Forum: Politik
Ticketpreise: Grünen-Fraktionschef wirft Bahn Abzocke vor
DPA

"Endlich den Schalter umlegen": Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter übt im SPIEGEL heftige Kritik an der Bahn. Ursache vieler Mängel sei eine falsche Philosophie des Konzernchefs.

Seite 1 von 14
carlmørck 26.03.2016, 13:39
1. sehr richtig

Wir sollten die Bahn endlich wieder richtig verstaatlichen und aufhören dieses unternehmen zu einer Telekom 2.0 zu machen, die ihre Macht ausnutzt und einer der größten Leiharbeitsarbeitnehmer wird.

Beitrag melden
GoaSkin 26.03.2016, 13:45
2. wie soll das im Falle von privatwirtschaftlichem Monopolismus auch anders sein?

Es wird Zeit, das Streckennetz endlich einmal aus dem DB-Konzern herauszunehmen, um dann Struktur- und Trassenpreise so zu gestalten, dass ein Wettbewerb auf der Schiene nicht nur in der Theorie möglich ist, sondern auch Realität. In Groß-Britannien und Italien funktioniert das auch - und Bahn fahren ist dort viel billiger.

Beitrag melden
spiegelleser987 26.03.2016, 13:46
3.

Zitat: "Es ist inakzeptabel, dass die Bahn Betriebe vom Netz abkoppelt und dadurch Güterverkehr auf die Straße lenkt. "

Die Bahn lenkt nicht den Güterverkehr auf die Straße. Die Straße nimmt der Bahn den Güterverkehr weg. Die Bahn hat dann nicht mehr ausreichend zu tun und lenkt nach.

Hat er das nicht mitgekriegt?

Beitrag melden
tschoon 26.03.2016, 13:52
4. Wer einmal Güter auf der Schiene transportieren will kann ein Lied davon singen...

die Bahn wusste nicht mal bei bahnvwrladenem Holz wo sich der Zug genau befindet. Die Bahn hat als AG nur ihre Investitionen für die Aktionäre und arbeitet nicht als Akteur für die Bevölkerung. Außer die sog Kundschaft zahlt für Leistungen,die am Ende nicht erhält.

Beitrag melden
koelscherjeck 26.03.2016, 13:52
5.

Volkswirtschaftlich schädlich sind einzig und allein alle Eingriffe seitens der Poltik in das Marktgeschehen, z.B. Energiepolitik, Arbeitsmarktpolitik. Vielleicht sollte die Bahn nicht ihre Gewinne an den Bund abführen, sondern für Investitionen nutzen dürfen. Der Grünen Chef ist ein makroökonomischer Dilettant.

Beitrag melden
steeldust2001 26.03.2016, 13:57
6.

wer sich heute über die katatrophalen der bahn beschwert, der hätte damals nicht kohl wählen dürfen. jedes volk bekommt, was es verdient.

Beitrag melden
OskarVernon 26.03.2016, 13:58
7.

Zitat von spiegelleser987
Die Straße nimmt der Bahn den Güterverkehr weg. Die Bahn hat dann nicht mehr ausreichend zu tun und lenkt nach.
Die Bahn bietet oft schlicht kein akzeptables Angebot, verschlechtert bestehende oder stellt die sogar ganz ein: Im Fall eines ehemaligen Arbeitgebers und der benachbarten Betriebe die Bedienung der Gleisanschlüsse, die erst in unmögliche Zeiten verlegt und dann ohne Begründung, aber kurzfristig ganz eingestellt worden ist - zu Zeiten einer rotgrünen Bundesregierung übrigens. Dass die Konkurrenz vom Straßentransportgewerbe sich da nicht lange bitten lässt, braucht niemanden zu wundern - so einfach ist das, auch im Reiseverkehr.

Beitrag melden
luminanzmuster 26.03.2016, 13:59
8. taktlos

ist die db, und ein grauen. frankreich, belgien, und selbst uk sind en paradies für bahnfreunde und demonstrieren was öpnv kann wenn er getaktet, bedarfsgerecht und kundenfreundlich ausgeführt wird. die bahn an sich, die unpünktlichen, dreckigen, unbequemen ice's sind nur ein teil der großen scham. der lokale öpnv in den bundesländern der größtenteils auch von der db unter diversen namen vermurkst wird, ist die andere. nirgendwo anders in europa wie im rhein main gebiet kann man für so viel geld sowenig taktung, fahrplansicherheit, service und sauberkeit erwarten. die db tochter rmv feiert sich dennoch stets selbst, und ignoriert das rmv im volksmund längste "reisen mit verspätung" heißt...

Beitrag melden
OskarVernon 26.03.2016, 14:02
9.

Zitat von tschoon
Die Bahn hat als AG nur ihre Investitionen für die Aktionäre
Die DB ist auch als AG immer noch eine Staats-Bahn, nämlich zu 100% im Eigentum des Bundes.

Beitrag melden
Seite 1 von 14
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!