Schlafen Sie nur weiter den Schlaf der Gerechten, lieber Spiegel. Broder hat recht, der deutsche Michel hatte schon einmal geschlafen und beschönigt und beschönigt.

Wie meinte Prälat Kaas, der Führer des Zentrums 1933: In sechs Wochen ist der braune Spuk vorbei...

Nochmals die verstorbene Sozialwissenschaftlerin Hiltrud Schröter:

Meine Generation hat sich die Suppe eingebrockt. Ich kann die Folgen, die auf unsere Kinder und Enkelkinder zukommen nicht verantworten: nämlich ein drittes totalitäres System nach Faschismus und Kommunismus und die Wiederkehr des Patriarchalismus.

O-Ton des Wolfes im Schafspelz Erdogan:
Ich verstehe die Sensibilität, die Sie gegenüber Assimilation zeigen, sehr gut. Niemand kann von Ihnen erwarten, Assimilation zu tolerieren. Niemand kann von Ihnen erwarten, dass Sie sich einer Assimilation unterwerfen. Denn Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Sie sollten sich dessen bewusst sein. Wir müssen jedoch auch Folgendes zur Kenntnis nehmen:

Der türkische Premier Recep Tayyip Erdogan machte Wahlkampf in Deutschland. Viele Anhänger kamen.

Leider ist er zu alt, dieser Dr. Thilo Sarrazin, wäre er im Alter eines Wilders und würde er eine Partei gründen, sozusagen ein Ur-CDU, bei den nächsten Wahlen würde er aus dem Stand 20% der Nichtwähler mobilisieren. Denn Sarrazin hat im Gegensatz zu Wilders einen Riesenvorteil, er hat wirtschaftlichen Sachverstand aufgrund seiner Ausbildung und seiner beruflichen Tätigkeiten im Staatsdienst.
Wilders ist Jurist, Sarrazin Volkswirtschaftler. Mit 65 Jahren ist er eigentlich zu alt -wie erwähnt- es sei denn, er hätte die Physis eines Dr. Konrad Adenauer, dann sollte er eine neue CDU gründen. Ich kenne viele die morgen Mitglied der neuen Partei würden. Sarrazin ist in einer Hinsicht absolut jungfräulich, er ist vollkommen unbelastet hinsichtlich einer braunen Vergangenheit, schließlich trat er 1974 in die SPD ein und das war die einzige Partei, die gegen das Ermächtigungsgesetz stimmte.

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sponleser872 26.08.2010, 17:41
292. gut

Zitat von Wattläufer
Positive : Bauchtanz und Döner. Negative : Überproportional hohe Kriminalitätsrate, überproportional hohe Belastung des Staatshaushalts mit Sozialkosten...eben alles das was Sarrazin in seinem Buch geschrieben hat bzw. im Vorab zu lesen ist. Man sollte mal abstimmen z.B. über Gabriel vs. Sarrazin : Mal sehen wer zuerst aus der SPD fliegt.
ich finde diesen beitrag gut, er trifft auch meine meinung.

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DesTeufelsAnwalt 26.08.2010, 17:42
293. Sozialstaat

Zitat von elrikz
... mit der Rente. Schon mal was von demografischer Entwicklung gehört? Altenpflege, Beitragszahler etc. - ohne Einwanderung geht unser Sozialstaat kräftig in die Knie. Die Einwanderung auf eine "Stabilisierung des Immobilienmarktes" zu reduzieren ist wahrhaft... gewagt!
Ah ja... ich sehe schon die Heerscharen muslimischer Mädchen die alten Männer im betreuten Wohnen aufopferungsvoll pflegend vor meinem geistigen Auge...

Nichts gegen Zuwanderung, aber von der Zuwandungen ins Sozialsystem wird der Sozialstaat kaum kräftiger werden...

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Arne11 26.08.2010, 17:42
294. 'islamophob' ist ein vorbelasteter Begriff

Zitat von sysop
Thilo Sarrazin beschwört eine muslimische Gefahr - und macht sich damit zur Galionsfigur der Islamophoben in Deutschland.
Vorbelastete Begriffe wie 'islamophob' sollten lieber nicht benutzt werden. Das Problem mit dieser Argumentation ist dass bekannte Frauenrechtler, iranische Studenten, Dissidenten, Schriftsteller, ja sogar die Idee der Demokratie selbst als islamophob bezeichnet wurden. Und das von Fundamentalisten. Die Benutzung des Begriffs der Islamophobie stellt den Kritisierten - ganz gleich ob man mit Sarrazin übereinstimmt oder nicht - in eine Reihe mit vorbildhaften Menschen, mit Mina Ahadi, Salman Rushdie, den getöteten, gefolterten, vergewaltigten Studenten. Sie stellt gleichzeitig den der ihn benutzt in eine Reihe mit den Fundamentalisten die doch wohl alle bekämpfen wollen.

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mickimücke 26.08.2010, 17:42
295. Doch, es gibt antworten.

Zitat von Dorn
Kann den meisten Kommentaren nur beipflichten: Der Artikel ist sehr einseitig. Tatsache ist doch, daß es noch nicht mal ansatzweise eine Lösung für das Problem unzureichender Integration gibt, daß insbesondere Muslime prozentual schlechter integriert sind als andere Minderheiten .....
Doch, es gibt antworten.
In Berlin werden Bewerber für den öffentlichen Dienst bevorzugt eingestellt. Die Anforderungen an Migranten werden herabgesetzt. Es gibt Feuerwehren, die bei Migranten einen niedrigeren Schulabschluss fordern.

Lehrer haben Probleme bei schlechten Ergebnissen Migrantenkinder so zu bewerten, wie es fair wäre usw.usw.

