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Thüringen: Bürgermeister druckt originale Nazi-Anzeige in Amtsblatt ab
Twitter/ Katharina König-Preuss

Im Amtsblatt der Stadt Hildburghausen ist unkommentiert eine historische Nazi-Anzeige abgedruckt worden, die Luftangriffe der Alliierten als "Terrorangriff" bezeichnet. Der Bürgermeister entschuldigt sich.

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Trollflüsterer 24.02.2019, 15:47
1.

Vielleicht definieren manche in Thüringen ein solche Aktion des Abdrucken im Amtsblatt durch den Bürgermeister schlicht als Heimatschutz.

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marlang 24.02.2019, 15:51
2. CDU und Ostdeutschland

Mit CDU und Ostdeutschland ist eigentlich schon alles gesagt. Vielleicht vergleichbar mit CSU und Bayern.

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pirx64 24.02.2019, 16:00
3.

Bestimmt kommt noch "Maus verrutscht" oder "Praktikant", kennt man doch

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valensine 24.02.2019, 16:05
4. Keine Grenzen mehr

Tagtäglich werden immer mehr Grenzen überschritten, keiner tut wirklich etwas dagegen. Rassismus in Deutschland gab es zwar schon immer, auch rechte Gewalttaten und rechtsextreme Morde. Schlimm genug. Aber wenn der rechte Jargon zur Normalität wird, werden die Folgen noch schlimmer sein.

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fortelkas 24.02.2019, 16:16
5. Bertolt Brecht

....hat es schon früh hellsichtig formuliert:"Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch."
Erwin Fortelka

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I.am.Geronimo 24.02.2019, 16:19
6. Ein unkommentiertes Abdrucken

könnte auch einfach nur mal zum Nachdenken anregen: Welchen Zweck hatten die Bomben damals und heute? Was bedeutet 'Befreiung'? Welche Lehren lernt man (auch als Sieger) aus der Geschichte. Eigentlich eine interessante Aktion. Leider wieder im falschen Frame präsentiert. Und die Leute fallen wieder darauf herein. So sad

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haithabu7 24.02.2019, 16:30
7. Hysterie

Die Bombenangriffe bleiben das, was sie schon immer waren - da muss nichts in Anführungszeichen gesetzt werden. Solange solch Belanglosigkeiten wie diese hier solche Wellen schlagen, bleiben wir ein traumatisiertes Land.

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etude 24.02.2019, 16:32
8. Politisch korrekt, aber bitte nicht einseitig!

Der historische Artikel hätte durch einen erweiterten Erläuterungssatz in der Einleitung gekennzeichnet werden können. Den Verantwortlichen allerdings rechte Gesinnung vorzuwerfen ist einfach lächerlich. Wenn sich Linke und SPD auf den Begriff ‚Terrorangriff‘ beziehen, so kann ich dazu nur anmerken, dass Angriffe dieser Art auf zivile Ziele ohne jeglichen militärischen Nutzen genau als solche von Seiten der Alliierten geplant waren. Ab Mitte 1944 gab es die Order, zur Demoralisierung der Bevölkerung jede Stadt über 10.000 Einwohner zu bombardieren. Dabei kamen auch Sprengbomben zum Einsatz, die der Genfer Konvention widersprachen. Diese explodierten erst ca. 15-30 Minuten nach Aufprall auf dem Boden, um das dann bereits eingetroffene Personal der Feuerlösch- bzw. Sanitätszüge zu töten. Dass diese Form des Luftkriegs von den Betroffenen als Terror empfunden wurde, steht wohl außer Frage.

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sven2016 24.02.2019, 16:39
9. Haben wir wirkliche so dämliche

Stadtverwaltungen, in denen niemand auf die Idee kommt, dass solches Material, wenn überhaupt, nur im Kontext gedruckt werden darf?

Was ist besser? Das oder die Annahme, dass dort Rechtsradikale arbeiten?

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