Es werden kostenlose Sprachkurse angeboten (d.h. diese zahlt der Steuerzahler).

Es liessen sich sicher noch weitere Beispiele nennen.

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lemsemen 26.08.2010, 17:43
296. Milchmädchenrechnung eines VWLers

Zitat von BDenklich
... ... Dass Intelligenz teilweise vererbbar ist, ist wirklich nichts neues - haben Sie noch nie auch nur eine Zwillingsstudie gelesen? Aber gerne auch hier: Weitere Zahlen können Sie außerdem in der Studie "Ungenutzte Potenziale 2009" nachlesen ....
Dadurch dass Deutsche mit Migrationshintergrund 1,75 Kinder (Tendenz sinkend) im Schnitt zeugen und Deutsche ohne Migrationshintergrund 1,29 Kinder, sollen die Deutschen ohne Migrationshintergrund irgendwann aussterben?
Zumal die Zahlen in den nächsten Hundert Jahre konstant bleiben müssten.
Naja und wenn die Gruppe der Türkischstämmigen den geringsten Bildungsgrad hat, muss man daraus schließen dass diese Ethie genetisch bedingt dumm ist?
Das Problem ist leider viel komplizierter. Die Gruppe der türkischstämmigen Deutschen ist genauso heterogen wie die Gruppe der Deutschen ohne Migrationshintergrund. Sonst müsste man von den nationalbefreiten Zonen schließen dass alle Deutschen ohne Migrationshintergrund Nazis seien.

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ruplanb 26.08.2010, 17:43
297. Berechnung

Zitat von turo
Im Kern schließe ich mich Ihrer Meinung an. Darum fordere auch ich Statistiken. Wieviel Euro kosten uns die Intergrationsbemühungen fürdb die muslemischen Imigranten.
http://de.wikipedia.org/wiki/Türkeis...n_Deutschland:

Etwa 3 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund haben ihre Wurzeln in der Türkei.
Laut Sarrazin sind 40% der muslimischen Immigranten von sozialer Zuwendung abhängig:
3 Mio x 40% = 1.200.000 x 1.000 Euro monatlich ergeben 1.2 Mrd Euro pro Monat also 14.4 Mrd pro Jahr.
Die Araber und Nordafrikaner kommen natürlich noch dazu.

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soulamite72 26.08.2010, 17:43
298. weiter gehts

Zitat von soulamite72
- Essen, Restaurants, Gemüse, Obst, Gewürze ect - Wirtschaft, Unternehmen (inländ- und ausländ-) - Musik, Musikindustrie, Konzerte, - Look&Feel: andere Gesichter, Kleidung, Stimmen, Sprache
- Wissenschaft, Forschung, akademische Austauschprogramme
(nein es gibt mehr als einen Nobelpreisträger mit muslim Hintergrund, mir fallen spontan 3 ein ;)
- Öffentliches Leben: Ärzte, Rechtsanwälte, Touristik-Büros
- Import/Export Läden ;)

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thammbe 26.08.2010, 17:43
299. Wenn es so schlimm ist, dann...

Zitat von DrWimmer
als würde es keinerlei besondere Integrationsprobleme mit Migranten muslemischen Glaubens geben. Dabei erlebt der "gemeine deutsche Bürger" sich in "seinem Land" immer öfter als Fremder. Da werden ganze Stadtteile übernommen (wer kennt den Begriff "Klein-Istanbul" denn noch nicht?), da wird im Alltag von Mitbürgern muslimischen Glaubens immer häufiger ganz selbstverständlich erwartet, dass der deutschstämmige Bürger sich der fremden Kultur und Bräuchen gefälligst anpasst. Immer häufiger fehlt es bei Alltagskonflikten an jeglichem Respekt und wird dem typischen deutschen Einzelgänger mit Gewalt durch den geballt auftretenden "Familienclan" gedroht. Wer traut sich denn noch einem muslimischen halbstarken Mitbürger in der Bahn zu sagen, dass sein schepperndes Bushido-Gedröhne aus dem Handy die anderen Fahrgäste stört? Kaum noch jemand sagt in solchen Situationen ein Wort der Kritik, da die Menschen mittlerweile Angst haben. Es wird von Journalisten und Politikern immer so getan, als wäre diese unheimliche Entwicklung nicht existent oder gar eine zu verteidigende Errungenschaft, ein wünschenswerter Zustand unheimlicher kultureller Bereicherung für unser Land. Wenn überhaupt, dann sind für Medien und Politik stets die deutschstämmigen Mitbürger Schuld, da sie angeblich ihrerseits nicht genügend integrieren. So kanns nicht weitergehen, denn so wächst der Unmut in der Bevölkerung. Wer soll sich denn mit seinen Sorgen diesbezüglich noch Ernst genommen fühlen, wenn Presse und Politik gleichgeschaltet alle ganz alltäglich existierenden Integrationsprobleme unter den Teppich kehren und sich nur darum kümmern an der Art und Weise jener rumzukritisieren, die sich trauen offen Kritik zu üben? Komischerweise nimmt das Thema nur so viel Raum ein wenn sich jemand dazu mit deutlichen Worten äußert. Um das Problem an sich geht es kaum. Da versagen die Medien in meinen Augen völlig und scheinen in Wolkenkuckucksheim zu leben!
... rate ich Ihnen: 'Wandern Sie doch einfach aus!'. Aber wer Angst vor einer Minderheit von 6% hat, wohnt bestimmt nicht in einer Gegend, die man mit 'Klein Istanbul' bezeichnen kann, oder? Vielleicht kennen Sie noch nicht einmal eine türkische Familie persönlich! Und schepperndes Bushidogedröhn höre ich auch aus den Kopfhörern, die authochtone Deutsche aufhaben.

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